„Totentanz – Die Welt verwest“ – Moe Teratos

Ein Hoch auf die Wissenschaft …

Beim Zocken erhalten die Gerschwister Lisa und Lars einen Anruf von ihrem Chef und sofort ahnen sie, dass etwas im Busch ist, denn die beiden haben keinen gewöhnlichen Job, nein, sie arbeiten für eine Spezialeinheit, die im Katastrophenfall Zivilisten retten und zu extra dafür angelegten Bunkerstädten bringen soll.
Ein Virus ist ausgebrochen, macht die Befallenen zu Zombies, erkennbar an ihren schwarzen Augen, den von einer merkwürdigen Substanz verschlossenen Wunden und dem endlosen Apetit auf Fleisch.
Lisa sucht als erstes die Firma ihres Mannes auf und sammelt mit ihrem Team die überlebenden Angestellten ein, einer jedoch wurde gebissen und so werden sie schon bald Zeuge der Verwandlung und erlösen die arme Seele.
Die folgenden Tage bestehen aus weiteren Einsätzen, doch es gibt immer weniger Meschen zu retten, stattdessen werden die Missionen immer gefährlicher und es dauert nicht lange, bis das Team zu schrumpfen beginnt…

Ein Buch über Zombies, mal wieder …
Wer mich kennt, weiß, dass die nicht unbedingt zu meinen Lieblingskreaturen zählen.
Erfrischend anders fand ich allerdings, dass Lisa, die Ich-Erzählerin, eben mal keine Durchschnittsbürgerin, sondern Mitglied eine Sperzialeinheit ist, also genau für solche Fälle ausgebildet.
Trotzdem läuft nichts nach Plan, im Laufe der Zeit gibt es nicht mehr wirklich viel was sie tun können, die Welt wird buchstäblich von den Zombies überrannt, Lisa muss lernen, Entscheidungen für ihr Team zu treffen, infizierte Leute zurücklassen und sie muss erkennen, dass mal wieder der Mensch selbst für seinen Untergang verantwortlich ist.
Lisa ist sehr sympathischer Charakter, sie hat eine sehr gute Beziehung zu ihrem Bruder und hat sich aufgrund ihrer Leistungen zum Teamleiter hochgearbeitet, aber genau dass macht ihr jetzt zu schaffen, der Tod eines vermeindlich geretteten Kindes wirft sie erstmal aus der Bahn, doch sie muss stark sein für ihre Leute, nicht immer ganz einfach.
Die Erzählung aus der Ich-Perspektive lässt den Leser die Einsätze quasi live miterleben, ein cleverer Schachtzug, allerdings finde ich das Cover nicht ganz so gelungen, nach einem Tanz sehen die blutigen Beine der Dame nicht wirklich aus.
Alles in allem bietet auch „Totentanz“ wieder typische Moe-Teratos-Unterhaltung die ich mit 4 von 5 Blutlachen würdige ,,,

• Titel:                                      „Totentanz – Die Welt verwest“

• Autor:                                     Moe Teratos

• Verlag:                                   Redrum

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           237 Seiten

• ISBN:                                    978-3959578110

• Genre:                                    Horror

• Bewertung:

Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.