„Gehetzt“ – Dean Koontz

Meine zweite Lovelybooks Leserunde in diesem Jahr stand ganz im Zeichen von Dean Koontz, einem Autor, von dem ich früher einige Werke gelesen habe, der dann bei mir aber über die Jahre irgendwie in Vergessenheit geraten ist, umso neugieriger war ich natürlich auf sein neuestes Werk.
Das Cover weiß zu gefallen, schlicht in Schwarz, Rot und Weiß gehalten, hat man keine Ahnung, was einen wirklich erwartet, ich persönlich mag so etwas ja.
Außerdem passt es perfekt zum ersten Teil, den ich übrigens bis jetzt noch nicht gelesen habe, aber das werde ich nachholen.
Aber kommen wir zum Wichtigstem, dem Inhalt.

Wie bereits erwähnt, habe ich den ersten Band „Suizid“ (noch) nicht gelesen und mal wieder zu spät mitbekommen, dass es sich um den zweiten Teil der Reihe um Jane Hawk handelt und „Gehetzt“ natürlich auf den Geschehnissen in „Suizid“ aufbaut.
Allerdings waren meine nicht vorhandenen Vorkenntnisse nicht wirklich schlimm, einmal kurz nach der Inhaltsangabe googlen und sofort war ich im Bilde.
Natürlich sagte mir der eine oder andere Name nichts, aber das wird sich bald ändern, nötig, um der Handlung zur folgen, ist der Vorgänger nicht unbedingt, empfehlenswert aber schon… 🙂

Lange Rede, kurzer Sinn, als allererstes treffen wir auf Cora Gundersun, eine Lehrerin, überall beliebt, aus gesundheitlichen Gründen gerade nicht im Schuldienst tätig.
Sie teilt ihr Leben mit ihrem Hund und hofft darauf, recht bald zu „ihren“ Kindern zurückkehren zu können, zwischenzeitlich scheint sie allerdings neben sich zu stehen und sogar ihr geliebter Vierbeiner merkt, dass da irgendetwas nicht stimmt.
Und tatsächlich hat die liebevolle, verantwortungsbewusste Cora auf dem Rücksitz ihres Autos Benzin und Zündhölzer gebunkert, und das zu tun, was ihr eine Stimme in ihrem Inneren zuflüstert.
So wird die allseits beliebte Lehrerin mit ihrem Auto zu einem glühenden Feuerball, der mitten in die Wiedereröffnungsfeier eines Hotels rast und fast 50 Menschen, unter ihnen auch ein Gouverneur, das Leben kostet.
Während sie nun für alle eine Mörderin ist, kommen dem Sheriff der Kleinstadt, Luther Tillman, doch einige Bedenken und er beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln, keine gute Idee…
Zur selben Zeit liegt die ehemalige FBI Agentin Jane Hawk auf der Lauer im Hause eines Journalisten, von dem sie sich Hilfe erwartet, noch immer befindet sie sich auf einem Rachefeldzug, will den Tod ihres Mannes rächen und die Machenschaften der Leute aufdecken, die Menschen zu ihren willenlosen Werkzeugen machen und zu bestimmten Handlungen zwingen.
Doch Jane muss vorsichtig sein, denn ihr Eingreifen hat sie bereits zur meistgesuchten Person in den USA gemacht, sie braucht also dringend Verbündete.

Ja, „Entsetzt“ weiß zu fesseln, auch ohne Vorkenntnisse, man fiebert mit Jane Hawk mit, die anfangs einfach nur eine Art Superwoman zu sein scheint, im Laufe des Buches aber immer menschlichere Züge annimmt, besonders, wenn ihr kleiner Sohn ins Spiel kommt.
Mein Lieblingsprotagonist ist allerdings Luther, dem die ganze Geschichte in seinem kleinen Städtchen von Anfang an spanisch vorkommt.
Er beginnt, tiefer zu graben und bringt damit sich und seine Familie in Gefahr, was ihm durchaus bewusst ist.
Natürlich muss er so im Laufe seiner Suche auf Jane treffen und die beiden bilden das perfekte Paar, rein ermittlungstechnisch natürlich.
Ich muss sagen, mit seinen Protagonisten hat Dean Koontz ganz meinen Geschmack getroffen, gerade kleinere Nebenfiguren, wie zum Beispiel Grandpa Bernie, wissen zu überzeugen und lockern das rasante Geschehen etwas auf, dafür gibt es 4,5 von 5 Blutlachen.

• Autor:                                    Dean Koontz

• Verlag:                                  HarperCollins

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           544 Seiten

• ISBN:                                      978-1720929499

 Genre:                                   Thriller

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