„Miss!Verständniss: Mad Business“ – Mari März

Auszeit …

Klappentext:
Sie ist sexy.
Sie ist erfolgreich.
Sie ist durchgeknallt.

Mia Martin alias MISS!VERSTÄNDNIS ist eine erfolgreiche Ratgeberautorin.
Superwoman. Starlet. Stilikone.
Moment! Sie WAR erfolgreich. Bis ihr nach der Leipziger Buchmesse und dieser heißen Nacht mit Kristian König sämtliche Sicherungen durchknallten.
Nach einer verheerenden Odyssee des Selbsthasses und einer düsteren Reihe verrückter Ereignisse drängte ihr Verleger Mia dazu, sich in eine Nervenheilanstalt einweisen zu lassen. Dort ist sie nun. Am Popo der Welt. In über dreitausend Metern Höhe quasi im Nirgendwo. Und sie hat sich nie freier gefühlt. Irre zu sein, hat tatsächlich Vorteile. Zumindest glaubt Mia an diese romantische Vorstellung.
Endlich darf sie tun, was sie will. Endlich darf sie frei über die Schattenseiten ihres Autorenlebens berichten, über die selbstzerstörerische Entwicklung der Buchbranche, über ihr MAD BUSINESS.

Nachdem die Begegnung mit Christian Königs Kronjuwelen doch etwas anders ablief als geplant, hat Mia sich erstmal zurückgezogen.
Nun ja, ganz freiwillig geschah das wahrscheinlich nicht, aber wenn man komplett durchdreht, braucht man danach eben Erholung.
Zum Glück lässt sich der Verlag nicht lumpen und dafür einiges springen, immerhin füllt sie sonst die Kassen, ist sozusagen das beste Pferd im Stall und das soll natürlich so schnell wie möglich wieder Geld einbringen.

Mit Sorge oder gar Mitgefühl hat das Ganze also nichts zu tun, aber immerhin hat Mia so endlich einmal Zeit zum Nachdenken über all Dinge, die ihr eigentlich schon länger klar sind.
Verdammt nochmal, sie will keine dämlichen Ratgeber mehr schreiben, die sind alle total heuchlerisch und verlogen, außerdem bringen sie niemandem etwas, Mord und Totschlag hingegen…

Die verruchte Mia kommt hier etwas anders daher als noch in „Mad Affaire“.
Klar, sie ist in der „Klapse“, sie hat sich da so ein paar Dinge geleistet, doch ihre Sicht aufs Leben ist alles andere als verwirrt und so bekommt die holde Leserschaft erstmal den Spiegel vorgehalten, auf keine sehr nette Art natürlich, aber die hat man von Mia auch nicht erwartet.
Doch das Ganze ist eben nicht nur bissig, sondern auch tiefgründig und ab und an fühlt man sich selbst doch so ein bisschen ertappt und kann durchaus nachvollziehen, dass so eine Auszeit weitab von all dem Rummel und der Falschheit durchaus etwas Positives hat, manchmal ist weniger eben doch mehr.
Ich jedenfalls bin gespannt, wohin es die Gute nach ihrem Seelenstriptease zieht und hoffe, dass man darüber bald mehr erfährt und so gibt es auch diesmal wieder 4 von 5 guten Ratschlägen.

• Titel:                                      „Miss!Verständnis: Mad Affaire – Schluss mit nett!“

• Autor:                                     Mari März

• Verlag:                                   /

• Format:                                  eBook

• Seitenzahl:                            43 Seiten

• ISBN:                                     ASIN: B07Z82NGLK

• Genre:                                     Kurzgeschichte

• Bewertung:

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„Miss!Verständnis: Mad Affaire“ – Mari März

Gefühlschaos …

Klappentext:
Sie ist sexy.
Sie ist erfolgreich.
Sie ist sehr unzufrieden.

