„Denn zum Fressen sind sie da“ – A. C. Hurts

Zartes Fleisch für Genießer. ..

Isko hat sich schon vor einiger Zeit von seiner Freundin Mayari getrennt und lebt jetzt mit Saya zusammen, allerdings hat er ein Problem, denn May ist schwanger, wie sie ihm gesteht.
Während sie noch darauf hofft, dass er zu ihr zurückkehrt, hat er in seiner neuen Freundin die absolute Traumfrau gefunden.
Als er ihr davon erzählt, sind sich beide einig, die Ex muss den Mund halten, denn für ein Kind zahlen kann Isko nicht.
Und auch Saya will ihren neuen Freund nicht aufgeben und lädt ihn so zu einem ganz besonderem Essen ein, es gibt das Kind einer Bettlerin, günstig erstanden…
Beiden mundet das Mahl hervorragend, allerdings weiß Isko da noch nicht, was seine bessere Hälfte ihm da serviert hat.
Die ist nun auf den Geschmack gekommen und schmiedet einen perfiden Plan, immerhin ist da noch Mayari, deren Bauch immer dicker wird, ihre Schwangerschaft wird schon bald nicht mehr zu übersehen sein.
Was ist, wenn sie redet?
Saya will sich das gar nicht ausmalen und beschließt, May muss weg und außerdem trägt sie noch die leckere, ungeborene Frucht ihres Leibes in sich…

„Denn zum Fressen sind sie da“ beinhaltet 3 Kurzgeschichten, die sich alle um ein und dasselbe Thema drehen.
„Liebe geht durch den Magen“ ist die längste und zugleich die Vorgeschichte zu „17 Jahre später“ (das übrigens bereits in „Gone Mad“ unter den Titel „Zum Fressen gern“ erschien, in etwas abgewandelter Form natürlich, wer das Buch allerdings gelesen hat, wird das sofort erkennen).
In „Jenny“ treffen wir die Hauptprotagonistin der vorangegangenen Story wieder, so gesehen, baut also alles aufeinander auf, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Mit meiner Meinung zu diesem Büchlein tue ich mich diesmal jedoch etwas schwer.
Ich mag A. C. Hurts, habe Stunden mit Victor verbracht, mich köstlich (im wahrsten Sinne des Wortes) mit ihm amüsiert und auch mit Nicole mitgelitten.
Was genau mich hier stört, vermag ich nicht mal so richtig zu sagen, oder vielleicht doch?
Die Story an sich ist es nicht, auch wenn man sie schon teilweise kennt, ich habe auch kein Problem mit der Gewalt gegen Neugeborene, Realität und Fiktion können wir ja alle unterscheiden.
Was mir nicht gefällt, ist die Ausdrucksweise und die erinnert mich teilweise irgendwie an einen gewissen Herrn, dessen Namen ich nicht erwähnen werde, ich mag es einfach nicht, wenn so abwertend geredet wird.
Passt es zu einem Abschnitt, okay, aber die ganze Zeit über schreckt mich das echt ab und genau das ist mein Kritikpunkt, auch wenn das viele sicherlich wieder anders sehen werden.
Victor zum Beispiel macht ja eigentlich dasselbe, auch wenn er sich eher an den ausgewachsenen Exemplaren vergreift, weiß sich aber durchaus gewählt auszudrücken.^^
Klar kann man bei dem Milieu, aus dem beide stammen keine überaus blumige Sprache erwarten, das ist mir klar, aber Gossenslang ist nun mal nicht meins…
Das Cover finde ich toll, auch wenn es in dem Buch weder um gruselige Häuser, noch um kleine Kinder geht, den Eindruck erweckt es ja so ein bisschen, würde da nicht der böse Titel drüberstehen…
Aber leider reicht mir ein schönes Bild auf dem Einband nicht aus und so vergebe ich diesmal nur 3,5 von 5 Blutlachen und freue mich auf das nächste Werk der Autorin, denn das ist bestimmt wieder eher nach meinem Geschmack.

• Titel:                                      „Denn zum Fressen sind sie da“

• Autor:                                    A. C. Hurts

• Verlag:                                  Redrum

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           143 Seiten

• ISBN:                                      978-3959570718

 Genre:                                   Horror

• Bewertung:

 

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