„Sieben Arten Dunkelheit“, Christian von Aster, Leipzig, 23.08.2019

Komm mit mir ins Abenteuerland …

Ich muss zugeben, kurzzeitig hatte ich die Lesung selbst auf dem Schirm, aber nach der Arbeit nach Hause und gleich wieder losrammeln ist nicht so meins, ab einem gewissen Alter muss man die Dinge ruhig angehen, also hab ich mich dagegen entschieden.
Aber bekanntlich kommt ja immer alles anders, denn eine Freundin fragte kurzfristig an, ob ich nicht Lust hätte, da ihre Begleitung ausgefallen war.
Lange Rede, kurzer Sinn, am Ende bin ich also trotzdem bei Hugendubel gelandet.^^
Der eine oder andere wird sich jetzt sicherlich fragen, ob er irgendwas verpasst hat, weil, ich und Jugendbücher und so.
Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe tatsächlich auch ein paar davon im Regal stehen, allerdings auch hier keine Liebesgeschichten, meine Regale bleiben schnulzenfrei.^^

Aber zurück zum Thema, also Christian von Aster.
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich außer „Ein Brief vom Keilerstein“ noch nichts von ihm gelesen habe und das Buch war ja ziemlich düster und bedrückend, ich war also neugierig, wie er in der Jugendbuch-Sache abschneiden würde und ich muss zugeben, er hat sich wirklich gut geschlagen.
Die ausgewählten Passagen waren spannend und witzig und jeder kann sich wohl in seine Kindheit und Jugend zurückversetzen und daran erinnern, dass eben nicht immer alles so toll verlief und wer kennt sie nicht, die Klassenrüpel, die Rambos vom Schulhof.
Früher war es eben auch nicht anders als heute und hach ja, was hätte ich damals nicht für ein kleines Fläschchen Dunkelheit gegeben um so einigen Leuten eins auszuwischen, aber heute bin ich natürlich ganz friedliebend und würde an so etwas nicht mal mehr denken.^^
In den nächsten Tagen werde ich David und Ayumi auf ihrer Reise in die Dunkelheit begleiten, ich muss schließlich wissen, was für seltsame Wesen nachts vor meinem Bett sitzen oder eben nicht…


Nach der Lesung gab es eine kleine Fragerunde, in der den Teilnehmern als „Preis“ ein Schlüssel mit einer geheimnisvollen Botschaft winkte, ein Projekt der Wunderlandmiliz. Wer mit dem Begriff nichts anfangen kann, dem empfehle ich einen Klick hier, dort wird das Ganze genau beschrieben und ich finde die Idee irgendwie bezaubernd. (Habe ich das jetzt wirklich geschrieben?)

Auch wenn sich zum Freitagabend nicht allzu viele Leute zu Hugendubel verirrt haben und es eher eine Lesung im kleinen Kreis war, so war es dennoch ein sehr unterhaltsamer, lustiger Abend.
Wenn das Buch nur halb so unterhaltsam ist, wie die vorgelesenen Kapitel, werde ich es mit Sicherheit mögen.
Wie auch immer, ich lasse es euch bald wissen, ob ihr wollt oder nicht…^^
Bis dahin werde ich allerdings im Dunkeln die Augen aufhalten und schauen, was i9ch da so erspähe, für den Anfang würde allerdings ein Schattenhamster genügen, denke ich, wir wollen ja nicht gleich in die Vollen gehen. 🙂

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