„Porno“ – Matt Shaw

Gefangen im Albtraum …

Es gibt Tage, da hat man auf nichts Bock, so wie heute, dann hilft es, sich mit einem Buch, oder mit zwei, manchmal sogar mit drei, auf die Couch zurückzuziehen und nichts weiter zu tun, als lesen, so wie ich heute.
„Das Angstexperiment“ hatte ich fast durch, da fehlten nur noch die letzten 100 Seiten und gestern hatte ich festgestellt, das von „Porno“ bei mir nicht mehr wirklich viel hängen geblieben ist.
Gut, es ist schon eine Weile her, dass ich es gelesen habe (2018), aber immerhin steht die Buchmesse und damit auch Matt Shaw, vor der Tür und man muss ja vorbereitet sein.
Lange Rede, kurzer Sinn, manchmal hilft eben nur noch ein Re-Read, zum Glück hat „Porno“ ja nicht so viele Seiten wie „Monster“.
Ich weiß noch, dass mich das Buch damals nicht ganz so begeistert hat, ich das Cover aber total cool fand, was heute übrigens immer noch so ist, zur Geschichte selbst hat sich meine Einstellung allerdings etwas geändert.

Victoria ist 19 und will Schauspielerin werden, doch an eine Rolle zu kommen, ist gar nicht so einfach.
Eine Anzeige bringt sie auf die glorreiche Idee, es doch erstmal als Pornodarstellerin zu versuchen, schließlich müssen Rechnungen bezahlt werden.
Mit etwas gemischten Gefühlen stellt sie sich bei einem Agenten vor.
Die ersten Drehs sind gar nicht so schlimm und sie bekommt einen Rat mit auf den Weg:

„… Aber denk daran: Wenn die Kameras laufen, bist du nicht mehr du. Du bist eine lebende, atmende Fantasie und spielst, was immer wir dir an Rollen geben. Wenn du das begreifst … Wenn du das wirklich verinnerlichst, dann steht dir die Branche offen. Das glaube ich ganz fest …“ (Seite 35)

Doch natürlich kommt es, wie es kommen muss, aus dem Traum von der großen Karriere wird recht schnell ein Albtraum, als Vicky für einen besonders gut bezahlten Job gebucht wird.
Kommt ihr anfangs nur die Location ein bisschen schmuddelig vor, muss sie schon bald um ihr Leben kämpfen…

Vicky hat jenen verhängnisvollen Abend überlebt, nur knapp, aber jetzt will sie nur noch eins: Rache, die Männer, die ihr das angetan haben, sollen dafür bluten und sterben.
Harry ist der Regisseur, der zu jenem Dreh das Sagen hatte, Vicky hat ihn ausfindig gemacht und an einem Pfeiler gefesselt.
Von der etwas naiven jungen Frau ist nicht mehr viel übriggeblieben, zu tief sind die Narben, sie hat nichts mehr zu verlieren.
Und so erlebt der Leser Schritt für Schritt Victorias Abstieg in die Hölle mit.
Matt Shaw erzählt seine Geschichte in kurzen Sätzen und wechselt ständig zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
Das hat er schlau gelöst, denn er lässt seine Protagonistin ihre Geschichte erzählen und zwar niemand geringerem, als ihrem Peiniger.
Sie beginnt bei ihren ersten Schritten im Pornobusiness und endet eben nicht in jener verhängnisvollen Nacht, wie geplant.
Ein Albtraum für Harry, doch auch bei Vicky läuft nicht alles, wie geplant und dennoch hat sie einen Trumpf im Ärmel …

Auch Porno ist, ähnlich wie „Monster“ fast ein Kammerspiel, denn eigentlich geht es nur um Victoria und Harry, der nun selbst in jener Fabrikhalle, in der Vicky sterben sollte, festgehalten wird.
Natürlich gibt es andere Charaktere, aber die tauchen nur in den Rückblicken auf und spielen im Hier und Jetzt keine Rolle, zumindest nicht persönlich.
Und so wird Porno zum Schlagabtausch zwischen Pornosternchen und Regisseur, denn auch Harry hat ein paar Überraschungen auf Lager, die Vicky gar nicht gefallen.
Dabei wünscht man ihr eigentlich nur, dass sie ihre Rache durchzieht, um zumindest ein bisschen Frieden zu finden, sofern das überhaupt noch möglich ist, denn eigentlich ist ihr Leben ja bereits vorbei.
Allerdings scheint ihr das weitaus weniger Sorgen zu machen als die Frage, was ihre Eltern wohl von ihr denken, wenn herauskommt, wie sie ihr Geld verdient hat.
Allein das, gepaart mit ihrem starken Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen, macht sie zu einer Figur, mit der man mitleidet, der man einfach nur wünscht, dass ihr Plan aufgeht, auch wenn der, zugegebenermaßen, nicht sehr nett ist.
Die Zeiten von nett sind jedoch endgültig vorbei.



