„Ein Blick in die Hölle – Buch 4“ – Wade H. Garrett

Ja, ich gebe es zu, ich habe es etwas schleifen lassen, denn der gute Seth ist schon etwas länger wieder zurück, aber bis jetzt bin ich einfach nicht dazu gekommen, ihm erneut Gesellschaft zu leisten, dabei weiß er immer gut zu unterhalten.

Diesmal begleite ich Seth jedoch zur Abwechslung mal nicht in seinen Keller, sondern auf einen Road-Trip der ganz besonderen Art, denn der Todesengel hat einen Begleiter.
Wyatt, der eigentlich Journalist ist, will dem FBI dabei helfen, Seth endlich dingfest zu machen, während er sich mit ihm trifft, soll das Gebäude gestürmt werden, aber natürlich kommt alles anders, denn Seth hat, wie immer, bereits vorgeplant.
Und so landet der Schreiberling auf seinem Beifahrersitz, anfangs noch etwas ängstlich, immerhin hat er einiges über die brutalen Morde und Folterungen seines Reiseführers gelesen.
Aber er ist eben auch Journalist, verdammt neugierig und wittert eine gute Story.
So kommt es, wie es kommen muss, auch wenn er sich bei Seths Erzählungen manchmal fast übergeben muss, so erkennt er doch recht schnell, dass er vor ihm keine Angst haben muss, da er sich nur an den Leuten austobt, die es verdient haben, seien es nun Mörder, Vergewaltiger oder Tierquäler.
Die haben allerdings nichts zu lachen, denn ihr Peiniger verfügt über einen schier grenzenlosen Vorrat an grausamen Foltermethoden…

Ja, so hart es kling, aber zwischen all dem Gedärm und den abgehackten Gliedmaßen muss man tatsächlich grinsen und sei es nur, weil Seth mal wieder betont, was für ein netter Kerl er doch ist und dass alle, an denen er sich vergreift, es wirklich verdient haben.
Die trockene Art und Weise, auf die er seine Taten schildert, ist einfach unbezahlbar und selbst wenn es noch so böse und brutal ist, man muss einfach Lachen, ich zumindest, aber ich hab ja bekanntlich einen dreckigen Humor…^^
Außerdem sind Wyatt und Seth ein tolles Paar, der Schreiber, der immer neugieriger auf sein Gegenüber wird, mehr über Morde, Opfer und Motive erfahren will und der Killer, der einfach zu gerne über seine Taten plaudert, so ergänzen sich die beiden fast perfekt.
Eins hat mich aber dennoch gestört, warum zum Teufel ist man immer wieder so schwanzfixiert?
Kann nicht einmal irgendetwas ablaufen ohne sich am besten Stück des Mannes zu vergreifen, sonst ist man doch auch so fantasievoll.^^
Apropos, warum nur muss ich bei dem Cover immer an Silent Hill denken?
Und das von Teil 3 erinnert mich an Jeepers Creepers, oh man, ich schaue definitiv zu viele Horrorfilme.^^
Egal, bevor ich abdrifte, bekommt Seth für seine Racheaktionen von mir 4,5 von 5 Blutlachen, und Leute, denkt daran, könnt ihr kein Blut sehen, lasst die Fingerchen von der Reihe…

• Autor:                                    Wade H. Garrett

• Verlag:                                  Festa

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           443 Seiten

• ISBN:                                      keine – Festa Extrem

 Genre:                                   Horror

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