Was Neues fürs Regal

Kuschelige Miezekatzen

Ja, ich hab mir mal einen Bildband gegönnt.
Viele Bilder und wenig Text, eigentlich doch eher untypisch für mich.
Aber wer mich kennt, weiß, dass Tiere schon immer eine besondere Rolle in meinem Leben gespielt haben, ich bin mit ihnen aufgewachsen und teile mein Zuhause ja auch heute noch mit pelzigen Mitbewohnern.
Also ist es eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, dass mich Timos Bilder immer wieder aufs Neue begeistern, manchmal muss man echt genau hinschauen, um zu sehen, dass es eben kein Foto ist.
Außerdem muss man sich ab und an auch mal selbst was gönnen, grad, wenn man so wenige Bücher zu Hause hat.^^
Ein bisschen was zu lesen gibt es immerhin auch, Timo mag vielleicht kein Meister großer Worte sein, dafür beherrscht er Stifte, Pinsel und Farben perfekt…

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Leseauszeit am 2. Advent

Endlich bin ich mal wieder ausgiebig zum Lesen gekommen, nicht nur morgens kurz in Bus und Bahn, ja, der zweite Advent war ein Couch- und Lese-Tag, muss halt auch mal sein.
Vor allem, wenn man in der Woche nicht mehr so wirklich dazu kommt, ein Buch in die Hand zu nehmen.
Dafür gab es heute dann gleich die volle 459-Seiten Dröhnung, denn einmal angefangen, hab ich „Die Schatten, die wir verbergen“ dann auch durchgezogen, wenn schon, dann auch richtig.
Ich hoffe, ihr hattet alle ein entspanntes Adventswochenende, natürlich mit der passenden Lektüre.

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OMD, Leipzig, 28.11.2019

Ich will noch ’n bisschen tanzen …

OMD, ach ja, was soll ich sagen, wie schon im letzten Sommer ein Augen- und Ohrenschmaus.
Okay, für das stundenlange Anstehen wird ich langsam zu alt, für unsere Verhältnisse waren wir diesmal aber auch spät dran, trotzdem hielt sich die Schlange am Einlass noch in Grenzen und es gab sogar das eine oder andere bekannte Gesicht zu sehen.
Zur Abwechslung machte uns sogar das Wetter mal keinen Strich durch die Rechnung, dafür verhagelte uns etwas anderes die Laune…
Ja, nennt mich altmodisch, aber manchmal wünsche ich mir wirklich die guten alten Zeiten zurück, in denen man seine Tickets ganz normal an den Vorverkaufsstellen kaufen konnte.
Damals gab es keinen Inner Circle, keine Special Tickets mit Sektempfang oder Soundcheck, wer zuerst da war, war halt vorne, kurz und schmerzlos.
Leider sieht das heute etwas anders aus, wer genug Knete übrig hat, kann als Letzter kommen und trotzdem ganz vorne stehen…
Aber egal, allen kann man es nie recht machen, ich finds trotzdem Scheiße, so.^^
Und entgegen aller Widrigkeiten haben wir trotzdem unseren Ruf verteidigt, erste Reihe, wenn auch in unmittelbarer Nähe der Nebelmaschine, aber wer wird denn kleinlich sein.

Um 20 Uhr ging es dann endlich los, leider erstmal mit der Vorband Tiny Magnetic Pets, nicht so ganz mein Geschmack und ja, es tut mir leid, aber ich stehe dazu, kleine süße Blondchen haben es schwer bei mir.
Natürlich hätte es uns viel schlimmer treffen können, generell tun mir die Support Bands ja immer so ein bisschen leid, weil der Großteil des Publikums eben doch nur darauf wartet, dass es endlich richtig losgeht.
Das tat es dann auch um Punkt 9, als ein sichtlich gut gelaunter Andy die blau erleuchtete Bühne betrat und sich mit dem Rücken zum Publikum und den ersten Klängen von „Stanlow“ erstmal feiern ließ.
Wie üblich gab es anschließend den perfekten Mix zwischen alten und neueren Songs, immerhin ist das Album zur Tour ja auch irgendwie eine Art Best of.
Und spätestens wenn Andy anfängt zu tanzen, toben die Massen.