Harry ist das Gegenteil von Vicky, berechnend, nur auf Profit aus, selbst als er sich in ihrer Hand befindet, verhöhnt er sie immer noch, wirft mit Anspielungen und Beleidigungen um sich, der perfekte Vorzeigebösewicht, der nichts falsches an seinen Taten erkennen kann, die Sympathiepunkte sind hier als ganz klar verteilt.
Und trotzdem schafft Matt Shaw es, das Ganze nicht in eine schnöde Rachestory abdriften zu lassen, die Geschichte verfügt durchaus über einen gewissen Tiefgang, ich habe mit Vicky gelitten und ihr die Revanche aus tiefstem Herzen gegönnt, das ist mir 4 von 5 Analplugs wert.^^

• Titel:                                      „Porno“

• Autor:                                     Matt Shaw

• Verlag:                                   Festa

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            153 Seiten

• ISBN:                                      /, Festa Extrem

• Genre:                                     Thriller

• Bewertung:

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Bastelstunde …

Ich hab da mal ein Buch gekauft …

Da ich von meinem ersten Faltergebnis doch ganz angetan bin (und euch ja auch daran teilhaben ließ), habe ich beschlossen, dem Ganzen mal noch ein bisschen Zeit zu widmen und zu schauen, was dabei rauskommt, die Bilder im Internet finde ich doch teilweise schon sehr faszinierend.
Natürlich kann ich meine Ziele nicht gleich so hoch stecken, von der Perfektion da bin ich noch meilenweit entfernt, aber jeder hat bekanntlich mal klein angefangen und Übung macht den Meister.
Aus diesem Grund hab ich mir da mal ein Büchlein bestellt, (ja, etwas ganz seltenes) die Auswahl in dem Bereich ist da jetzt nicht so groß, lach, aber so fiel die Auswahl wenigstens nicht allzu schwer.
Wer googelt, wird schnell herausfinden, es gibt ein ganzes (!!!) Buch zu diesem Thema und die Fortsetzung, immerhin.^^

Aber „Orimoto – Faltkunst für Bücherfreunde“ von Dominik Meißner aus dem Frechverlag macht auf jeden Fall erstmal einen guten Eindruck, natürlich hab ich fix durchgeblättert, das konnte ich natürlich nicht lassen, es gibt Vorlagen zum Downloaden, nicht zu vergessen eine Facebookseite, auf der ich mich jetzt schon ein paar Tage herumtreibe.
Am Wochenende werde ich mal einen genaueren Blick auf das Werk werfen, ein Motiv habe ich mir schon herausgepickt, diesmal gibt es einen Stern.
Ich bin gespannt, wie ich mit den Anleitungen klarkomme und natürlich vor allem, wie das Ergebnis dann aussehen wird, vielleicht mag mich ja der Eine oder Andere dabei beglleiten.

In diesem Sinne, auf einen noch erholsamen Mittwoch Abend.^^

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20 Bücher für 2020

Oder: Mission SUB-Abbau

Wer mich kenn, weiß, ich bin kein Freund von Leselisten oder -plänen, was weiß ich denn, auf welches Buch ich in zwei Wochen Bock hab?
Trotzdem finde ich die Aktion „20 für 20“ ganz witzig, schon allein, weil auf meinem SUB so viele Bücher doch schon etwas länger darauf warten, endlich gelesen zu werden.
Ich habe mich also tatsächlich aufgerafft und 20 Titel herausgekramt, die in diesem Jahr dran glauben müssen und zwei davon habe ich tatsächlich schon gelesen.
Dummerweise sind die meisten ziemliche Klopper, ein Grund, warum sie noch ungelesen sind.
Meine auserwählten Schätzchen sind nun folgende (und die Auswahl ist mir nicht leicht gefallen, könnt ihr glauben^^):

• „Lost Souls“ – Thomas Finn
• „Die Spiegelstadt“ – Justin Cronin
• „Scythe“ – Neal Shusterman
• „Full Throttle“ – Joe Hill
• „1794“ – Niklas Natt och Dag
• „Ashes“ – Ilsa J. Bick
• „Totengabe“ – Chelsea Cain
• „Sadisten“ – Lydia Benecke
• „Mr. Mercedes“ – Stephen King
• „Der eine Mann“ – Andres Gross
• „Erebos 2“ – Ursula Poznanski
• „Die Universität“ – Bentley Little
• „Der 5-Minuten Killer“ – Paul Cleave
• „Die Chemie des Todes“ – Simon Beckett
• „Bridget Jones´ Baby“ – Helen Fielding
• „In Gestalt eines Anderen“ – Allen Eskens
• „Die Bücher des Blutes IV – VI“ – Clive Barker
• „Nightmare Alley“ – William Lindsay Gresham
• „Der große Zoo von China“ – Matthew Reilly
• „Hell Divers“ – Nicholas Sansbury Smith

