„Hellraiser – Höllengeläut“ – Mark Allen Miller

Wo zum Geier sind die Zenobiten … ;(

Der gute alte Nagelkopf, wer kennt und liebt ihn nicht…
Ich jedenfalls war gespannt und voller Vorfreude auf einen kleinen Ausflug zu den Zenobiten, die mir meine Jugend versüßt haben.

„Hellraiser – Höllengelaut“ von Mark Miller enthält 4 Kurzgeschichten und gleich die erste ist auch der Titelgeber des Buches und verrät uns, was aus der guten Kirsty geworden ist, die sich inzwischen seit fast 30 Jahren auf der Flucht befindet.
Sie weiß, dass sie immer noch beobachtet wird, aber eine Nachricht bringt sie dazu, sich ihrem ewig währenden Albtraum erneut zu stellen.
In der Zusammenfassung klingt das ganz spannend, allerdings hat mich die Story nicht wirklich begeistert, bin ich ein Freak, wenn ich bei Hellraiser an Blut, Würfel und missgestaltete Kreaturen denke?

Nun gut, vielleicht trifft ja Geschichte Nummer zwei, „Roter Appetit“, eher meinen Geschmack.
Hier erwartet uns ein „Mann“, der menstruierende Frauen zum Fressen gern hat, gewöhnungsbedürftig und für mich nicht wirklich eine Hellraiser-Story, auch wenn der Protagonist, nun ja, lest selbst …

Aber aller guten Dinge sind ja bekanntlich drei.
„Nistverhalten“ ist als nächstes an der Reihe und da geht es um eine Frau, die nach einem schweren Unfall seltsame Gelüste verspürt…

Last but not least „Die Spelunke“, ein Mann geht in eine Bar, die ihm vorher nie aufgefallen ist, stellt fest, dass sich da wohl nur Monster im wahrsten Sinne des Wortes besaufen und zieht zusammen mit einem Roboter und einem Satyr los.
Klingt merkwürdig, ist es auch, ich hab ehrlich gesagt keinen Schimmer, was das mit Zenobiden & Co. zu tun hat.

Ja, das Cover von Timo Wuerz lässt einen schon in die richtige Stimmung kommen und ich habe mich auf Pinhead und ein paar seiner Begleiter gefreut, leider blieb es dann allerdings auch bei der Vorfreude, denn so richtig in Gruselstimmung konnte mich keine der 4 Geschichten versetzen, eher hab ich mich gefragt, ob ich irgendwas verpasst habe oder einfach mal wieder mit falschen Erwartungen an die Sache herangegangen bin.
Wie bereits oben erwähnt, Hellraiser ist für mich Würfel, Blut und Qual, aber keine mordenden Satyre oder frauenvernaschende Zwischenwesen.
Und so ist meine Bewertung diesmal auch recht ernüchternd, 3 von 5 Sternen und die gibt’s auch nur, weil Timo so gute Arbeit geleistet hat.
Dem einen oder anderen mag dieses Buch bestimmt Freude bereiten, wenn er gedanklich nicht so festgefahren ist wie ich.
Habe ich übrigens schon mal erwähnt, , was ich persönlich mit Hellraiser verbinde?
Nein? …

• Autor:                                    Mark Allen Miller

• Verlag:                                  Festa

• Format:                                 Hardcover

• Seitenzahl:                           206 Seiten

• ISBN:                                      /, Sammlerausgabe

 Genre:                                   Horror

• Bewertung:

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