Allgemein finde ich es immer wieder interessant, wie viele verschiedene Altersklassen doch auf einem Konzert anzutreffen sind, denn ein „Rentnertreffen“ war es weiß Gott nicht, im Gegenteil, es waren auch viele Jüngere vertreten und damit meine ich natürlich Jüngere als mich.^^
Die andere Frage, die ich mir immer wieder stelle: Wo nimmt man in dem Alter (man klingt das jetzt fies^^) die Energie her, die ganze Zeit wie ein Derwisch über die Bühne zu wirbeln?
Okay, das schwarze Hemd war dafür nicht unbedingt die beste Wahl, aber man lernt ja bekanntlich nie aus.
Natürlich durften auch diesmal „Maid of Orleans“ und „Pandora´s Box“ nicht fehlen, beide begleiten mich seit meiner Jugend und auch wenn „History of Modern“ auf der Setlist auftaucht, freue ich mich immer wieder wie eine Schneekönigin, ja, ich gebe es zu, ich liebe diesen Song.

Und natürlich den Moment, wenn Paul für „(Forever) Live and Die“ zum Mikrofon greift.
An den kleinen Gesten merkt man, dass die Chemie stimmt, auch wenn es nur ein Kopftätscheln bei der Verabschiedung ist, auf die zum Glück noch eine Zugabe folgte, aber auch die war leider viel zu schnell vorbei.
Was jedoch bleibt, sind fast zwei Stunden gute Unterhaltung, ein Ausflug in die Vergangenheit und die Erkenntnis (mal wieder), dass Musik eben doch zeitlos ist, das muss dann erstmal bis nächstes Jahr reichen…^^

Setlist:

01. Stanlow
02. Isotype
03. Messages
04. Tesla Girls
05. History of Modern (Part 1)
06. (Forever) Live and Die
07. Souvenir
08. Joan of Arc
09. Maid of Orleans
10. Statues
11. Almost
12. Don’t Go
13. So in Love
14. Dreaming
15. The Punishment of Luxury
16. Locomotion
17. Sailing on the Seven Seas
18. Enola Gay
Zugaben:
19. If You Leave
20. Pandora’s Box
21. Electricity

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Zur Hölle mit dem Teufel…^^

… oder: Nachschub fürs Regal

Nachdem ich mir die geistigen Ergüsse von Ethan Kink ja schon sozusagen als als Vorableser zu Gemüte führen durfte, durfte ich heute nun endlich die Printausgabe aus dem Briefkasten fischen, schon allein das Cover ist ja ganz nach meinem Geschmack.
Ich muss sagen, kinky Kink hat sich mit seinen Kurzgeschichten wacker geschlagen und aus meinem Mund will das was heißen.^^

Mehr möchte ich dazu aber eigentlich auch gar nicht sagen.
Naja, außer vielleicht: Auch der Teufel ist am Ende nur ne arme Sau.
Warum?
Da hilft wohl nur selber lesen.

Willkommen zurück, Ethan, lass es krachen.

Alle Anderen natürlich auch.^^
In diesem Sinne, haut rein und genießt euren Restdienstag, man weiß nie, was noch kommt…

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Monatsrückblick November

Der Weihnachtsstreß macht sich langsam aber sicher breit, man macht sich Gedanken, welche Geschenke man kaufen sollte und was besser nicht und zack, schon kommt man weniger zum Lesen, lach.
Allerdings bin ich diesmal auch ziemlich viel zwischen verschiedenen Büchern hin- und hergesprungen, „Survival Instinct“ zum Beispiel wäre da auch noch angefangen auf dem Reader, überhaupt muss ich gestehen, ich habe nur 3 Prints gelesen, aber für unterwegs ist der Kindle nun mal definitiv die bessere Wahl, trotzdem gibt es zu Hause auf der Couch auch weiterhin nur „richtige“ Bücher.
Und auch diesmal nehme ich wieder ein Buch mit in den neuen Monat, dass ich eigentlich noch im November auslesen wollte, aber egal, ich hab ja Zeit.
Diesmal handelt es sich um „Die Haut meines Mörders“, den 9. Teil der Howard Caspar Reihe von Andrew Holland.
Außerdem haben mir meinen Monat versüßt:

♦ „Cannibal Holidays Reborn“ – Ralph D. Chains
♦ „Hof Gutenberg“ – Andreas Laufhütte
♦ „Das Instrument“ – Rebekah Stoke
♦ „Schaffenskrise“ – Simone Trojahn
♦ „Der Tänzer“ – Mari März
♦ „Die Guten, die Bösen und die Sadisten“ – Jon Athan
♦ „Mutter“ – Tim Curran
♦ „Ich bin nicht Sam“ – Jack Ketchum & Lucky McKee
♦ „Fucking Evil“ – Ethan Kink
♦ „Der Leichenkönig“ – Tim Curran
♦ „Alle wollen Tequila“ – J. A. Konrath
♦ „Dschinn“ – André Wegmann

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„Fucking Evil“ – Ethan Kink

Wenn der Vater mit dem Sohne …

Wenn der Teufel plant in den Ruhestand zu gehen, in einer Schlacht siegreich zu fallen oder was auch immer, dann muss irgendwer seine Nachfolge antreten, wer bietet sich da mehr an, als der eigene Nachwuchs?
Und so kommt es, dass der namenlose Spross Unterricht bekommt, um sich auf seine künftigen Aufgaben vorzubereiten, mit unserer doch eher langweiligen Schulbildung lässt sich das allerdings keineswegs vergleichen, wie sich der eine oder andere wohl schon denken kann.^^
Zehn Lektionen in Form von Kurzgeschichten sollen dem neuen Herren der Hölle zeigen, worauf es ankommt, was seine Kräfte alles bewirken und wovon er besser die Finger lassen sollte.
Dass Ethan Kink dabei nicht zimperlich ist, ahnt jeder, der schon eines seiner Bücher gelesen hat, allerdings packt er hier nochmal eine Schippe drauf, immerhin sind es ja auch seine ersten Kurzgeschichten.
Wer das Buch zur Hand nimmt, sollte sich also im Klaren darüber sein, worauf er sich einlässt, Hardcore steht nicht zum Spaß auf dem Cover, es werden Kinder gequält und auch Feministinnen dürften mit diesem Werk nicht glücklich werden.
Wenn sich also mal wieder jemand berufen fühlt zu fragen, wie zum Teufel (oh man, das Passt hier wie die Faust aufs Auge) man so etwas schreiben kann, hier die Antwort: mit Fantasie.^^
Wer gerne mal vom guten Pfad abweicht, um einen kleinen Ausflug in wärmere Gefilde zu machen, Anregungen für die Eigenproduktion von Eis sucht oder aus eigener Erfahrung weiß, dass die Arbeit in den Wahnsinntreiben kann, dem sei dieses kleine Büchlein wärmstens ans Herz gelegt.
Enthalten sind folgende Geschichten:

♦ Gewalt macht frei
♦ Bloody Gelati
♦ Torture love hurts
♦ Schreckensherrschaft des Mettigels
♦ Phantomschmerz
♦ Nur so zum Spaß
♦ Das vergessene Zimmer
♦ Exorzismus zwecklos
♦ Hölle: Leben
♦ Hölle: Tod

Ich selbst bin ja nicht so wirklich der Kurzgeschichten-Freund (Freundin klingt in dem Fall iwie doof^^), allerdings finde ich die Idee mit der Rahmenhandlung hier sehr passend und gut umgesetzt, so bekommen die Stories eine kleine Einleitung und das Ganze fügt sich am Ende zu…, nein, mehr möchte ich dazu eigentlich gar nicht verraten.
Ich persönlich liebe übrigens den Eismann und das Cover natürlich, das ist ganz nach meinem Geschmack, böse grins.
Fazit: Pädagogisch definitiv nicht wertvoll, völlig ungeeignet für Moralapostel, dafür aber sehr unterhaltsam, von mir gibt es 4,5 von 5 Höllenfeuern.
Und mal ehrlich, sind wir nicht alle ganz tief drinnen zumindest ein bisschen „Fucking Evil“?

• Titel:                                      „Fucking Evil“

• Autor:                                     Ethan Kink

• Verlag:                                   Independently published

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            279 Seiten

• ISBN:                                     978-3-171115124

• Genre:                                     Horror, Anthologie

• Bewertung:

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„Die Guten, die Bösen und die Sadisten“ – Jon Athan

• Titel:                                     “Die Guten, die Bösen und die Sadisten“

• Autor:                                    Jon Athan

• Verlag:                                  Festa

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           216 Seiten

• ISBN:                                      keine – Festa Extrem

 Genre:                                   Horror, Thriller

• Bewertung:

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„Der Tänzer“ – Mari März

Ein Ausflug in die dunkle Geschichte …

Tom ist Architekt und lebt mit seinem Freund Jack in New York, über den zweiten Weltkrieg macht er sich keine Gedanken, der ist immerhin seit langem Geschichte.
Und dann erbt er von seiner Großtante ein Haus in einem Kleckerkaff bei Berlin, dass er renovieren und anschließend verkaufen will, aber es kommt alles ganz anders…
Sein Freund, der ihn begleitet, ist schwarz, zwei Schwule, einer davon auch noch farbig, das kommt nicht ganz so gut an.
Nachdem Jack nach Hause zurückgekehrt ist, hört Tom Stimmen und dann macht er auf einem Spaziergang eine Entdeckung, die sein Leben verändert…

Tom und Jack, ein schwules, gemischtrassiges Paar, gut, einigen mag das wahrscheinlich schon sauer aufstoßen.
Jack ist Künstler, feinfühliger als sein Partner, der nur an das glaubt, was er sieht und er bekommt einiges zu sehen…
„Der Tänzer“ widmet sich einem wichtigen Thema, zwingt Tom quasi, sich mit etwas auseinanderzusetzen, das lange vor seiner Geburt stattgefunden hat, zu seinem Glück, sonst hätte er vielleicht auch zu den Opfern gehört.
Trotzdem hat mich Mari März mit dieser Kurzgeschichte zum ersten Mal nicht so ganz überzeugt.
Warum?
Ehrlich gesagt, weiß ich das selbst nicht, vielleicht liegt es einfach nur daran, dass ich keine Liebesgeschichten mag, völlig egal, ob es dabei um Schwule, Lesben oder was auch immer geht, mir ist das zu schnulzig und selbst der doch recht kurze Abschnitt war mir schon zu viel, zu rosarot …
Die Story rund um Fritz Heilscher, den Tänzer, hingegen weiß zu fesseln und man merkt förmlich, dass der Autorin am Herzen liegt, worüber sie schreibt, auch der Beschreibung der Protagonisten ist das deutlich anzumerken.
Das Cover ziert ein Ballettschuh ein einem blutigen Stein, sehr passend, aber doch irgendwie schwer zu erkennen, zum Kauf animieren würde es mich jetzt nicht unbedingt, dafür ist es zu unscheinbar.
Alles in allem eine gute, aufrüttelnde Geschichte, die für mich aber nicht ganz an Maris andere Werke herankommt, darum gibt es diesmal auch nur 3,5 von 5 Blutlachen.

• Titel:                                      „Der Tänzer“

• Autor:                                     Mari März

• Verlag:                                   Independently published

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            95 Seiten

• ISBN:                                     978-1707151950

• Genre:                                     Novelle

• Bewertung:

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„Der Augensammler“ – Sebastian Fitzek

Tick tack …

Alexander Zorbach, ehemaliger Polizist, arbeitet inzwischen als Journalist.
Wie viele seiner Kollegen berichtet auch er immer wieder vom Fall des sogenannten Augensammlers.
Dieser Täter geht äußerst brutal vor, er sucht sich eine Mutter mit Kind, tötet die Frau und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit, seinen Nachwuchs zu finden, doch bisher ist jeder gescheitert.
Als Zorbach der Erste an einem Tatort ist, gerät er selbst in Verdacht und nun bleiben ihm die üblichen 45 Stunden, um seine Unschuld zu beweisen und die zwei verschwundenen Kinder zu finden.
Dabei steht ihm die blinde Therapeutin Alina zur Seite, die behauptet, den Täter massiert zu haben und so seine Gedanken lesen konnte.
Außerdem beteuert sie, in die Zukunft sehen zu können, doch alle ihre Voraussagen erweisen sich als falsch und Alexander läuft die Zeit davon…