Warum nun ausgerechnet dies Bücher?
Erstmal wären da die Reihen, die ich angefangen, aber nie beendet habe, meist, weil der letzte Band noch nicht erschienen war, dazu zählen „Totengabe“von Chelsea Caine, „Der 5-Minuten Killer“ von Paul Cleave und auch „Die Spiegelstadt“ von Justin Cronin.
Der wohl letzte Teil der Gretchen-Reihe brauchte eine halbe Ewigkeit, bis er endlich auf deutsch erschien, bei Paul Cleave gibt es inzwischen mit
„Zerschnitten“ noch einen Teil, der im Regal auf mich wartet und bei Cronin lagen die ersten beiden Bände auch schon etwas länger zurück, als der dritte kam, erschwerend kommt hier noch hinzu, dass beide Bände wirklich dick sind und so viele Protagonisten haben, dass ich fast fürchte, ich muss die Vorgänger noch einmal lesen, deswegen liegt „Die Spiegelstadt“ bis heute auf meinem SUB, auch, wenn ich „Der Übergang“ und „Die Zwölf“ wirklich toll fand.

Dann wären da die Titel, die man irgendwann mal empfohlen bekommen hat, „Scythe“, „Die Chemie des Todes“ und „Lost Souls“ fallen zum Beispiel darunter und auf ersteres bin ich echt gespannt, denn die „Vollendet“-Reihe fand ich richtig gut.
Auch Simon Beckett ist ja recht beliebt und mal schauen, vielleicht kann er mich ja überzeugen.
„Bridget Jones“ war als Film unheimlich unterhaltsam, selbst wenn es eigentlich nicht mein Genre ist und „Bridget Jones´ Baby“ ist ein Mitbringsel vom Wühltisch bei KIK, ja, die haben auch Bücher und ab und an sogar mal was interessantes („Ashes“ stammt übrigens auch von dort.^^) und auch wenn es der schwächste Band sein soll und ich die anderen nicht gelesen habe, werde ich wohl damit starten.
Mit Schrecken hab ich festgestellt, dass es da inzwischen auch schon wieder eine Fortsetzung gibt…

Ja, das leidige Ding mit den Fortsetzungen, „1794“ und „Erebos 2“ fallen unter diese Kategorie und auch die Bill Hodges Trilogie von King wartet schon länger darauf, endlich gelesen zu werden, wobei ich da schon wieder so ein bisschen Panik habe, das mich das Werk einfach nicht mehr so fesselt wie die alten Bücher von King…
Den Abschluss bildet die Gruppe der „Must Reads“ wie „Der eine Mann“, „Nightmare Alley“, das allein schon wegen des Covers ein kleines Schmuckstück ist, und natürlich die „Hell Divers“, bekanntlich mag ich Nicholas Sansbury Smith ja sehr gern.

So und nun bin ich selbst gespannt, wie weit ich mit meiner -ich nenne sie nun doch mal- Liste komme, zumindest 2 Bücher, nämlich „Sadisten“ und „In Gestalt eines Anderen“ habe ich inzwischen schon abgehakt.
Wie sehen eure „Lesepläne“ für 2020 aus, gibt es da auch so ein paar Bücher, die schon ewig vor sich hingammeln und nun endlich fällig sind?

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Auf der Suche nach neuen Herausforderungen

Ich habe Blut geleckt…

Wer kennt sie nicht, diese wunderschön gefalteten Bücher mit Schriften oder Symbolen, immer wieder sehe ich im Netz solche Prachtexemplare und jedes Mal denke ich mir: „Hey, das will ich auch können.“
Bisher hatte ich stets eine Ausrede auf Lager, kostet Zeit und Nerven, ich als Grobmotoriker kann das eh nicht, blablabla, aber gestern dann habe ich mich tatsächlich mal etwas näher damit auseinandergesetzt.
Dass mir diese Woche beim Dauerregen ein Buch quasi in der Tasche „abgesoffen“ ist, hab ich mal als Zeichen gedeutet, immerhin hatte ich so ein Exemplar zum Üben, denn regaltauglich war es beim besten Willen nicht mehr.
Zum Glück gibt es ja für alles Videos, selbst für Leute wie mich, die nicht so viel Geduld haben und gerne mal fluchen oder mit Dingen um sich werfen, wenn es nicht so klappt, wie es soll.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe mir ein paar Anleitungen angeschaut und bin auf zwei verschiedene Möglichkeiten gestoßen, die Bücher für ihre neue Bestimmung vorzubereiten.
Und da war es schon, das erste Problem, nirgendwo ist man mehr sicher vor schwerwiegenden Entscheidungen, selbst beim Basteln nicht.
Was ist einfacher für mich, eine Vorlage erstellen und jede Seite einzeln abmessen oder eine zum Übertragen auszudrucken?
Da ich natürlich also absoluter Neuling keine Ahnung habe, wie das mit dem Selbsterstellen geht, habe ich mich kurz und schmerzlos für eine einfache Vorlage aus dem Netz entschieden, diese ausgedruckt und dann ging es auch schon ans Seiten markieren.

