„Sieben Arten Dunkelheit“ – Christian von Aster

Pelzige Freunde im Schatten …

Es gibt sieben Arten Dunkelheit:
Hauch
Schatten
Zwielicht
Dämmer
Dunkelheit
Finsternis
und
Schwärze.
Das muss auch David lernen, obwohl er Angst im Dunkeln hat.
Doch als Ayumi in seine Klasse kommt, wird plötzlich alles anders, denn das blinde Mädchen verfügt über eine spezielle Fähigkeit, sie kann die Wesen in der Dunkelheit sehen und die sind keineswegs nur furchterregend, wie Schattenhamster Rocky beweist.
Aber da ist etwas im Dunkeln, etwas, das sich verändert, das nach Macht strebt und sich nicht mehr an die alten Regeln halten will.
Diese Kraft kann nur ein Nachtzähmer aufhalten, doch die letzten beiden Anwärter auf diesen Posten sind verschwunden und nun ist es an Ayumi und David, die Welt vor dem drohenden Unheil zu bewahren.

Christian von Aster lockt uns gleich zu Beginn seines Buches auf eine falsche Fährte, denn die beiden Geschwister R’hee und Krigk, die sich in der dunklen Höhle einer Prüfung stellen, leben keineswegs in einer Fantasiewelt oder einer anderen Zeit, wohl aber auf einer abgelegenen Insel.
Als die Dunkelheit beginnt sich zu verändern, werden sie in die Fremde hinausgeschickt, um das zu verhindern, allerdings verschwinden sie schon bald und jemand anders muss ihren Platz einnehmen.
Zum Glück bekommt der 15-jährige David gerade eine neue Mitschülerin, die ihm völlig neue Wege eröffnet, sich gegen seine Mitschüler, die ihn ständig piesacken, zur Wehr zu setzen.
Ayumi nimmt ihn mit in eine völlig neue Welt und zeigt ihm, dass die Dunkelheit nicht sein Feind ist, auch wenn man auf der Hut sein muss.
Noch rätselhafter als das Mädchen ist jedoch deren Großvater, der David schon bald unter seine Fittiche nimmt.

Auch wenn der Titel durchaus düster klingt, ist „Sieben Arten Dunkelheit“ nicht wirklich ein gruseliges Buch.
Und falls jetzt einer fragt: Was, die liest tatsächlich auch sowas?
Ja, tut sie, es gibt einige wirklich großartige Jugendbücher, die mich super unterhalten haben, „Erebos“ zum Beispiel oder die „Vollendet“-Reihe und auch dieses steht den eben genannten in nichts nach.
Außenseiter David wächst einem sofort ans Herz, der Eine oder Andere erkennt sich bestimmt selbst wieder, die Schulzeit war halt nicht für jeden ein Zuckerschlecken.
Und welches Mädchen wäre nicht gern so tough wie die schlagfertige Ayumi, kurzum, die beiden harmonieren perfekt, der Bösewicht agiert lange versteckt, auch wenn ich eine Ahnung hatte…^^
Der Schreibstil ist angenehm, nicht zu hochtrabend, nicht belehrend und ab und an muss man einfach nur Grinsen, ohne das es albern oder irgendwie aufgesetzt wirkt und auch das „metallische“ Cover weiß zu überzeugen.
Für alle Teenies und die von uns, die sich ihre Fantasie noch bewahrt haben, gibt es eine unbedingte Leseempfehlung und 4,5 von 5 Schattenhamstern und bevor irgendwer schreibt, ein halber Hamster wäre Tierquälerei, natürlich sind es genaugenommen vier Erwachsene mit Kind, ich hoffe, jetzt sind alle, bei denen die Alarmglocken bereits geschrillt haben, wieder beruhigt.^^

• Titel:                                     “Sieben Arten Dunkelheit“

• Autor:                                    Christian von Aster

• Verlag:                                  Thienemann

• Format:                                 Hardcover

• Seitenzahl:                           330 Seiten

• ISBN:                                      978-3-522-20261-9

 Genre:                                  Jugendbuch

• Bewertung:    

Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.