Leipziger Buchmesse 2018

 
Zwei Wochen ist die Buchmesse nun schon her und heute raffe ich mich nun endlich auf, ein paar Zeilen darüber zu schreiben.
Großartig zu berichten gibt es allerdings nicht so viel, denn weiter als zum Festa-Stand hab ich es dieses Jahr irgendwie nicht wirklich geschafft.
Während es am Donnerstag noch relativ ruhig war und Ed Lee seine Signierstunden entspannt starten konnte, war Familie Festa samt Anhang bestens gelaunt und eigentlich auch immer belagert.
Auch Meister Lee war bester Stimmung und, wie sich herausstellte, direkt bei mir um die Ecke im Hotel abgestiegen.

Der Freitag brachte neben einen kleinen Abstecher zu Voodoo Press meine einzigen Buchkäufe, man, ich bin immer noch stolz auf mich, ganz ehrlich…
Und eine Festanstellung bei Festa, wo der Andrang nach den Lee-Autogrammen schon spürbar größer war.
Ich persönlich finde es ja immer wieder faszinierend, was sich so für Publikum auf Messen rumtreibt, von ganz jung bis ins Rentenalter ist alles vertreten und wenn man dann noch sieht, was für Bücher diese Leute aus den Regalen nehmen…
Ja, da kommt wohl noch der Buchhändler in mir durch und die Leute noch ihren (Bücher-) Vorlieben zu befragen, um das eine oder andere Werk zu empfehlen, weckt Erinnerungen und macht immer noch Spaß.
Ach ja, von Michael Merhi hab ich noch ein Exemplar von Simone Trojahns „Blutbrüder“ abgestaubt, ein dickes Merci dafür.

Samstags war dann richtig Action, Scheißwetter, (ja Schnee im März ist schon was tolles) viele bekannte Gesichter.
Das Interview mit Edward Lee hab ich dank Umweg im Schnee verpasst, pünktlich zur Signierstunde und zum Poster rollen war ich allerdings wieder live vor Ort und diesmal war die Schlange echt lang und wollte irgendwie auch kein Ende nehmen, so das nach 3 Stunden das Ende eingeläutet wurde, immerhin kamen dann ja Arndt Drechsler und Timo Wuerz, um ihre Cover zu signieren.
Ach ja, der Timo ist mir schon einer, lach…
Abends war dann Essen mit dem Redrum-Trupp und El Cheffe angesagt und das auch noch bei mir um die Ecke, was für ein Glück.
Das Essen war zwar nicht so der Burner, der Gin-Tonic dafür umso mehr und es war toll, viele von den Irren endlich mal persönlich zu treffen, ja Natascha, Nicole, Jasmin, Marion, Michaela, Sylvia und wie ihr sonst noch alle heißt, ich meine genau euch…

    

Am Sonntag ging es wieder etwas ruhiger zu, die letzte Signierstunde mit Ed Lee, ein weiterer Besuch von Timo Wuerz (und diesmal hatte ich sogar die passenden Bücher dabei) und die Feststellung, dass sich die Regale doch ganz schön geleert hatten.
Mein persönliches Highlight allerdings war die Diskussion über Horrorliteratur und zensierte Filme mit einem doch schon recht betagten Herren, manche Menschen können einen echt überraschen.
Der letzte Abend klang dann gemütlich mit einem Umtrunk an der Hotelbar aus und endete 200 Meter vor meiner Haustür mit einem geprellten Arm dank Glatteis, ja, ich habs halt voll drauf.

Alles in allem war die Buchmesse für mich diesmal doch etwas anders, da ich zwar von allem anderen nicht viel mitbekommen, dafür aber ein paar ganz spezielle Einblicke erhalten habe.
Danke an Inge, Frank und den Nachwuchs, dass ihr mich daran habt teilhaben lassen, an Andi, meinen persönlichen Chauffeur, Dave, der mich die vier Tage ertragen hat und alle, die ich vergessen habe, es war lustig mit euch.
Wir sehen uns im nächsten Jahr…

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