Bei diesem einfachen Motiv gab es pro Buchseite zwei „Eselsohren“ (oh ja, ich nenne es mal so, schon allein, weil ich weiß, dass dieses Wort für viele ein rotes Tuch ist^^), das heißt, es werden von der Vorlage auf jede Seite zwei Punkte übertragen, an denen dann gefaltet wird und obwohl ich mir Mühe gegeben habe, genau zu arbeiten, war es nicht korrekt genug, wie mir mein halbfertiges Kunstwerk dann zeigte.
Aber egal, ich bin trotzdem stolz wie Bolle auf mein halbes Herzchen, werde mich dann an die andere Hälfte machen und schauen, was ich noch optimieren kann.
Übrigens hat mich dieses halbfertige Motiv zwei Stunden gekostet und ich finde es sehr faszinierend, dass man beobachten kann, wie das Bild mit jeder Seite mehr Gestalt annimmt, man sieht also, was man tut, so als kleinen Ansporn nebenbei.^^
Auf jeden Fall habe ich jetzt Blut geleckt und werde mir wohl bald schon ein neues Motiv aussuchen, für Anfänger natürlich, lach.
Und für alle die, die auch damit liebäugeln, sich ein paar Schätzchen fürs Bücherregal zu erschaffen, so schwer ist es gar nicht und es gibt eine Menge Videos, die erklären, wie der Hase läuft.

Natürlich brauch man ein bisschen Geduld, aber so ein Herz wie ich bekommt jeder hin und selbst ich habe die Hoffnung, dass ich mich noch steigern kann.
Na wenn das mal keine guten Aussichten sind.
In diesem Sinne, habt alle ein entspanntes Wochenende und nehmt euch Zeit für Dinge, die euch am Herzen liegen.

PS: Ich habe übrigens fertig, hier das Resultat in voller Pracht.^^

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„In Gestalt eines Anderen“ – Allen Eskens

Nach „Das Leben, das wir begraben“ und der Fortsetzung „Die Schatten, die wir verbergen“ war ich natürlich besonders gespannt auf „In Gestalt eines Anderen“.
Aber hat Allen Eskens es auch diesmal wieder geschafft, mich zu überzeugen?

Alles beginnt mit einem saublöden Autounfall.
Während die Verursacher überleben, kommt für den Fahrer des anderen Wagens, einen gewisser James Erkel Putnam, jede Hilfe zu spät.
Sein Ableben jedoch setzt eine tödliche Spirale in Gang, denn der Tote war nicht Putnam, wie ein windiger Anwalt herausfindet und damit an Detective Alexander Ruperts Tür klopft.
Rupert war früher einmal ein angesehener Undercoverermittler bei der Task Force, doch dann hat jemand aus seiner Truppe Drogengelder unterschlagen und nun vegetiert er in einem „Kellerverschlag“ mit uninteressanten Fällen vor sich hin, bis dieser Putnam auftaucht, der nicht Putnam ist.
Für Alexander tun sich hier ungeahnte Möglichkeiten auf, er kann sein Können beweisen, seinen Chefs zeigen, was für ein toller Ermittler er ist, damit die falschen Anschuldigungen gegen ihn endlich fallen gelassen werden und so wird dieser Fall fast zur Obsession für ihn.
Zu spät erkennt er, in welches Wespennest er da gestochen hat…

Ja, ich muss gestehen, Alex Rupert war mir nicht ganz geheuer, so wirklich Sympathie habe ich für ihn von Anfang an nicht entwickelt.
Gut, er ist arm dran, falsche Verdächtigungen, Abstieg, die Frau sucht woanders Trost, aber irgendwie scheint er nichts dagegen zu tun, bis der Anwalt bei ihm auftaucht und ihm erzählt, dass Putnam gar nicht Putnam war.
Von dem Moment an ist er sich im Klaren darüber, dass es dieser Fall sein wird, der ihn reinwäscht, steigert sich immer mehr in die Ermittlungen und alles andere scheint ihm egal zu sein, selbst die fremdgehende Ehefrau.
Je mehr er herausfindet, umso gefährlicher wird die ganze Sache, auch für die Leute in seiner unmittelbaren Umgebung, aber das interessiert ihn nicht wirklich.
Sein Gegenstück ist quasi sein Bruder, pflichtbewusst, aufmerksam besorgt, wegen dem anstehenden Prozess, um den sich Alexander überhaupt keine Sorgen macht.
Aber auch die Lebensgefährtin von „Nicht-Putnam“ weckt von Anfang an ein merkwürdiges Gefühl.
Verdammt, ihr Freund ist tot, aber trauern scheint nicht so ihr Ding zu sein, lieber lacht sie sich den ermittelnden Polizisten, also Alexander an, ein seltsames Pärchen…
Doch genau das macht neugierig auf den weiteren Verlauf, denn dass nicht alle mit offenen Karten spielen, ist klar, aber wer ist hier gut und wer böse?
Okay, der schon recht bald ins Geschehen eingreifende Auftragskiller ist nicht nett, soviel ist von Anfang an klar, er geht buchstäblich über Leichen, aber nicht nur er.

