„Ein Blick in die Hölle – Buch 5“ – Wade H. Garrett

Seth und Wyatt setzen ihre Fahrt quer durchs Land fort.
War der Reporter anfangs noch schockiert über die Geschichten des Racheengels, so findet er inzwischen, dass die Leute bekommen haben, was sie verdienen
Aber noch sind das nur Geschichten, bald schon steht Wyatt den Opfern Auge in Auge gegenüber und das ist dann doch wieder etwas anderes.
Zwischen den beiden herrscht nun eine Art Vertrauensverhältnis, fast schon Freundschaft, während Jim ihnen weiterhin auf den Fersen ist, um den Tod seines Kollegen zu rächen…

„… Es ist ja nicht so, dass alle schwarzen Menschen das täten. Es sind Verbrecher. Das ist der Unterschied. In jeder Volksgruppe findet sich dieselbe Sorte Arschlöcher, die Probleme verursachen. Wir als Gesellschaft müssen lernen, nicht ganze Rassen für die Taten von ein paar Schwachköpfen zu verurteilen. …“ (Seite 47)

Ich muss gestehen, Band 4, also die erste Hälfte des Buches, fand ich irgendwie unterhaltsamer.
Das mag daran liegen, dass es dort mehr um Seth und Wyatt geht, während sich hier jetzt wieder alles um die Folterungen und deren technische Ausführen dreht.
Wären die beiden Teile als ein Wälzer erschienen, hätte ich den wohl zwischendurch mal an die Seite packen müssen, um was anderes zu lesen, so hatte ich zwischendurch eine Verschnaufpause, in der ich mich einigen anderen Titeln widmen konnte, hier nicht die schlechteste Idee, denn auf Dauer wird es dann doch etwas ermüdend, vor allem diese endlosen Schwanzfolterszenen und die Schwulensprüche.
Anfangs waren die noch unterhaltsam, aber irgendwann wechselte das zu nervig.
Und dieses immer in die Weichteile, das beste Stück des Mannes wird abgerissen, gehäutet, verbrannt, irgendwie erinnert mich das Ganze ein bisschen an Laymons Tittenfetisch…
Nein, Seth ist mit seiner Ansicht von Recht und Ordnung immer noch unheimlich unterhaltsam und auch Wyatt macht eine Veränderung durch.
War er doch anfangs nur ein Schreiberling, den es interessierte, was Seth so treibt, der davon aber nichts sehen wollte, so ist er jetzt mittendrin, erlebt die Folterungen aus nächster Nähe.
Zwar wird ihm vom Zusehen immer noch kotzübel, aber er bleibt dabei und der eine oder andere Schlag geht inzwischen sogar auf sein Konto.
Dass Seth ihn aus einem ganz bestimmten Grund mit auf diese Reise genommen hat, darauf kommt er nicht und auch bei mir hats nicht Klick gemacht, bis zum Ende.
Überraschend, könnte man sagen und ich hätte fast ein Tränchen verdrückt(dafür lasse ich doch glatt einen halben Punkt mehr springen), aber eben nur fast und deshalb gibt es von mir diesmal 4 von 5 Blutlachen.

• Autor:                                    Wade H. Garrett

• Verlag:                                  Festa

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           440 Seiten

• ISBN:                                      / (Festa Extrem)

 Genre:                                   Horror

• Bewertung:

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