„Franka“ – Moe Teratos

Eine Frau auf Rachezug …

Eigentlich sollte Franka glücklich sein, zusammen mit Ehemann Ben und ihrer Tochter ist sie gerade ins neue Eigenheim gezogen, doch sie fühlt sich dort einfach nicht wohl.
Immer wieder hat sie Panikattacken, das Gefühl, dass in diesem Haus etwas Schreckliches mit ihrer Familie geschehen wird und auch wenn ihr keiner glaubt, soll sie recht behalten…
Als sie im Krankenhaus wieder zu sich kommt, liegt ihr Leben in Trümmern, jemand ist nachts bei ihr eingestiegen, ihr Mann und ihre Tochter sind tot und sie selbst ist dem Gevatter Tod gerade noch einmal so von der Klinge gesprungen, kann sich allerdings an fast nichts mehr erinnern.
Hinzukommt, dass die Familie ihres Mannes ihr die Schuld an allem gibt, da ihr Name mit Blut an die Wände geschrieben wurde.
An ihrem ersten Abend in einer Selbsthilfegruppe lernt Franka Daniel kennen, der meint, er könne ihr bei der Suche nach den Mördern ihre Familie helfen, wie der Zufall so will, hat er während seiner Zeit im Gefängnis etwas aufgeschnappt.
Und so machen sie die beiden auf zur großen Rachetour.
Während Franka anfangs über Daniels Brutalität geschockt ist, kehrt bruchstückhaft die Erinnerung an jenen Abend und die Männer zurück…

Hm, irgendwie bin ich mit dem Buch nicht so ganz warm geworden, die Idee an sich fand ich toll und natürlich wollte ich wissen, wer hinter allem steckte.
Trotzdem war mir keine der Figuren wirklich sympathisch.
Ja, ich kann die Wut und den Hass, die in Franka lodern, voll und ganz nachvollziehen, aber zieht man deswegen mit einem völlig Fremden los und bringt Menschen um, ohne sich Gedanken darüber zu machen, wer der andere ist und warum er helfen will?
Und warum unterhalten sich die Leute, als säßen sie beim Kaffeeklatsch, obwohl sie dabei sind, sich gegenseitig das Lebenslicht auszupusten?
Irgendwie hat mich das irritiert, allerdings hab ich auch noch die alte Ausgabe gelesen, weiß also nicht, inwieweit sich da bei der Redrum Neuauflage etwas verändert hat.
Aus diesem Grund gibts für „Franka“ von mir diesmal leider nur 3,5 von 5 Blutlachen.

(Rezension vom 24.04.2016)

• Autor:                                    Moe Terratos

• Verlag:                                  Redrum

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           335 Seiten

• ISBN:                                      978-3959578028

 Genre:                                   Thriller

• Bewertung:

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