„…Wir haben alle Geheimnisse, Alexander. Niemand geht durchs Leben, ohne irgendetwas zu tun, das man später gern ungeschehen machen würde…“ (Seite 152)

Dass Allen Eskens sich in juristischen Belangen auskennt, wurde spätestens bei „Die Schatten, die wir begraben“ deutlich und auch hier spürt man wieder, da ist jemand am Werk, der sich auskennt, der schreiben kann und über das nötige Wissen verfügt, auch das verleiht seinen Charakteren Tiefgang, die alle ihr ganz eigenes Ziel verfolgen.
Nach und nach werden die Dinge klarer, die Karten werden aber bis zum Ende immer wieder neu gemischt und das lässt einen natürlich am Ball bleiben, ein kluger Schachzug.
Und auch, wenn ich keinen der Protagonisten besonders liebenswert fand, mit Ausnahme von Billie vielleicht, so hat mich die Geschichte doch gefesselt, eben gerade, weil Alexander so ein undurchsichtiger Typ ist…


Ein etwas verworrener, aber dennoch nachvollziehbarer Thriller, der zeigt, dass es manchmal eben doch besser ist, die alten Geschichten ruhen zu lassen.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, die Charaktere haben eine Geschichte, so dass man versteht, warum sie so und nicht anders handeln und auch das schwarz-weiße Cover mit dem „gesichtslosen“ Mann passt, denn wer Putnam war, bleibt im Dunkeln, dafür lasse ich 4 von 5 Blutlachen springen.^^

• Titel:                                      „In Gestalt eines Anderen“

• Autor:                                     Allen Eskens

• Verlag:                                   Festa

• Format:                                  Hardcover

• Seitenzahl:                            397 Seiten

• ISBN:                                     978-86552-767-7

• Genre:                                     Thriller

• Bewertung:

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„Monster“ – Matt Shaw, Michael Bray

Düsteres Kammerspiel

Die Buchmesse naht mit großen Schritten und Monster von Matt Shaw und Michael Bray habe ich bisher erfolgreich vor mir hergeschoben, da es für einen Extrem Titel ja doch ziemlich dick ist, aber zur Messe muss man ja mitreden können, nicht wahr?
Also wurde „Monster“ vor einigen Tagen kurzentschlossen aus dem Regal gezottelt und was soll ich sagen?
Es hat mich doch etwas überrascht.

Christina arbeitet an einer Tankstelle, kein sehr aufregender Job, denn es ist nicht viel los und die Bezahlung ist auch nicht berauschend, aber irgendwie muss auch sie ihren Beitrag zum Familienunterhalt leisten.
Damit ihr nicht ganz so langweilig ist, denkt sie sich zu ihren Kunden kleine Geschichten aus, darin sind diese oftmals Kriminelle auf der Flucht oder Mörder.
Ja, Kriminalfälle haben es Christina angetan, besonders, seitdem über mehrere Jahre hinweg in der näheren Umgebung im August immer wieder Menschen verschwinden.
Noch ahnt die Junge Mutter nicht, dass sie schon bald herausfinden wird, was mit ihnen geschehen ist…

„Monster“ erinnert ein bisschen an ein Kammerspiel, es gibt wenige Charaktere und die Handlung ist auf das Haus der Familie Remington beschränkt, die Christina entführt hat.
Außer Ryan, ihrem Leidensgenossen, ist da nur noch die untypische Vater-Mutter-Kind-Konstellation, die das alte Gebäude bewohnt und die haben alle einen mehr als kleinen Dachschaden.
Andrew, der missgebildete zurückgebliebene Sohn, ist da noch das kleinste Übel, auch, wenn er einen außergewöhnlichen Geschmack hat.
Das eigentliche Monster ist nicht er, sondern der Vater, der inzwischen zwar an Krebs erkrankt ist und seinem Ende entgegenblickt, dem man das Leid
aber aus tiefstem Herzen gönnt, spätestens, wenn die Rückblicke der Geschichte gelesen hat.
Auch die Mutter „verroht“ im Laufe der Zeit immer mehr, an wem soll sich Andrew also ein Beispiel nehmen?
Und so gibt es für niemanden innerhalb der Mauern Hoffnung, das muss irgendwann auch Christina einsehen…


Wie oben schon geschrieben, „Monster“ hat mich überrascht, die wenigen Personen haben alle durch die Bank weg überraschend viel Tiefgang, gerade mit der Mutter hat man anfangs einfach nur Mitleid, aber sie selbst hat sich für diesen Weg entschieden.
Und Andrew?
Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich ihn fast mehr bemitleide als das eigentliche Opfer, denn er hatte nie eine Chance.



