„Lauf, Sophie“ – May B. Aweley

Angel und ihr Vorgesetzter Scott, mit dem sie eine heimliche Affäre hat, werden zusammen mit ihrem FBI-Team zu einem Tatort gerufen, an dem sie die grauenvoll zugerichtete Leiche einer jungen Frau finden, ähnliche Mordfälle reichen 30 Jahre in die Vergangenheit, der Täter aber wurde nie gefasst.
Als sie sich in der Wohnung des Opfers umsehen, treffen sie auf Jeffrey, einen Nachbarn, der sie in seine Wohnung bittet, um mit ihnen zu reden.
Dort fällt Angel sofort das Go-Brettspiel auf, denn die Opfer hatten solche Spielsteine im Mund.
Ein Verdächtiger ist also schnell gefunden und er lässt sich widerstandslos festnehmen, will allerdings nur mit Bryan, einem Mitglied das Teams sprechen.
Wie sich herausstellt, hat er gegen ihn früher mal eine Runde Go verloren und fordert nun eine Revanche, verliert er, will er näheres zu seinen Opfern ausplaudern.
Bryan gewinnt und erfährt etwas, das ihm das Blut in den Adern gefrieren lässt, Jeffrey hat einen Partner und dessen nächstes Opfer ist Sophie, Bryans Nichte…

May B. Aweleys „Lauf, Sophie“ war anfangs durchaus spannend, ebenso das kleine Spielchen, das sich Jeff und Bryan liefern, aber irgendwie läuft die Aufklärung des Falles total reibungslos, es gibt keine Überraschungen, man kann nicht wirklich mitfiebern und auch Angels permanente Eifersucht macht es nicht besser.
Das Ende kommt schnell und geradlinig, etwas mehr Ermittlungsarbeit hätte dem Buch sicherlich gut getan.
So gibt’s von mir leider nur 3 von 5 Blutlachen…

(Rezension vom 03.01.2017)

• Autor:                                    May B. Aweley

• Verlag:                                  CreateSpace Independent Publishing

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           236 Seiten

• ISBN:                                      978-1532945663

 Genre:                                   Thriller

• Bewertung:

 

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