„Erlöse mich“ – Michael Robotham

Seit über einem Jahr ist Marnies Mann Daniel nun schon verschwunden, hinterlassen hat er nichts als Schulden und seine Versicherung weigert sich, das Geld auszuzahlen, solange niemand beweisen kann, dass er auch wirklich tot ist.
Kurzum, sie ist am Ende und weiß nicht mehr, wie sie sich und ihre beiden Kinder durchbringen soll, da sind Daniels Spielschulden, die offene Miete und die Schuldeneintreiber sind auch nicht gerade zimperlich…
Ruhe findet Marnie nur in den Sitzungen bei ihrem Psychologen Joe O’Loughlin.
Der ist von der taffen Frau ziemlich beeindruckt, weiß jedoch noch nicht, welchen Ärger er sich mit ihr in die Praxis geholt hat, denn in Marnies Umfeld stapeln sich die Leichen.
Schnell ahnt er, dass Marnie ihm etwas verschweigt, aber ist die hübsche Frau wirklich eine Mörderin?

Auch im 9. Band seiner I’Löughlin-Ruiz-Reihe versteht es Michael Robotham wieder, seine Leser aufs Glatteis zu führen, dabei war ich mir am Anfang ziemlich sicher, wie der Hase läuft, aber man sollte sich halt nicht täuschen lassen.
Schon relativ zeitig erfährt man, Marnie wird beobachtet, aber wer ist der „Stalker“ und warum verfolgt er sie?
Im Buch selbst meldet er sich in kurzen Kapiteln in Kursivschrift zu Wort.
So gelingt es dem Autor immer wieder, uns Leser aufs Glatteis zu führen, dafür gibt es mal wieder 4 von 5 Blutlachen und mir bleibt jetzt nur noch mir Band 10 anzuschaffen und auf baldigen Nachschub zu hoffen…

(Rezension 07/2017)

• Autor:                                    Michael Robotham

• Verlag:                                  Goldmann

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           446 Seiten

• ISBN:                                      978-3-442-48351-8

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