Das Cover zeigt den verunstalteten Andrew und Christina und Ryan im Hintergrund, allerdings könnte es sich bei dem „Pärchen“ auch um eine jüngere Ausgabe seiner Eltern handeln.
Wie auch immer, das Bild passt, genau wie der Schreibstil, natürlich ist der Umgangston etwas rauer, alles andere wäre hier auch unpassend.
Kurzum, „Monster“ hat mich mit seiner düsteren Grundstimmung sehr gut unterhalten, dafür lasse ich 4,5 von 5 Blutlachen springen…^^

• Titel:                                      „Monster“

• Autor:                                     Matt Shaw, Michael Bray

• Verlag:                                   Festa

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            282 Seiten

• ISBN:                                     /, Festa Extrem

• Genre:                                     Horror, Thriller

• Bewertung:

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Jahresrückblick 2019

Oder: Eine klitzekleine Vorschau auf 2020

Ja ich weiß, inzwischen haben wir Januar, immerhin noch ganze 3 Stunden, aber ich habe es einfach nicht eher geschafft, mich einfach mal auf meine 5 Buchstaben zu setzen und mir ein paar Gedanken zum vergangenen Jahr zu machen.
Etwas turbulent war es ja schon, erst die Mitteilung, pünktlich zu meinem Geburtstag, dass mein Arbeitsvertrag bei der E-Post nicht verlängert wird und die große Frage, ob ich das nun gut oder schlecht finde.
Unzufriedenheit herrschte ja schon länger und das nicht nur bei mir.
Gut, erstmal wars natürlich ein Schock, im Nachhinein hätte mir wohl nichts besseres passieren können, auch wenn ich ein paar Kollegen und Kolleginnen immer noch vermisse, aber man ist ja nicht aus der Welt.

Nach der Buchmesse im März wusste ich, wohin es mich nach meinem Vertragsende im April ziehen würde, nämlich zu Festa, wenn schon nicht zurück in den Buchhandel, so doch irgendwie back to the roots.
Seit Juni ziehe ich nun da meine Kreise, wie der Eine oder Andere sicherlich weiß und es ist schon etwas total anderes, wenn man von einem so großen Unternehmen in einen Familienbetrieb kommt, aber wem sage ich das.
Ansonsten kann ich mich nicht beschweren, wobei, doch, eine klitzekleine Sache wäre da, der SUB wächst und wächst…
Soviel zum Broterwerb.

Was hatte 2019 sonst noch zu bieten?
Eine Menge Veranstaltungen, angefangen beim Wohnzimmerkonzert mit Lee MacDougall, das total witzig war und genau aus dem Grund dieses Jahr wohl wiederholt werden wird, über Kiefer Sutherland, den ich immer noch für einen der nettesten Promis überhaupt halte, Bela B., dem Schwarm meiner Teenagerträume, bis hin zu Falkenberg und Mark und Lydia Benecke, auch die werden mich in diesem Jahr wieder begleiten.

Gut, Lindemann fällt für mich aus Dank vollkommenem Chaos beim Vorverkauf, auch eine Sache, die mich immer wieder wütend macht.
Da hat man Tickets im Warenkorb nachdem man sich ewig vorher eingeloggt hat und dann funktioniert irgendetwas nicht und zack, Ende Gelände.
Da lob ich mir doch die gute alte Zeit, wer zuerst da war, hatte sein Zeug sicher, heute komme ich mir dagegen manchmal vor wie beim Lotto.

Kinotechnisch gab es nichts wirklich Aufregendes, auf „Friedhof der Kuscheltiere“ hab ich dankend verzichtet, schon als ich Church gesehen habe.
Nennt mich ruhig kleinlich, aber das Viech ist schwarz, verdammt noch mal…
Und der zweite Teil von „Es“, nun ja, er war okay, aber kein Meisterwerk.
Ich bin gespannt auf „SAW“, auch wenn es noch eine ganze Weile dauert, bis der über die Leinwand flimmert.
Aber will ich mir das wirklich antun?
Zum Glück habe ich noch genug Zeit, um mich zu entscheiden.^^

   

Trist ging es bei den Büchern nicht zu, immerhin blicke ich am Ende zurück auf 174 gelesene, gut, ich hatte auch schon Jahre mit über 200, aber da war ich auch nicht so viel unterwegs, man kann eben nicht alles haben.

