Falkenberg & Band, Leipzig, 28.09.2019

Heimspiel

Ein Konzert in heimischen Gefilden ist immer wieder toll, keine Panik, dass man nachts nicht mehr nach Hause kommt, weil die Bahnen nicht fahren wie sie sollen, kein Losfahren Stunden vorher, wobei, das eigentlich schon, denn Erste an der Tür ist Pflicht, immerhin haben wir ja einen Ruf zu verteidigen und zum Glück sind die Temperaturen noch angenehm.
Nachdem wir unsere Tickets schon im letzten November gekauft hatten, war es auch endlich wieder Zeit für einen Abstecher in den Anker und wie üblich gab es schon draußen beim Anstehen die üblichen bekannten Gesichter (einen lieben Gruß übrigens an alle, die sich jetzt angesprochen fühlen).^^
Nach einem überpünktlichen Einlass ging es um 21 Uhr mit „Im leisen Verschwinden der Landschaft“ und erstmal nur Falkenberg los, nach dem Song betrat dann auch der Rest der Band die Bühne.
Was ich persönlich ja sehr mag, ist der Wechsel zwischen alten und neuen Songs, zwischen poetisch träumerischen und aufrüttelnd lauten Liedern, kurzum, es ist für jeden Geschmack etwas dabei und mit „So nah am nächsten Meer“ und „Vollmond, Federn und Sand“ gibt es gleich zwei aufeinanderfolgende Beiträge zum Thema Meer.
Notiz an mich selbst: da muss ich auch mal wieder hin, unbedingt, aber zurück zum Konzert.
Nach den letzten doch etwas überschaulichen Konzerten gab es heute mal wieder richtig Stimmung, was auch auf der Bühne regen Anklang fand und so gab es bei „Wetter“ die Aufforderung zum Mitsingen, aber doch bitte nicht auf Hochdeutsch, immerhin wären wir ja in Leipzig, der wir natürlich gerne nachkamen.

Nach der Pause ging es weiter mit meinem Lieblingssong vom neuen Album, „Fallen oder Fliegen“ und auch „Mann im Mond“, „Wunderland“ und „Dein Herz“ durften nicht fehlen, immerhin kann die ja fast jeder mitsingen.
Das Gute daran ist, das je nach Auftritt, also solo oder eben mit Band die Stücke doch sehr unterschiedlich klingen und eben auch die Auswahl anders ist.
Mit Band rumst es natürlich viel mehr, dafür kommen die nachdenklichen Sachen halt solo besser rüber, ich persönlich kann mich nicht entscheiden, was mir lieber ist…

Und als Zugabe „Erdbeeren im Schnee“ und „Osten“, was will man mehr?
Letzteres ist auch ein ganz besonderer Titel für mich und ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn er auf der Setlist auftaucht, danke auch dafür.

Nach dem Konzert haben wir es sogar geschafft, uns das neue Album endlich signieren zu lassen, die letzten Male waren wir ja mehr oder weniger immer unter Zeitdruck, ein weiterer Heimvorteil.^^
Dafür wollten wir aufs Foto verzichten, immerhin war es schon spät, aber der Künstler bestand darauf und eh wir uns schlagen lassen…
Alles in allem war es wieder ein sehr schöner, gefühlvoller Abend, der mich immer wieder an die gute alte Teenagerzeit zurückdenken ließ, ich glaube, je älter man wird, umso öfter und lieber erinnert man sich an diese Tage zurück.

Und bevor ich es vergesse, ja Ralf, die Süßen sind gut nach Hause gekommen und freuen sich auf Berlin, in diesem Sinne, man sieht sich.^^

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