„Todesurteil“ – Andreas Gruber

Noch einmal die Schulbank drücken …

Nemez und Sneijder die zweite, nach „Todesfrist“ treffen die beiden erneut aufeinander, diesmal als Schülerin und Ausbilder.
Ja, Sabine Nemez hat es endlich geschafft, einen Platz an der Akademie der BKA zu bekommen.
Als dann auch noch herauskommt, dass sie Maarten S. Sneijder bereits kennt und es wohl auch ihm zu verdanken hat, dass sie als Einzige keine Prüfung ablegen musste, macht sie das bei ihren Mitstudenten nicht unbedingt beliebt.
Doch auch Sneijder fasst sie nicht mit Samthandschuhen an, aber Sabine will durchhalten, erst recht, als sie zwischen den Fällen, die sie im Unterricht durchnehmen, Zusammenhänge entdeckt, die noch niemandem aufgefallen sind, allerdings erscheinen die keinen Sinn zu ergeben.
Als sie Sneijder davon erzählen will, ist der plötzlich verschwunden…

Ja, Sabine Nemez hat es nicht leicht, zwar hat Marten S. Sneijder ihr einen Platz in seiner Klasse am BKA besorgt, aber er behandelt sie genauso herablassend wie den Rest und auch der Direktor ist nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen, hat er sie doch nur aufgenommen, weil er Sneijder noch einen Gefallen schuldete und will sie so schnell wie möglich wieder abservieren.
Und während Sneijder an einem neuen Fall arbeitet, bei dem ein seit Langem vermisstes und nun plötzlich wieder aufgetauchtes Mädchen mit einem völlig tätowierten Rücken die Hauptrolle spielt, vergräbt sich Nemez in die Beispielfälle aus dem Unterricht, irgendwas scheint mit denen nicht zu stimmen.
Natürlich führen die Ermittlungen die beiden wieder zusammen, allerdings scheint es diesmal fast so, als hätte der Lehrling diesmal die bessere Nase.
An der Rollenaufteilung hat sich nicht viel geändert, Sneijder ist nach wie vor der überhebliche Meister, der sich selbst für unfehlbar hält und jeden als seinen persönlichen Handlanger ansieht, nur bei seinem Eichkätzchen blitzt ab und an doch mal so etwas wie Anerkennung durch.
Aber er ist auch einfach ein Kotzbrocken, wie er im Buche steht, (hier im wahrsten Sinne des Wortes^^) man muss sich also nicht wundern, daass niemand mit ihm zusammenarbeiten will, auch wenn er noch so clever ist.
Sabine hingegen muss lernen, sich durchzusetzen und ihren Instinkten zu vertrauen und ich freue mich auf weitere Fälle der beiden doch grundverschiedenen Charaktere, aber Sneijder kann ja so schnell auch niemand toppen, deswegen gibt es stolze 4,5 von 5 Blutlachen.

• Titel:                                     „Todesurteil“

• Autor:                                    Andreas Gruber

• Verlag:                                  Goldmann

• Format:                                 Klappbroschur

• Seitenzahl:                           575 Seiten

• ISBN:                                      978-3-442-48025-8

 Genre:                                  Thriller

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