Mia Martin alias MISS!VERSTÄNDNIS ist eine erfolgreiche Ratgeberautorin.
Superwoman. Starlet. Stilikone.
Quasi über Nacht avancierte die ehemalige Journalistin zur Galionsfigur in puncto Liebe, Leidenschaft und Emanzipation. Kaum etwas davon ist echt, obwohl sie jedes Wort mit ihrem Herzblut schrieb. Dabei könnte sie so viel mehr. Mia würde gern erotische Dramen, burleske Short Cuts, feinsinnig gesponnene Psychothriller oder düstere Storys im Noir-Stil schreiben. Dann könnte sie ab und an zumindest fiktional einen der Wichser sterben lassen, die ihr das Herz brachen.
Während der Leipziger Buchmesse trifft sie den heimlichen Star ihrer Kronjuwelenträume.
Kristian König.
Bestsellerautor. Belletristik.
Dreitagebart. Designeranzug. Dreckskerl.
Wie diese Mad Affaire wohl ausgeht …?

Ja, da ist sie endlich wieder, die Mari März, die ich liebe, die mit der großen Schnauze, bei den letzten beiden Kurzgeschichten hat mir genau das gefehlt…
Auch wenn „Mad Affaire“ nur 30 Seiten hat, so weiß die Story doch zu unterhalten, allein schon wegen Mia Martin, der fiktiven Ratgeberautorin, die für jeden einen klugen Ratschlag parat hat, nur selbst absolut nicht weiß, wo es langgeht oder was sie eigentlich will.
Auf der Leipziger Buchmesse trifft sie auf Kristian König, kurz Mister Kronjuwelen genannt, einen Kotzbrocken, der sie mal ziemlich übel behandelt hat.
Und dann steckt er ihr noch seine Nummer zu, so ein Arschloch, als ob er sie irgendwie interessieren würde.
Wenn der Typ nur nicht so verdammt sexy wäre…
Eigentlich sollte Mia am Besten wissen, wie man mit solchen Situationen umgeht, ist sie es doch, die all den Frauen da draußen Tipps gibt.
Blöd nur, wenn die überhaupt nichts nützen…

Mia Martin schreibt Beziehungsratgeber, hat ein ziemlich loses Mundwerk und weiß ganz genau was sie will, nämlich beim Reiten oben sitzen und nicht das Pferd sein, Männer sind Mittel zum Zweck, zumindest vorerst und ein gewissen Promistatus ist dabei sehr hilfreich.
Doof wirds dann nur, wenn einem die eigenen Gefühle einen Strich durch die Rechnung machen, obwohl man es eigentlich besser wissen sollte.
Mal Hand aufs Herz, wer kennt das nicht?
Sind wir Frauen nicht zumindest da alle ähnlich gestrickt?
Mia ist nicht wirklich eine Sympathieträgerin, zu oberflächlich, zu sehr von sich selbst überzeugt und doch erkennt man sich in ihr wieder.
Die Frage ist nur, ist das jetzt gut oder schlecht?
Für mich darf es von der verwirrten Dame gern mehr sein, die Story strotzt nur so vor Ironie, aber das muss man halt mögen.
Dafür trifft das Cover nicht so wirklich meinen Geschmack, auch wenn es doch tatsächlich etwas schlüpfrig zugeht, ich betone noch einmal „Kronjuwelen“, die sind ein sehr wichtiges Thema.
Darüber muss man auch mal reden, deshalb gibt es von mir 4 von 5 guten Ratschlägen.^^

• Titel:                                      „Miss!Verständnis: Mad Affaire – Schluss mit Herz!“

• Autor:                                     Mari März

• Verlag:                                   /

• Format:                                  eBook

• Seitenzahl:                            30 Seiten

• ISBN:                                     ASIN: B07YMWXXM3

• Genre:                                     Kurzgeschichte

• Bewertung:

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Bettlektüre

Oder: Wenn die Miez überall dabei ist…

Mal ehrlich, wer kennt ihn nicht, den Bücherstapel neben dem Bett.
Bei mir liegen da immer ausgewählte Werke, die ich eigentlich möglichst zeitnah lesen will, allerdings macht mir die Zeit da immer öfter einen Strich durch die Rechnung.
Gut, „Sadisten“ hab ich inzwischen gelesen, immerhin musste ich mich ja auf den Vortrag einstimmen, aber der Rest liegt da schon ein paar Tage länger…
Mit Barker hab ich zumindest schon angefangen, allerdings ist mehr als eine Geschichte nicht drin, denn die kleine Schrift geht ganz schön auf die Augen, so brauch ich zwischendurch immer wieder ne Verschnaufpause.
Auf „1794“ bin ich echt gespannt, den Vorgänger fand ich sehr gelungen, so schön düster und dreckig und „Berge des Wahnsinns“, nun ja, ich glaube, das liegt am Längsten dort …
Übrigens geht Lesen ohne Katze hier gar nicht, mindestens eine leistet mir immer Gesellschaft und wenn sie oder er sich nicht gerade mitten aufs Buch legt, gibt es doch nix Schöneres, als ein wohliges Schnurren als Hintergrundmusik.

