„Der Leichenficker – Vendetta“ – Ethan Kink

Komm wir spielen Bonnie und Clyde …

„Der Leichenficker“ schrie ja förmlich nach einer Fortsetzung und hier ist sie nun auch endlich.
„Vendetta“ beginnt unmittelbar nach dem ersten Teil, Carina lässt Erik davonkommen, allerdings muss er sich dafür mit ihr auf einen Feldzug gegen das Verbrechen begeben, da sie selbst ja nun nicht mehr für die Polizei arbeitet, muss sie sich auch an keine Regeln mehr halten, dafür verfügt sie immer noch über Informationsquellen unter den alten Kollegen und ist so über das Treiben der Fieslinge bestens im Bilde.
Erik hingegen ist sich erstmal nicht so ganz sicher, stand er doch bisher eher auf der Seite der Verbrecher, Carina oder auch Lady Sina haben ihm jedoch gründlich den Kopf verdreht, also sagt er zu und so starten sie Bonnie-und-Clyde-mäßig ihre Aufräumaktion.
Doch nicht nur die beiden melden sich abwechselnd zu Wort, nein, es gibt noch jemanden, der mitmischt, ein Fan des Leichenfickers, der ihn nur zu gerne zurück auf der Bühne sehen würde und da seine anfänglichen Botschaften nicht so recht für voll genommen werden, greift er bald zu härteren Mitteln und will erst aufhören zu morden, wenn sein großes Idol mit seiner Show zurückkehrt.
Nach langen Diskussionen sind sich Carina und Erik einig, warum nicht das Geforderte mit etwas Nützlichem verbinden, immerhin rennen da draußen ja genug Gangster herum, die man vom Antlitz der Erde tilgen kann.
An sich ein guter Vorsatz, nur leider verläuft natürlich nichts wie geplant…

Optisch passt Das Buch prima zum Vorgänger, gleiche Farben, gleiche Schrift und das gleiche -Tja, wie nennen wir es am Besten?- „Ding“ auf dem Cover, dafür gibt’s schon mal einen Daumen nach oben.
Aber hält der Inhalt auch, was die Verpackung verspricht?
Carina und Erik haben sich nicht wirklich verändert, beide haben immer noch mächtig ein Rad ab, Erik bekommt nach wie vor Besuch von seiner toten Mutter und die möchte seine bessere Hälfte schnellstens loswerden, ihr Sohnemann ist ihr jedoch total verfallen, vor allem lässt er sich auch ganz gerne mal von Lady Sina zeigen, wie der Hase läuft.
Und auch gemeinsame Aktivitäten stärken ja bekanntlich jede Partnerschaft, selbst wenn sie sich um ein Waffensammelsurium im Keller drehen.
Doch nicht nur Erik und Carina lassen uns abwechselnd an ihrer Sicht der Dinge teilhaben, es gibt noch eine dritte Person, der wir bei ihren Taten über die Schulter schauen dürfen …
Ethan Kinks „Der Leichenficker – Vendetta“ ist eine gelungen Fortsetzung mit einem gut gewähltem Ende, das ich irgendwie erahnt habe, was dem Ganzen aber keinen Abbruch tut und so gibt es diesmal 4 von 5 Blutlachen für all die durchgeknallten Protagonisten.

• Titel:                                      „Der Leichenficker – Vendetta““

• Autor:                                     Ethan Kink

• Verlag:                                   Redrum

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                           264 Seiten

• ISBN:                                      978-3959570275

Genre:                                    Hardcore

• Bewertung:

Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.