Es gab einige Überraschungen und auch Enttäuschungen, die hielten sich jedoch in Grenzen, denn fast immer kann ich meinem Bauchgefühl vertrauen und vergreife mich so beim Kauf nur selten.
Aber ab und zu eben doch und so ist ausgerechnet Tim Curran einer meiner Flops des Jahres, ja, von „Die Wiedererweckten des Herbert West“ hab ich mehr erwartet…
Erstaunlich gut fand ich dafür „River of Violence“ von Tess Sharpe, ein Werk, zu dem ich in der Buchhandlung wohl eher nicht gegriffen hätte, die Leserunde bei Lovelybooks hat mir aber mal wieder gezeigt, das es eben doch gut ist, ab und zu mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Übrigens war ich mal wieder ganz clever und dachte mir, eh ich meine Lieblingsbücher aufschreibe, markere ich einfach das Highlight des jeweiligen Monats an.

   

Soviel zum vergangenen Jahr.
Zum Abschluss ein kleiner Ausblick auf 2020.
Die Buchmesse steht vor der Tür und ich bin gespannt auf Matt Shaw, wer weiß, was uns da erwartet.

Ebenfalls im März gibt es die Wohnzimmerlesung mit Stephan Harbort, auf die ich tierisch gespannt bin, lange genug hat es ja gedauert und ich freue mich, dass es endlich geklappt hat.
Im Mai stehen dann Rammstein und im November die Ärzte auf dem Programm, auch zwei ganz besondere Höhepunkte.
Wie üblich gibt es im Sommer auch wieder ein neues Buch von Chris Carter und dieses Jahr hoffentlich auch endlich wieder eine kleine Promotour durch Deutschland, lange genug warten lassen hat er uns ja.

Und last but not least, ab Februar werde ich mich am Intervallfasten versuchen, irgendwie und irgendwann muss den angefutterten Kilos ja der Kampf angesagt werden.
Das heißt im Klartext: Meine Essenszeit ist begrenzt, sollte ich also schlechte Laune haben oder griesgrämig sein, liegt das natürlich ausschließlich daran.
Überlegt euch also vorher ganz genau, ob ihr mich wirklich zwischen 12 und 20 Uhr ansprechen wollt, nur so als klitzekleine Vorwarnung.^^

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Monatsrückblick Januar

Und da ist er auch schon wieder rum, der erste Monat des neuen Jahres, dabei hab ich mich noch nicht einmal an die 20 am Ende gewöhnt.
Spätestens Silvester hab ich das drin, so wie jedes Jahr, alte Gewohnheiten soll man ja bekanntlich beibehalten.
Aus diesem Grund nehme ich auch wieder ein Buch mit in den Februar, diesmal ist es „Die letzte Runde“ von J. A. Konrath, und bevor jemand fragt, ja, ich mag Jack Daniels, also werden wohl auch noch die fehlenden Bände im Laufe des Jahres folgen.

Und da ich ja bekanntlich ein Rebell bin, pfeif ich mal wieder auf die Reihenfolge, das kann ich ganz gut, wahrscheinlich schlägt jetzt jeder „normale“ Leser die Hände über dem Kopf zusammen.
Na ja, manchmal halte ich mich durchaus an die Vorgaben, aber wenn es auf dem Wühltisch eben nur Teil drölfundachtzig gibt, wird der eben zuerst gelesen, den Rest kann man ja bei Gefallen noch nachkaufen.
Aber ich merke schon, ich schweife mal wieder ab, also hier noch fix die Auflistung der gelesenen Bücher und Kurzgeschichten vom Januar:

♦ „Drei lustige Gesellen 1“ – Eno Raud
♦ „Drei lustige Gesellen 2“ – Eno Raud
♦ „Angst war hier“ – Brett McBean
♦ „Redrubi“ – Mari März
♦ „Xoa“ – Lisanne Surborg
♦ „Sadisten“ – Lydia Benecke
♦ „Psycho-Pat“ – Mari März
♦ „Der Höllenpanzer“ – Graham Masterton
♦ „Der Lebkuchenmann“ – J. A. Konrath
♦ „Mit Dornen und Widerhaken“ – Thomas Sichelschmied
♦ „Märchenwald“ – Martin Krist
♦ „Miss!Verständniss: Mad Affaire“ – Mari März
♦ „Miss!Verständniss: Mad Business“ – Mari März
♦ „Blutrot“ – M. H.Steinmetz & Anja Hansen
♦ „Berge des Wahnsinns“ – H.P. Lovecraft
♦ „White Trash Gothic 2“ – Edward Lee
♦ „Der Rächer“ – J. A. Konrath
♦ „Tagebuch aus der Hölle“ – Jeffrey Thomas

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„Tagebuch aus der Hölle“ – Jeffrey Thomas

Alltag in der Hölle …

„Tagebuch aus der Hölle“ und auch die Fortsetzung „Der Untergang der Hölle“ sind zwei weitere Werke, die schon sehr lange auf meinem SUB darauf warten, endlich zur Hand genommen zu werden, zumindest bei ersterem ist das ja nun inzwischen geschehen.
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, für das Thema Hölle bin ich ja immer zu haben.