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Lydia Benecke – „Sadisten“, Leipzig, 11.01.2020

Nach Psychopathen lud Lydia Benecke diesmal zum Vortrag über Sadisten ins Haus Leipzig, ein weiteres interessantes Thema, das ich mir natürlich nicht entgehen lassen konnte.
Ich muss gestehen, ich mag Lydia, vielleicht sogar einen Tacken mehr als ihren Ex-Mann, weil sie auf die Belehrungsmasche komplett verzichtet und meinen schwarzen Humor teilt, ich glaube, in manchen Berufen ist der einfach unumgänglich.
Und nachdem ich es beim letzten Mal die Dauer von vier Stunden noch für einen Scherz gehalten hatte, war ich diesmal gewappnet.^^

Der einzige Wermutstropfen war mal wieder, dass es keine Platzkarten gab, irgendwie klappt das immer bei allen anderen, nur hier nicht und so war zeitig Dasein angesagt, denn wie heißt es doch so schön?
Wer zuerst kommt, malt zuerst…
Zum Glück blieben wir von Regen verschont, trotzdem merkt man, dass man älter wird, Anstehen wird irgendwie auch immer anstrengender, als Belohnung gab es allerdings einen Platz in der ersten Reihe, ja, was tut man dafür nicht alles.^^

Ein bisschen Grinsen musste ich, als ich auf Lydias Tisch einen kleinen Cthulhu entdeckte.
Los ging es mit einer kleinen geschichtlichen Einführung, die natürlich beim Namensgeber Marquis de Sade und dessen, nun ja, nennen wir es mal ausschweifenden Leben begann.

Aber was genau sind denn nun Sadisten und müssen wir Angst vor ihnen haben?
Eine kurze Definition liefert uns Wikipedia:

„Als Sadismus im medizinischen Sinne wird bezeichnet, wenn ein Mensch Lust oder Befriedigung dadurch erlebt, andere Menschen zu demütigen, zu unterdrücken oder ihnen Schmerzen zuzufügen. In gewissem Rahmen kann sich Sadismus auch durch tierquälerische Handlungen ausdrücken.
Der Begriff Sadist wird heutzutage im allgemeinen Sprachgebrauch auch für Personen verwendet, die sich am Leid anderer erfreuen können…“

Und zum zweiten Teil der Frage:
Nein, denn wie bei so vielen Dingen im Leben muss man auch hier unterscheiden können.
Natürlich fallen einem automatisch immer sofort die berühmt-berüchtigten Serienmörder wie Ted Bundy ein, aber nicht jeder, der Fantasien hat, lebt diese ja auch aus.
Wenn dem so wäre, würde ich eine Menge echt „kranker“ Leute kennen, vor allem Autoren, lach.
Auf genauere Unterscheidungen werde ich hier natürlich nicht eingehen, immerhin bin ich keine Psychologin, wer sich allerdings für dieses Thema interessiert, dem sei der Vortrag wärmstens ans Herz gelegt und keine Sorge, es erwartet euch keine trockene, langweilige Vorlesung wie vielleicht an der Uni, alles wird an Beispielen erklärt und auch der Humor kommt nicht zu kurz, den sollte man ja bekanntlich nie verlieren.^^
Für mich jedenfalls war es wieder ein sehr gelungener, informativer Abend, schauen wir mal, was uns beim nächsten Mal erwartet…

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„Drei lustige Gesellen – Zweites Buch“ – Eno Raud

Gleichgewicht der Natur …

Nachdem Muff, Moosbart und Halbschuh für ihre Tapferkeit mit einem Orden ausgezeichnet wurden, machen sie sich erneut auf die Reise.
An einer Weggabelung haben sie die Wahl zwischen dem Wald und einer alten Ruine und obwohl das Gemäuer lockt, scheidet es erstmal aus, denn dorthin zieht gerade ein riesiges Rudel Ratten, dass von einem Beutezug kommen zu scheint.
So bleibt erstmal nur der Wald, wo Halbschuh auf eine Kreuzotter tritt, die Moosbart sofort adoptiert, um sie zu pflegen, sehr zum Verdruss der anderen Beiden.
Nachdem Moosbart aufgebrochen ist, um Milch für seinen Schützling zu besorgen, stiehlt eine diebische Elster Halbschuhs wertvollen Orden, natürlich muss der zurückgeholt werden, koste es, was es wolle.
Dummerweise steht der Baum mit dem Nest der Elster bei der Ruine, inmitten der Ratten, was also tun?

