„Ich bin der Schmerz“ – Ethan Cross

Familienzuwachs …

Auch im dritten Teil der Reihe bekommt es Marcus Williams wieder mit einem irren Killer zu tun.
Der entführt zunächst Frau und Kind(er) eines Mannes, benachrichtigt den dann und zwingt ihn, einen Mord zu begehen, wenn er seine Familie wiedersehen will, fügt er sich, kehrt seine Familie wohlbehalten zu ihm zurück, weigert er sich jedoch, werden seine Lieben grausam getötet.
Seinen Namen hat der Killer recht bald weg, man nennt ihn nur den Anstifter und auch seine Identität ist nicht unbekannt, es handelt sich um niemand anderen als Ackerman Senior, den Vater von Marcus und Francis.
Williams weiß, dass er ihm allein nicht gewachsen ist, aber keiner kennt ihn so gut wie Francis, der außerdem noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen hat, um zu helfen, lässt er sich widerstandslos festnehmen.
Als Marcus jedoch ein weiteres Opfer seines Vater findet, seine Exfreundin, gerät alles außer Kontrolle …

Im dritten Teil hat Marcus sich nun mehr oder weniger damit abgefunden, dass Francis sein Bruder ist, sie beide dieselben Gene haben und der einzige Unterschied in der Erziehung liegt, während er seinem Stiefvater nacheifert, der ja Polizist war, hatte Francis keine Wahl und wurde zum Studienobjekt seines Vaters, trotzdem haben beide einige Gemeinsamkeiten.
Auch wenn Francis eigentlich ein brutaler Serienkiller ist, so stiehlt er seinem Bruder doch immer öfter die Show und steht mehr als einmal hilfreich zur Seite, der Drang zu töten oder andere Menschen zu quälen ist allerdings immer noch tief in ihm verwurzelt.
Marcus dagegen erscheint diesmal etwas blasser, er ist von den Ereignissen der Vergangenheit sichtlich mitgenommen und auch mit Maggie kriselt es immer mal wieder.
Ein Highlight dieses Bandes ist natürlich, dass Ackerman Senior endlich selbst in Erscheinung tritt.
Bisher war er ja immer das ultimative Böse und ja, er wird seinem Ruf gerecht, neben ihm erscheint selbst Francis eher brav, denn er hat keinerlei Skrupel und ein ganz besonderes Ziel, klar, nachdem der eine jahrelang unter ihm leiden musste, ist nun sein anderer Sohn an der Reihe und der ist ja eh schon angeknackst.
Und doch führt ausgerechnet der verhasste Vater die Brüder zusammen, denn zum ersten Mal arbeiten sie ganz bewusst Hand in Hand, was nicht von allen gern gesehen wird, vor allem Maggie hat keinerlei Vertrauen zu dem Serienkiller, aber wer kann ihr das nach Allem schon verübeln, immerhin hatte sie ja selbst unter ihm zu leiden.

Nach Rot und Schwarz erstrahlt das Cover diesmal in unschuldigem Weiß, nicht unbedingt passend zur Story, aber doch zum Aussehen der anderen Bücher und auch inhaltlich gibt es nichts zu meckern, von daher gibt es auch für „Ich bin der Schmerz“ wieder 4 von 5 Blutlachen.

• Titel:                                      „Ich bin der Schmerz“

• Autor:                                     Ethan Cross

• Verlag:                                   Bastei Lübbe

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                           430 Seiten

• ISBN:                                    978-3-404-17258-0

• Genre:                                    Thriller

• Bewertung:

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