Jahresrückblick 2019

Oder: Eine klitzekleine Vorschau auf 2020

Ja ich weiß, inzwischen haben wir Januar, immerhin noch ganze 3 Stunden, aber ich habe es einfach nicht eher geschafft, mich einfach mal auf meine 5 Buchstaben zu setzen und mir ein paar Gedanken zum vergangenen Jahr zu machen.
Etwas turbulent war es ja schon, erst die Mitteilung, pünktlich zu meinem Geburtstag, dass mein Arbeitsvertrag bei der E-Post nicht verlängert wird und die große Frage, ob ich das nun gut oder schlecht finde.
Unzufriedenheit herrschte ja schon länger und das nicht nur bei mir.
Gut, erstmal wars natürlich ein Schock, im Nachhinein hätte mir wohl nichts besseres passieren können, auch wenn ich ein paar Kollegen und Kolleginnen immer noch vermisse, aber man ist ja nicht aus der Welt.

Nach der Buchmesse im März wusste ich, wohin es mich nach meinem Vertragsende im April ziehen würde, nämlich zu Festa, wenn schon nicht zurück in den Buchhandel, so doch irgendwie back to the roots.
Seit Juni ziehe ich nun da meine Kreise, wie der Eine oder Andere sicherlich weiß und es ist schon etwas total anderes, wenn man von einem so großen Unternehmen in einen Familienbetrieb kommt, aber wem sage ich das.
Ansonsten kann ich mich nicht beschweren, wobei, doch, eine klitzekleine Sache wäre da, der SUB wächst und wächst…
Soviel zum Broterwerb.

Was hatte 2019 sonst noch zu bieten?
Eine Menge Veranstaltungen, angefangen beim Wohnzimmerkonzert mit Lee MacDougall, das total witzig war und genau aus dem Grund dieses Jahr wohl wiederholt werden wird, über Kiefer Sutherland, den ich immer noch für einen der nettesten Promis überhaupt halte, Bela B., dem Schwarm meiner Teenagerträume, bis hin zu Falkenberg und Mark und Lydia Benecke, auch die werden mich in diesem Jahr wieder begleiten.

Gut, Lindemann fällt für mich aus Dank vollkommenem Chaos beim Vorverkauf, auch eine Sache, die mich immer wieder wütend macht.
Da hat man Tickets im Warenkorb nachdem man sich ewig vorher eingeloggt hat und dann funktioniert irgendetwas nicht und zack, Ende Gelände.
Da lob ich mir doch die gute alte Zeit, wer zuerst da war, hatte sein Zeug sicher, heute komme ich mir dagegen manchmal vor wie beim Lotto.

Kinotechnisch gab es nichts wirklich Aufregendes, auf „Friedhof der Kuscheltiere“ hab ich dankend verzichtet, schon als ich Church gesehen habe.
Nennt mich ruhig kleinlich, aber das Viech ist schwarz, verdammt noch mal…
Und der zweite Teil von „Es“, nun ja, er war okay, aber kein Meisterwerk.
Ich bin gespannt auf „SAW“, auch wenn es noch eine ganze Weile dauert, bis der über die Leinwand flimmert.
Aber will ich mir das wirklich antun?
Zum Glück habe ich noch genug Zeit, um mich zu entscheiden.^^

   

Trist ging es bei den Büchern nicht zu, immerhin blicke ich am Ende zurück auf 174 gelesene, gut, ich hatte auch schon Jahre mit über 200, aber da war ich auch nicht so viel unterwegs, man kann eben nicht alles haben.

Es gab einige Überraschungen und auch Enttäuschungen, die hielten sich jedoch in Grenzen, denn fast immer kann ich meinem Bauchgefühl vertrauen und vergreife mich so beim Kauf nur selten.
Aber ab und zu eben doch und so ist ausgerechnet Tim Curran einer meiner Flops des Jahres, ja, von „Die Wiedererweckten des Herbert West“ hab ich mehr erwartet…
Erstaunlich gut fand ich dafür „River of Violence“ von Tess Sharpe, ein Werk, zu dem ich in der Buchhandlung wohl eher nicht gegriffen hätte, die Leserunde bei Lovelybooks hat mir aber mal wieder gezeigt, das es eben doch gut ist, ab und zu mal über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen.
Übrigens war ich mal wieder ganz clever und dachte mir, eh ich meine Lieblingsbücher aufschreibe, markere ich einfach das Highlight des jeweiligen Monats an.

   

Soviel zum vergangenen Jahr.
Zum Abschluss ein kleiner Ausblick auf 2020.
Die Buchmesse steht vor der Tür und ich bin gespannt auf Matt Shaw, wer weiß, was uns da erwartet.

Ebenfalls im März gibt es die Wohnzimmerlesung mit Stephan Harbort, auf die ich tierisch gespannt bin, lange genug hat es ja gedauert und ich freue mich, dass es endlich geklappt hat.
Im Mai stehen dann Rammstein und im November die Ärzte auf dem Programm, auch zwei ganz besondere Höhepunkte.
Wie üblich gibt es im Sommer auch wieder ein neues Buch von Chris Carter und dieses Jahr hoffentlich auch endlich wieder eine kleine Promotour durch Deutschland, lange genug warten lassen hat er uns ja.

Und last but not least, ab Februar werde ich mich am Intervallfasten versuchen, irgendwie und irgendwann muss den angefutterten Kilos ja der Kampf angesagt werden.
Das heißt im Klartext: Meine Essenszeit ist begrenzt, sollte ich also schlechte Laune haben oder griesgrämig sein, liegt das natürlich ausschließlich daran.
Überlegt euch also vorher ganz genau, ob ihr mich wirklich zwischen 12 und 20 Uhr ansprechen wollt, nur so als klitzekleine Vorwarnung.^^

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