„Breakdown“ – B. A. Paris

 
Cass ist Lehrerin und will nach einem gemütlichen Abend so schnell wie möglich nach Hause zu ihrem Mann.
Draußen tobt ein Unwetter und so entscheidet sie kurzerhand, die  Abkürzung nach Hause zu nehmen, auch wenn sie ihrem Mann Matthew versprochen hat, genau das nicht zu tun.
Und wie es der Zufall will, steht im strömenden Regen an der Straßenseite ein Auto mit einer Frau am Steuer.
Was soll Cass tun?
Aussteigen?
Fragen, ob sie helfen kann?
Sie hält an, doch die Frau macht keinerlei Anstalten, ihren Wagen zu verlassen und so fährt Cass schließlich weiter.
Der Schock folgt prompt am nächsten Morgen, denn eine Frau wurde ermordet, jene Frau, die Cass am Abend zuvor auf der einsamen Straße gesehen hat und wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellt, kennt sie diese auch noch.
Doch wem soll sie von dieser Begegnung erzählen?
Matthew darf nicht erfahren, dass sie sich über ihr Versprechen hinweggesetzt hat und dann kommt auch noch das schlechte Gewissen hinzu.
Was wäre passiert, wenn sie ausgestiegen wäre und nachgefragt hätte?
Würde die Frau jetzt noch Leben?
Langsam gerät das Leben der Lehrerin aus den Fugen, sie bekommt Anrufe, doch niemand meldet sich am Telefon, außerdem passieren immer merkwürdigere Dinge.
Ein Monteur kommt zur Installation der neuen Alarmanlage vorbei, doch Cass kann sich nicht erinnern, den Vertrag dafür unterschrieben zu haben, ein Kinderwagen wird geliefert, Messer tauchen in der Küche auf und verschwinden wieder…
Nachdem ihre Mutter an Demenz erkrankt war, befürchtet Cass nun, dasselbe Schicksal zu erleiden und langsam, aber sicher durchzudrehen.
Aber was ist real und was nicht?

Ich muss gestehen, dass ich B. A. Paris‘ „Saving Grace“ bis heute nicht gelesen habe und so nicht wirklich vergleichen kann, „Breakdown“ hat mich allerdings nicht vom Stuhl gerissen, zu schnell war mir klar, wer hinter den seltsamen Vorfällen steckt, wer anders kam eigentlich auch gar nicht in Frage.
Lese ich zu viele Thriller oder war das Ganze einfach zu offensichtlich?
Ganz ehrlich, ich weiß es nicht.
Die Sache mit der Demenz verlieh der Story eine interessante Note, leider war das allerdings schon alles.
Auch die Charaktere konnten mich nicht wirklich überzeugen, Matthew, Cass‘ anfangs viel zu verständnisvoller Mann hat mich einfach nur genervt, genau wie ihre glattgebügelte, übervorsorgliche beste Freundin.
Der Zufall, der am Ende alles aufklärt, wirkt irgendwie an den Haaren herbeigezogen, schade, das Thema an sich hätte mehr hergegeben, von mir gibt es deshalb nur 3 von 5 Blutlachen…

Titel :                                    „Break Down – Sie musste sterben. Und du bist schuld.“

• Autor:                                    B. A. Paris

• Verlag:                                  Blanvalet

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           447 Seiten

• ISBN:                                      978-3-7341-0264-6

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