Auch die zweite Geschichte rund um die drei Wichtelmänner überzeugt wieder auf ganzer Linie.
Besonders gut finde ich, dass man diesmal auch vorgezeigt bekommt, dass Handeln Folgen hat und die Sache mit den Katzen auf der Insel eben keine Lösung für das Problem war, ganz im Gegenteil, daraus haben sich neue ergeben, die nun ausgebügelt werden müssen.
Die Natur ist ein ewiger Kreislauf, das bekommen die Kleinen hier sehr gut anhand eines Beispiels erklärt, kindgerecht natürlich.
Etwas überrascht hingegen war ich, dass auch das Impfthema auftaucht, zwar nur kurz, aber hey, das Buch ist aus dem Jahre 1975 und auch heute ist das Thema noch aktuell …
Gelungen finde ich außerdem, dass der zweite Teil auf dem ersten aufbaut und so die Geschichte weitererzählt, die für die Fellknäule ja kein so schönes Ende nahm.
Die Cover beider Bücher passen zusammen, man erkennt also, dass es sich um eine Reihe handelt, das ist inzwischen ja leider nicht immer üblich.
Und da ich nix zu meckern habe, gibt es auch diesmal wieder 4,5 von 5 knallroten Wohnwagen, wer also Kinder ab 8 (würde ich jetzt mal so sagen) hat, sollte hier unbedingt zugreifen.^^

• Titel:                                      „Drei lustige Gesellen – Zweites Buch“

• Autor:                                     Eno Raud

• Verlag:                                   leiv – Leipziger Kinderbuchverlag

• Format:                                  Hardcover

• Seitenzahl:                            110 Seiten

• ISBN:                                     978-3-928885-08-9

• Genre:                                     Kinderbuch

• Bewertung:

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„Drei lustige Gesellen – Erstes Buch“ – Eno Raud

 Böse Katzen? Niemals^^

Eher zufällig sind mir die ersten beiden Bände dieser Kinderbuchreihe nach so vielen Jahren wieder in die Hände gefallen und sofort hab ich es mir abends im Bett gemütlich gemacht und fühlte mich gleich in meine Kindheit zurückversetzt, am liebsten wäre ich mit in den roten Wohnwagen gehopst.
Aber fangen wir von vorne an: Drei kleine Männchen begegnen sich am Eisstand und stellen fest, sie haben einiges gemeinsam.
Erstmal sind sie Wichtelmänner und dann haben sie kein Zuhause, sind immer auf unterwegs, was also liegt näher, als sich zusammenzutun und fortan gemeinsam durchs Leben zu gehen?
Glücklicherweise besitzt einer von ihnen einen Wohnwagen und so fahren Muff, der, wie der Name schon sagt einen flauschigen Muff mit Löchern für Arme und Beine trägt, Halbschuh, der die Spitzen seiner Schuhe abgeschnitten hat, damit seine Zehen über genug Bewegungsfreiheit verfügen, und Moosbart, in dessen langem Bart eine Menge Kräuter und Beeren wachsen, so dass er immer Tee brauen kann, nach ein paar Portionen Eis sofort los und geraten prompt in ihr erstes Abenteuer.
Eigentlich beginnt alles mit einem Stau, die Ursache dafür sind eine Frau und ihre vielen Katzen, die sich sämtliche Milch- und Fischvorräte liefern lassen, so dass für alle anderen nichts mehr übrig bleibt.
Wie sich herausstellt, ist jedoch auch besagte Dame alles andere als glücklich mit all den pelzigen Wesen, weiß aber nicht, wie sie sie loswerden soll und da kommen unsere lustigen drei Gesellen ins Spiel…

