Auf der Suche nach neuen Herausforderungen

Ich habe Blut geleckt…

Wer kennt sie nicht, diese wunderschön gefalteten Bücher mit Schriften oder Symbolen, immer wieder sehe ich im Netz solche Prachtexemplare und jedes Mal denke ich mir: „Hey, das will ich auch können.“
Bisher hatte ich stets eine Ausrede auf Lager, kostet Zeit und Nerven, ich als Grobmotoriker kann das eh nicht, blablabla, aber gestern dann habe ich mich tatsächlich mal etwas näher damit auseinandergesetzt.
Dass mir diese Woche beim Dauerregen ein Buch quasi in der Tasche „abgesoffen“ ist, hab ich mal als Zeichen gedeutet, immerhin hatte ich so ein Exemplar zum Üben, denn regaltauglich war es beim besten Willen nicht mehr.
Zum Glück gibt es ja für alles Videos, selbst für Leute wie mich, die nicht so viel Geduld haben und gerne mal fluchen oder mit Dingen um sich werfen, wenn es nicht so klappt, wie es soll.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich habe mir ein paar Anleitungen angeschaut und bin auf zwei verschiedene Möglichkeiten gestoßen, die Bücher für ihre neue Bestimmung vorzubereiten.
Und da war es schon, das erste Problem, nirgendwo ist man mehr sicher vor schwerwiegenden Entscheidungen, selbst beim Basteln nicht.
Was ist einfacher für mich, eine Vorlage erstellen und jede Seite einzeln abmessen oder eine zum Übertragen auszudrucken?
Da ich natürlich also absoluter Neuling keine Ahnung habe, wie das mit dem Selbsterstellen geht, habe ich mich kurz und schmerzlos für eine einfache Vorlage aus dem Netz entschieden, diese ausgedruckt und dann ging es auch schon ans Seiten markieren.

Bei diesem einfachen Motiv gab es pro Buchseite zwei „Eselsohren“ (oh ja, ich nenne es mal so, schon allein, weil ich weiß, dass dieses Wort für viele ein rotes Tuch ist^^), das heißt, es werden von der Vorlage auf jede Seite zwei Punkte übertragen, an denen dann gefaltet wird und obwohl ich mir Mühe gegeben habe, genau zu arbeiten, war es nicht korrekt genug, wie mir mein halbfertiges Kunstwerk dann zeigte.
Aber egal, ich bin trotzdem stolz wie Bolle auf mein halbes Herzchen, werde mich dann an die andere Hälfte machen und schauen, was ich noch optimieren kann.
Übrigens hat mich dieses halbfertige Motiv zwei Stunden gekostet und ich finde es sehr faszinierend, dass man beobachten kann, wie das Bild mit jeder Seite mehr Gestalt annimmt, man sieht also, was man tut, so als kleinen Ansporn nebenbei.^^
Auf jeden Fall habe ich jetzt Blut geleckt und werde mir wohl bald schon ein neues Motiv aussuchen, für Anfänger natürlich, lach.
Und für alle die, die auch damit liebäugeln, sich ein paar Schätzchen fürs Bücherregal zu erschaffen, so schwer ist es gar nicht und es gibt eine Menge Videos, die erklären, wie der Hase läuft.

Natürlich brauch man ein bisschen Geduld, aber so ein Herz wie ich bekommt jeder hin und selbst ich habe die Hoffnung, dass ich mich noch steigern kann.
Na wenn das mal keine guten Aussichten sind.
In diesem Sinne, habt alle ein entspanntes Wochenende und nehmt euch Zeit für Dinge, die euch am Herzen liegen.

PS: Ich habe übrigens fertig, hier das Resultat in voller Pracht.^^

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