„The Extinction Cycle – Buch 1: Verpestet“ – Nicholas Sansbury Smith

Die Oberen welchen Landes träumen nicht davon ihn zu erschaffen, den perfekten Supersoldaten.
An sich ja kein neues Thema und wie immer geht die ganze Sache natürlich nach hinten los, so wie auch hier.
1968 soll sich ein Trupp Soldaten in Vietnam ein Mittel verabreichen, von dem niemand weiß, was es bewirken soll, aber als braver Soldat folgt man natürlich den Befehlen und kurz darauf ist das Chaos perfekt, die Männer laufen Amok und schlachten sich gegenseitig ab, nur einen von ihnen findet man 10 Jahre später im Dschungel und da ist er mehr Raubtier als Mensch…

Ein paar Jahre später, genauer gesagt 2015, bekommen Reed Beckham und sein Delta Force Einsatzteam einen neuen Auftrag, ein Arzt forscht in seinem Labor nach einem Heilmittel für Ebola, meldet einen großen Durchbruch und danach gibt es keinerlei Rückmeldung mehr, niemand dort ist zu erreichen.
Beckham soll die Ergebnisse dieser Arbeit beschaffen, für ihn und seine kampferprobten Männer ist dieser Einsatz etwas völlig neues, denn mit Seuchen hatten sie es bisher noch nie zu tun und dementsprechend mulmig ist es ihnen auch.
Ein Gefühl, dass sie nicht trügen soll, denn in der Forschungseinrichtung erwartet sie das pure Grauen, sämtliche Angestellte sind zu menschenähnlichen Bestien mit merkwürdigen Saugmündern mutiert und knabbern an sich selbst oder anderen.
Nur mit Mühe und unter Verlusten gelingt Beckham mit seinen Männern und ohne Probe die Flucht, bevor die gesamte Anlage dem Erdboden gleich gemacht wird, damit nichts davon nach außen dringt.
Allerdings schlägt diese Sicherheitsmaßnahme fehl, den ein Infizierter hat sich durchgemogelt und verteilt sein Mitbringsel auf dem Flughafen an andere Reisende…
Innerhalb weniger Tage steht Amerika vor dem Zusammenbruch.
Beckham und der Rest seines Teams werden auf eine Insel gebracht, auf der sie auf Dr. Kate Lovato treffen, eine Ärztin, die an einem „Gegenmittel“ arbeitet, aber schon bald erkennen muss, dass sich befallene Leute nicht heilen lassen, man muss diese neue Spezies also komplett ausrotten…

Eine Weltuntergangsstory mit militärischen Einflüssen, hm, ja ich gebe zu, ich war etwas skeptisch.
Weltuntergang an sich finde ich toll, solange er auf dem Papier und nicht vor meiner Haustür stattfindet, aber patriotisches US-Militär?
Eigentlich gar nicht mein Ding und trotzdem hat mir meine innere Stimme gesagt: „Gib dem Ganzen doch eine Chance, Band 1 reicht ja erstmal…“
Gut, inzwischen habe ich alle 6 bisher erschienen Teile hier stehen und die Geschichte hat mich total überrumpelt.
Gibt es anfangs noch sehr viele Protagonisten, ändert sich das im Laufe der Zeit recht schnell, jeder Krieg verlangt Opfer, wenn ich allerdings bedenke, dass ich noch 6 Teile vor mir habe, stimmt mich das jetzt schon etwas traurig…
Fazit: Nicholas Sansbury Smith hat es geschafft, mich mit seiner Geschichte, seinen Figuren und auch seinem Schreibstil zu überraschen, man hat Bilder im Kopf, man leidet mit den Protagonisten und ist gespannt, was einen wohl als nächstes erwartet.
Wer Scott Sigler mag oder einen Hang zur Postapokalypse hat, sollte sich diese Reihe auf keinen Fall entgehen lassen, von mir gibt es volle Punktzahl, also 5 von 5 Blutlachen…

Titel :                                      „The Extinction Cycle – Buch 1: Verpestet“

• Autor:                                    Nichcolas Sansbury Smith

• Verlag:                                  Festa

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           439 Seiten

• ISBN:                                      978-3-86552-494-2

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