„Die Engelsmühle“ – Andreas Gruber

Ja, ich mag Andreas Gruber, nicht nur wegen seinen Samtpfoten, also war es auch langsam mal an der Zeit, mir seine älteren Werke vorzunehmen.
Clever wie ich nun mal bin, hab ich natürlich mit Band 2 angefangen, obwohl ich beide  hier liegen hatte, aber eh ich das geschnallt hab, hatte ich schon das halbe Buch gelesen.
Geschadet hat es allerdings nicht wirklich, da die Handlung ja abgeschlossen ist und Teil 1 gibt’s dann halt direkt im Anschluss. 🙂

Versicherungsdetektiv Peter Hogart bekommt Besuch von seinem Bruder Kurt, der natürlich etwas auf dem Herzen hat.
Sein ehemaliger Dozent, der Arzt Abel Ostrovsky, hat ihm eine wirre Nachricht über ein verstecktes Videoband auf dem Anrufbeantworter hinterlassen, seitdem ist er nicht mehr erreichbar.
Hogart, der kurz vorher Zeuge eines Polizeifunkspruchs wurde, schwant Böses, tatsächlich hat der Einsatzort dieselbe Adresse und der Mediziner ist das Opfer eines grausamen Mordes.
Nachdem er sich Zutritt zum Haus verschafft hat, findet er tatsächlich ein Videoband, darauf ist allerdings nur eine im Rollstuhl sitzende Frau bei therapeutischen Übungen zu sehen, warum also musste für dieses Filmchen jemand sterben?
Die Dame ist schnell gefunden, Linda Bohmann unterrichtet an der Kunstakademie, wo Hogart ihr mit seiner Nichte einen Besuch abstattet und herausfindet, dass sie eine Zwillingsschwester hat, die im Gegensatz zu ihr noch immer als Künstlerin tätig ist.
Auch Madeleine Bohmann fasziniert ihn, zumal sie vollkommen anders ist als ihre Schwester, irgendwie verrucht und gefährlich…
Viel Zeit, sich über seine Gefühle klar zu werden, bleibt ihm allerdings nicht, denn schon bald gibt es eine zweite Leiche und sein Bruder Kurt wird als Verdächtiger festgenommen, denn er kannte beide Opfer.
Nun bleibt Hogart nichts anderes übrig, als selbst Ermittlungen anzustellen und egal was er auch herausfindet, alles scheint ihn immer wieder zu den beiden Schwestern zurück zu führen…

Was soll ich sagen, auch der „alte“ Gruber weiß zu begeistern.
Peter Hogart ist ein sympathischer Protagonist, nein, er ist nicht perfekt, aber er ist auch nicht so „kaputtgespielt“ wie die Helden vieler anderer Autoren, was ihn doch wieder ein bisschen normaler erscheinen lässt.
Ich werde mich jetzt jedenfalls dem Vorgänger widmen und vergebe für „Die Engelsmühle“ 4 von 5 Blutlachen.

• Titel:                                       „Die Engelsmühle“

• Autor:                                     Andreas Gruber

• Verlag:                                   Festa

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                           272

• ISBN:                                      978-3-86552-080-7

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