„Atem“ – Mo Hayder

Sally und Zoe sind Geschwister, aber obwohl sie im selben Ort leben, haben sie nichts miteinander zu schaffen, bis zu diesem Mord.
Als Kinder waren sie nicht besonders gut aufeinander zu sprechen, das Ganze gipfelte in körperliche Gewalt und schließlich trennte man die beiden.
Inzwischen sind viele Jahre vergangen, Sally ist geschieden und bringt ihre Tochter Millie und sich mit Putzjobs durch, Zoe ist Polizistin und ermittelt im Fall Lorne, die mit Millie in eine Schule ging und nun ermordet aufgefunden wird.
Der Tod des 16-jährigen Mädchens führt zu einem Treffen beider Schwestern, das alte Wunden aufreißt und zeigt, das jede auf ihre eigene Art Dreck am Stecken hat…

Im Gegensatz zu meinen anderen Mo Hayder Büchern ist dieses etwas ruhiger (auch wenn die Art, eine Leiche verschwinden zu lassen wahrscheinlich nichts für mich wär) und irgendwie gerät der Mord an Lorne mir auch etwas zu sehr in den Hintergrund, dafür wird das Leben der beiden Schwestern immer mehr beleuchtet, die Geldsorgen, Beziehungsprobleme…
Natürlich bleibt das Ganze spannend genug, dass man wissen will, wie es ausgeht, aber Mo Hayder hat schon bessere Bücher geschrieben und auch die Aufklärung am Ende kann nicht wirklich überzeugen, deshalb gibt es diesmal auch nur 3 von 5 Blutlachen, Frau Hayder, das geht besser …

(Rezension vom 17.03.2015)

• Titel:                                       „Atem“

• Autor:                                     Mo Hayder

• Verlag:                                   Goldmann

• Format:                                 Klappenbroschur

• Seitenzahl:                           443 Seiten

• ISBN:                                      978-3-442-31307-5

Genre:                                    Thriller

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