Man mag es gar nicht glauben, dass diese Bücher schon über 40 Jahre alt sind, umso mehr freue ich mich natürlich, dass auch die Kinder von heute Dank Neuauflage immer noch ihren Spaß daran haben können.
Gut, die alten Ausgaben sahen schöner aus, ich bilde mir auch ein, sie hatten mehr Bilder, momentan kann ich das allerdings nicht vergleichen, da ich nur die Neuauflage zur Hand habe.
Aber egal, die Geschichte ist dieselbe, kindgerecht erzählt, zum Schmunzeln und toll illustriert, wer kann da schon widerstehen?
Und auch, wenn die armen Katzen hier die Bösen sind, (was ja schon mal gar nicht geht, Katzen, böse, niemals) hat mich die Geschichte bestens unterhalten, nach all den Jahren hat sie immer noch ihren ganz besonderen Charme, dafür gibt es 4,5 von 5 knallroten Wohnwagen.^^.

• Titel:                                      „Drei lustige Gesellen – Erstes Buch“

• Autor:                                     Eno Raud

• Verlag:                                   leiv – Leipziger Kinderbuchverlag

• Format:                                  Hardcover

• Seitenzahl:                            105 Seiten

• ISBN:                                     978-3-928885-07-2

• Genre:                                     Kinderbuch

• Bewertung:

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Kindheitserinnerungen

oder: Warum sind Buchtitel heute so dämlich?

Eigentlich wollte ich gestern nur fix in den Buchladen und mir „1794“, die Fortsetzung von „1793“ zulegen, um dann einen gemütlichen Mädelsabend mit leckerem Essen zu genießen.
Blöderweise brachte mir eine Freundin die ersten beiden Bände der Neuauflage von „Drei lustige Gesellen“ mit und damit landete gestern Abend Brett McBeans „Angst war hier“ erstmal auf dem Nachttisch und ich zog mich mit Muff, Moosbart und Halbschuh in meine Kindheit zurück.
Und was soll ich sagen, es war ein schönes Wiedersehen, auch nach all den Jahren, so ein bisschen wie nach Hause kommen, einfach mit ins Wohnmobil steigen und Abenteuer erleben.
Gut, die Ausgabe von früher war ein bisschen schöner, aber ich finde es toll, dass sich die Kiddies auch heute noch an den drei Wichtelmännern erfreuen können, also bin ich da nicht kleinlich.

Eine weitere Reihe, die außer den drei lustigen Gesellen bei mir noch Kindheitserinnerungen weckt, ist natürlich die Zauberlandreihe von Alexander Wolkow, wer wollte nach „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ nicht mit dem Scheuch oder dem eisernen Holzfäller auf Abenteuerreise gehen?
Bin ich ein Spielverderber, wenn ich dann Titel wie „Furzipups, der Knatterdrache“, „Das große Kackaturnier“ oder „Pipi & Kacki im Pipi-Kacka-Land“ total dämlich finde?
Wer bitte möchte denn mit einem Haufen und einem Tropfen Urin auf Reisen ins Pipi-Kacka-Land gehen, wenn er mit einem Löwen oder einem Wichtelmann unterwegs sein kann?
Vielleicht bin ich für sowas einfach zu alt …

Umso mehr freue ich mich, dass mein Bruder mir gerade mitteilte, das unsere alten vier Bücher der drei lustigen Gesellen keineswegs verschollen sind, wie ich bisher glaubte, sondern im Garten ihr Dasein fristen, ich glaube, ich muss sie ganz schnell zu mir nach Hause holen …

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Geschützt: „Survival Instinct“ – Kristal Stittle

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Monatsrückblick Dezember

Und da ist er, der letzte Rückblick für dieses Jahr.
Tatsächlich habe ich es noch geschafft, ein Buch zu beenden, dass schon ewig angefangen auf meinem Reader vor sich hinlümmelte.
Nein, „Survival Instinct“ war nicht schlecht, aber mir persönlich zu lang mit zu vielen Protagonisten.
Hat man mal ein paar Tage pausiert, war man völlig raus, zumindest, was die Namen betraf.
Nun ja, ich halt auch nicht jünger, vielleicht sollte ich einfach wirklich langsam anfangen, mir Notizen zu machen…
Insgesamt habe ich 174 Bücher gelesen, das macht 51.095 Seiten, zumindest so in etwa, denn bei eBooks ist es tatsächlich manchmal schwer, eine Seitenangabe zu finden, gerade, wenn es sie nicht als Printversion gibt.
Egal, ist ja kein Wettlauf und genau deshalb setze ich mir fürs neue Jahr auch keine Ziele, wozu auch?
Ich lese, wann und worauf ich Lust hab, was bringt mir Planung, wenn ich nicht weiß, in welcher Stimmung ich morgen bin.^^
Es wird also alles beim Alten bleiben, schließlich ist der Mensch ein Gewohnheitstier, lach.