„Der Augensammler“ ist Fitzeks bisher wohl brutalstes Buch, das geht schon bei den Kindern als Opfer los, aber auch sonst ist es nicht ohne.
Als erstes sticht einem jedoch ins Auge, dass das Buch eine umgekehrte Nummerierung hat, es beginnt quasi mit der letzten Seite und endet mit der ersten, warum das so ist, wird am Ende klar.
Alexander und Alina sind beide etwas mysteriöse Charaktere, Zorbach, der gebeutelte Polizist, der den Dienst quittiert hat und sich seine Brötchen nun bei der Zeitung verdient, kann mit Alina allerdings nicht ganz mithalten.
Die versichert, von ihm angerufen und zu einem bestimmten Ort bestellt worden zu sein, der Journalist weiß, dass das nicht stimmt, begibt sich trotzdem mit der Frau und deren Hund auf Spurensuche.
Hier erkennt man sehr deutlich, dass sich der Autor ausgiebig mit dem Leben von Blinden auseinandergesetzt hat und das kommt seiner Protagonistin natürlich sehr zugute, trotzdem weiß man die ganze Zeit über nicht so recht, was man von ihr halten soll.
Wie üblich ist das Buch in recht kurze Kapitel aufgeteilt, in denen entweder Alexander oder Alina berichten, immer den Countdown im Nacken, der langsam aber sicher abläuft.
Wer schon Bücher von Sebastian Fitzek gelesen hat, wird hier am Ende vielleicht etwas enttäuscht sein, denn die üblichen Erklärungen bleiben aus, dafür gibt es mit „Der Augenjäger“ einen zweiten Teil, der sicherlich noch auf einiges näher eingeht.
Zum Cover bleibt nicht viel zu sagen, es ist in Schwarz, Grau und Gelb gehalten und eigentlich nicht besonders einprägsam, das tut der guten Geschichte jedoch keinen Abbruch, für die gibts trotzdem 4 von 5 Blutlachen.

• Titel:                                      „Der Augensammler“

• Autor:                                     Sebastian Fitzek

• Verlag:                                   Droemer

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            439 Seiten

• ISBN:                                     978-3-426-50375-1

• Genre:                                     Psychothriller

• Bewertung:

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„Splitter“ – Sebastian Fitzek

Es kann nie richtig sein, etwas Falsches zu tun …

Marc Lucas ist am Boden zerstört, bei einem von ihm verschuldeten Autounfall ist seine hochschwangere Frau Sandra ums Leben gekommen.
In einer Zeitschrift liest er von einem neuen „Experiment“, in einer Klinik soll man sich seine schlechten Erinnerungen „löschen“ lassen können.
Marc ist skeptisch, er läßt sich zwar auf ein Gespräch mit dem Klinikleiter ein, unterschreibt das benötigte Einwilligungsformular jedoch nicht.
Wieder zu Hause angekommen, paßt der Wohnungschlüssel nicht mehr und zu seinem Entsetzen öffnet die Tür niemand anders als seine schwangere Frau, die ihn nicht zu kennen scheint.
Später in Begleitung seiner Schwiegervaters paßt der Schlüssel wieder und die Wohnung ist verlassen, von seiner Frau keine Spur und auch der Schwiegervater verschwindet plötzlich.
Marc zweifelt an seinem Verstand, erst recht, als er auf Emma trifft, die ihm Fotos seiner verstorbenen Frau zeigt und ihn davon zu überzeugen versucht, das sie beide Opfer eines schiefgelaufenen Experimentes sind…

Mit Marc hat man von Anfang an Mitleid, er hat diesen großen Verlust erlitten und versucht nun mithilfe eines Experimentes damit klarzukommen, allerdings ist danach nichts mehr wie vorher, sein ganzes Leben gerät aus den Fugen, jeder in seinem Umfeld scheint ihm Böses zu wollen und immer wenn man denkt, man weiß endlich, was gespielt wird, dreht sich die Geschichte wieder um 180 Grad, man ist also genauso verwirrt wie Marc selbst.
Ich mag Fitzek, nur seine Enden stoßen mir manchmal etwas auf, so wie bei „Der Nachtwandler“ zum Beispiel, das war einfach zu weit hergeholt.
Hier finde ich es allerdings sehr gelungen, auch wenn es einige bemängeln, für mich ist es durchaus nachvollziehbar, wobei hier natürlich ein riesiger Aufwand dahintersteckt…
Eigentlich eine sehr tragische Geschichte, wie würde man selbst wohl in solch einer Situation reagieren?
Für alle Fitzek und Thriller-Fans, unbedingt lesen.

(Rezension von 2015)

• Titel:                                      „Splitter“

• Autor:                                     Sebastian Fitzek

• Verlag:                                   Droemer

• Format:                                  Hardcover

• Seitenzahl:                            376 Seiten

• ISBN:                                     978-3-426-19847-6

• Genre:                                     Psychothriller

• Bewertung:

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