„Der Monstrumologe und der Fluch des Wendigo“ – Rick Yancey

Will Henry macht wieder fix…

Auch im zweiten Teil begleiten wir wieder Will Henry und den Monstrumologen.
Diesmal erhalten sie seltenen Besuch, eine Frau, die schönste, die Will in seinem Leben gesehen hat.
Muriel heißt sie, ist die Frau von Warthrops bestem Freund John Chanler und bittet die beiden, nach ihrem Mann zu suchen, der sich in den Wäldern Kanadas auf die Suche nach dem Wendigo gemacht hatte, einem Wesen, das der Doktor für einen Mythos hält.
Der Wendigo frißt und frißt und wird niemals satt, so ist er ständig auf der Suche nach neuen Opfern.
Nicht sonderlich über den Besuch erfreut, wirft Warthrop sie kurzerhand raus, macht sich aber bereits am nächsten Tag mit Will auf den Weg.
Am Ausgangspunkt von Johns Expedition suchen sie nach seinem Führer, aber der ist seitdem verschwunden und so begnügen sie sich mit einem Freiwilligen, der in der Gegend aufgewachsen ist.
Der Weg durch die Wälder ist hart und nach ein paar Tagen findet der Doktor nachts eine Leiche, aufgespießt auf einem Baum und schrecklich verstümmelt, der Führer von John Chanler.
Bald darauf treffen auf einen Indianerstamm, der, wie Walthrop richtig vermutet, John versteckt hält und wagen sie mit ihm die Flucht.
Doch John ist in einer schrecklichen Verfassung, nicht bei Sinnen, unverständliches Zeug vor sich hinbrabbelnd, vom Wendigo berührt, hatten die Indianer gesagt.
Der Doktor muß seinen Freund durch den Wald tragen, das Essen geht zur Neige, Schnee setzt ein und zu allem Übel werden sie von einem Wesen mit gelben Augen verfolgt.
Als dann auch noch der Führer verschwindet, scheint die Lage aussichtslos, doch Will, Warthrop und John finden einen Weg zurück in die Zivilisation.
Und wenig später taucht Muriel erneut auf, um dem Doktor mitzuteilen, dass das, was er aus der Wildnis zurückbrachte nicht ihr Mann gewesen ist…

Auch der zweite Band sieht wieder toll aus, es gibt ganzseitige Bilder und, wie schon im ersten, kleinere von medizinischen Utensilien.
Man trifft auf einige bekannte Persönlichkeiten dieser Zeit, wie z.B. Thomas Edison, Alexandre-Gustave Eiffel und Algernoon Blackwood, welche dem Buch einen gewissen realistischen Touch geben.

Für Kinderhände ist dieses Buch übrigens noch weniger geeignet als der erste Teil, denn es geht hier etwas blutiger zu.
Ich habe auch hier wieder mit Will Henry gelitten und mitgefiebert und freue mich auf den dritten Teil, dafür gibt es erneut 4 von 5 Blutlachen.

(Rezension 04/2015)

• Autor:                                    Rick Yancey

• Verlag:                                  Lübbe

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           397 Seiten

• ISBN:                                      978-3-7875-6063-5

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