An dieser Stelle wünsche ich allen, die hier ab und an mal vorbeischauen, einen guten Rutsch, man sieht sich, die meisten ja wohl zur Buchmesse.
In diesem Sinne, Prost und hier noch fix die Dezember-Bücher, bevor ich es mir mit meinem Freund Batida gemütlich mache:

♦ „Die Haut meines Mörders“ – Andrew Holland
♦ „Eiskalter Hauch des Todes“ – Andrew Holland
♦ „Die Schatten, die wir verbergen“ – Allen Eskens
♦ „Bonsai“ – Chuck Palahniuk
♦ „Like“ – Andrew Holland
♦ „Boys Night“ – Matt Shaw, Wrath James White
♦ „Der Nachtwächter“ – Sebastian Fitzek
♦ „Caught“ – André Wegmann
♦ „Wutschrei“ – Andrea Reinhardt
♦ „Basar der bösen Träume“ – Stephen King
♦ „2025: Wenn das Licht erfriert“ – Mari März
♦ „Der Weihnachtsmann“ – Jasper Lee Jones
♦ „Wild & Free“ – Timo Wuerz
♦ „Leipzig Morbid“ – Uwe Schimunek, Uwe Vöhl
♠ „Survival Instinct“ – Kristal Stittel  

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„Wild & Free: The Wildlife Art of Timo Wuerz“ – Timo Wuerz

Jetzt kommt die Olle auch noch mit nem Bildband an…

Ja, das tut sie tatsächlich.Und bevor irgendwer schreit, es gibt sogar ein bisschen Text dazu, also nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch fürs Hirn.^^

Einigen wird der Name Timo Wuerz sicherlich etwas sagen, ist er doch schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr und arbeite unter anderem für Disney, Marvel, Lamborghini, die Deutsche Post und ja, auch für Festa.^^

„Was wir Wildnis nennen, ist eine Zivilisation anders als unsere.“

Dieser eine Satz sagt eigentlich schon alles, denn natürlich geht es in diesem Buch  um die Wunder der Natur, um Tiere, vor allem um Katzen, in all ihren Facetten und darum, das wir uns ein paar Gedanken darüber machen müssen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen und umgehen sollten.
Ich bin bekanntlich kein Freund von erhobenen Zeigefingern, das macht mehr schlechte Stimmung als das es hilfreich ist und zum Glück verzichtet Timo darauf und erzählt stattdessen von seinen Reisen und Begegnungen mit Mensch und Tier, allerdings kurz und knapp, denn eigentlich geht es ja auch um die Bilder.
Und ich muss zugeben, Timo schafft es immer wieder, mich zu begeistern, sei es der Tiger oder die stinknormale Hauskatze, selbst auf Papier gebannt strotzen sie nur so vor Leben und manchmal muss man echt zweimal hinschauen, ob er uns da nicht doch ein Foto untergejubelt hat…

Lange Rede, kurzer Sinn, für Tierfreunde ein Highlight, dass der normale Leser dafür allerdings 30 Euro ausgibt, wage ich zu bezweifeln.
Ich jedenfalls habe keinen Cent bereut und freue mich, eines der nur 1.000 Exemplare im Regal zu haben und das auch noch signiert.
Timos Engagement unterstütze ich so immer wieder gern und mal ganz ehrlich, wer kann dem Blick aus den Augen der großen kuscheligen Miezekatzen schon widerstehen?
Das schaffe ich ja nicht mal bei meinen eigenen kleinen pelzigen Mistviechern.^^
Was also bleibt mir da anderes übrig, als 4,5 von 5 Miezetatzen zu vergeben?

• Titel:                                      „Wild & Free: The Wildlife Art of Timo Wuerz“

• Autor:                                     Timo Wuerz

• Verlag:                                   /

• Format:                                  Hardcover

• Seitenzahl:                            112 Seiten

• ISBN:                                     /

• Genre:                                     Bildband

• Bewertung:

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