Wohnzimmerkonzert Lee MacDougall, 02.02.2019

Zu viel Bowle und eine demolierte Badtür …

Ja, jeder sollte das einmal mitgemacht haben, ein ganz kleines Privatkonzert inklusive Gänsehautfeeling und Quasselrunde.
Lee MacDougall haben wir auf den beiden Roxette Konzerten für uns entdeckt, wo er als „Vorband“ (ja ich weiß, einer allein ist keine Band, pfff, na und…^^) aufgetreten ist, gute Stimme auch ohne das ganze Technikgedöns und mal ein erfrischend anderer Auftritt, ich persönlich mag ja Engländer, die sich an der deutschen Sprache versuchen, irgendwie klingt das toll.
In Berlin hatten wir kurz geredet und uns mit CDs eingedeckt und nachdem Eventim uns ja bei den Rammstein-Tickets einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und wir wussten, dass man Lee auch für ein Wohnzimmerkonzert buchen kann, haben wir kurzentschlossen die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, irgendwie muss man das eingesparte Geld ja schließlich auch unters Volk bringen^^.

Also hab ich Lee angeschrieben, wir haben uns auf einen Termin geeinigt,das Organisatorische geklärt und ein Hotelzimmer gleich um die Ecke gebucht, alles völlig problemlos.
Ein paar Zuschauer waren auch schnell organisiert und so kam der Termin immer näher und die Aufregung wurde größer.
Man macht sich ja vorher immer die üblichen Gedanken, geht alles gut, kommen die Leute, reicht das Essen, die Getränke, hach ja, das kennt sicherlich jeder.
Nachmittags haben wir uns zusammengesetzt, das Essen vorbereitet und gewartet auf die Gäste und natürlich auf unseren Ehrengast.
Als der dann nur mit seiner Gitarre im Schlepptau eintraf, war ich komischerweise gar nicht mehr so aufgeregt, allerdings muss ich dazu sagen, die Bowle war stark, beim nächsten Mal fliegt die definitiv aus dem Programm und da wir auf einen vereinzelten Herren etwas länger warten mussten, ging es später los, als ursprünglich geplant, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat.
Ich muss sagen, so ein Konzert in kleiner Runde ist schon etwas ganz anderes, die Akustik, die Nähe zum Künstler, der gegenseitige Austausch, (ja, ich bin heute wieder hochtrabend, lach) das alles ist schon etwas ganz Besonderes, erst recht, wenn man einen so sympathischen Typen wie Lee MacDougall zu Gast hat, der nebenbei natürlich auch über seinen Künstleralltag plauderte und natürlich mit Gitarre und Stimme zu überzeugen wusste, es geht eben doch nichts über eine Akustiksession.
Und mal abgesehen von mir eingesperrt im Bad dank einer verklemmten Badtür, die eigentlich längst ausgetauscht sein sollte, lief alles erstaunlich glatt, aber so bekam wenigstens auch Lee eine kleine Show geboten, das gibt es sicherlich auch nicht alle Tage.
Das einzige Manko an diesem Abend: er war leider viel zu schnell um und das geplante Konzert hier in der Moritzbastei zu meinem Geburtstag musste Lee aufgrund gesundheitlicher Probleme absagen, aber mit einer Influenza A gehört man definitiv ins Bett, ich hoffe nur, der arme Kerl hat sie sich nicht hier eingefangen.

Katrin, Daniela, danke für eure Unterstützung (wie ihr seht, hab ich mir eure Fotos und Videos gemopst, aber das wisst ihr ja) und Lee, ich hoffe, du bist bald wieder auf den Beinen, wir warten auf den Nachholtermin.
Wie heißt es doch so schön: Nach dem Konzert ist vor dem Konzert, in diesem Sinne, see you all…

Ach und bevor ich es vergesse, kauft alle die CD, lehnt euch zurück und geniest die Musik.^^

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