Wenn einem das Leben so richtig auf die Eier geht tut man was?
Richtig, man pustet sich das Lebenslicht aus und genau das hat der namenlose Hauptprotagonist auch getan.
Dummerweise kommt er in der Hölle wieder zu sich, wo er sich ein Buch aus Menschenhaut mit einem Auge darauf schnappt und fortan seine Leidensgeschichte festhält und vom Alltag in der Hölle berichtet.
Da er keine Ahnung hat, wieviel Zeit vergangen ist, da es keinen Wechsel zwischen Tag und Nacht gibt, so wie gewohnt, muss er eben schätzen und die Ablenkung durch das Schreiben kommt ihm sehr gelegen, immerhin wollte er schon immer Autor werden und wer sagt denn, das man da unten seine Ergüsse nicht veröffentlichen kann?
Das erste, was er als Selbstmörder durchmachen muss, ist eine Art Studium, bei dem ihm immer wieder vermittelt wird, wie minderwertig er als Ungläubiger doch ist.
Nachdem er das hinter sich gebracht hat, wird er hinaus in die Höllenwelt entlassen, wo er fortan für seinen Unterhalt sorgen muss.
Auf den Weg in die nächstgrößere Stadt rettet er einer Dämonin das Leben, ein Ereignis, das sehr schnell Auswirkungen auf sein weiteres Leben hat…

Die gute alte Hölle, nun ja, hier ist sie irgendwie nicht wirklich anders als unser Leben, die Leute gehen arbeiten um ihre Miete zu bezahlen, quälen sich in sinnlosen Jobs und sind unzufrieden.
Der einzige Unterschied ist, dass sie nicht sterben, also nicht im herkömmlichen Sinne, denn ihr Körper regeneriert sich immer wieder aufs Neue.
Das wiederum führt dazu, dass es überall Folterfabriken gibt, Orte, an denen Menschen manchmal jahrelang für ihre Verfehlungen gequält werden, ein wahrer Horror, verfügen sie doch praktisch über ein unendliches Leben.
In den Städten regieren die Dämonen mit eiserner Hand, es gibt verschiedene Arten, doch alle von ihnen sind ausschließlich dafür da, das niedere Menschenpack zu beaufsichtigen und zu bestrafen.
Ab und an verirren sich auch mal ein paar Engel in die Stadt, toben sich richtig aus, lassen es krachen und so richtig Blut fließen, bevor sie sich wieder auf den Weg nach „Oben“ machen.
Nein, das Leben in der Hölle ist kein Zuckerschlecken und trotzdem hat es das Buch nicht geschafft, mich zu fesseln, zu gleich ist der Alltag dort dem unseren.
Natürlich geht es blutiger zu und das gemeine Volk muss jederzeit damit rechnen, in einer der Folterfabriken zu verschwinden, aber irgendwie fehlte mir der Kick, dabei hatte das Ganze durchaus Potential, ein bisschen mehr Unterwelt und weniger „Schnulze“ (trifft es in dem Fall nicht so ganz, aber mir fällt gerade kein besseres Wort dafür ein) hätten der Story meiner Meinung nach gutgetan.
Aber für Liebesgeschichten bin ich ja eh nicht so zu haben und auch wenn diese hier zwischen Mensch und Dämonin nebenbei eine Revolution auslöst, macht es sie nicht wirklich spannender, leider, am Ende bleibt das übliche Thema, schüchterner Außenseiter verliebt sich in wunderschöne Frau, die Pfeffer im Arsch hat, nicht uninteressant, aber nicht ganz das, was ich erwartet habe.
Am Schreibstil gibt es nichts zu meckern, wie der Titel schon sagt, ist das Buch in Form von Tagebucheinträgen geschrieben und außerdem illustriert, die düsteren Bilder unterstreichen das Geschehen und auch das in dunklem Blau gehaltene Cover weiß zu überzeugen, allerdings ändert das alles nichts daran, dass die Geschichte doch etwas träge vor sich hinplätschert, so gibt es am Ende 3,5 von 5 Blutlachen.
Den zweiten Band lasse ich erstmal im Regal stehen, aber irgendwann muss der auch noch dran glauben, jetzt brauch ich aber erstmal ein bisschen mehr Action.^^

• Titel:                                      „Tagebuch aus der Hölle“

• Autor:                                     Jeffrey Thomas

• Verlag:                                   Festa

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            264 Seiten

• ISBN:                                     978-3-86552-096-5

• Genre:                                     Thriller

• Bewertung:

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„Die Rächer“ – J. A. Konrath

• Titel:                                      „Die Rächer“

• Autor:                                     J. A. Konrath

• Verlag:                                   Edition M

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            426 Seiten

• ISBN:                                     978-2919801985

• Genre:                                     Thriller

• Bewertung:

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