Wohnzimmerlesung Stephan Harbort, 11.03.2020

True Crime auf der Couch …

Was tut man, wenn man bereits alle Folgen von „Medical Detectives“ kennt, die Bücher von Stephan Harbort gelesen hat und von True Crime einfach nicht genug bekommt?
Richtig, man holt sich den netten Onkel von der Kripo nach Hause, um im kleinen Kreis entspannt zu plaudern.
Die Meisten dürften Stephan als Gastkommentator im karierten Hemd von „Medical Detectives“ kennen, inzwischen hat er allerdings auch einige Bücher veröffentlicht, unter anderem zum Thema Serienmörder.


Auf den Termin hatte ich lange gefreut und so machte sich nach der Absage der Buchmesse doch ein wenig Panik breit, dass unser kleines Meeting auch dem Corona-Chaos zum Opfer fallen könnte.
Glücklicherweise war da ja noch alles recht überschaubar und so warteten hier 13 Leute gespannt auf den netten Herrn von der Polizei, der wenig später mit vollgepackten Koffer und seinem neuesten Werk im Gepäck anrückte.

Da wir uns vorher auf kein festgelegtes Programm geeinigt hatten, war es an uns zu entscheiden, worüber wir reden wollten, die Auswahl war dementsprechend groß.
Eine Lesung in dem Sinn war es also eigentlich auch nicht, eher eine kleine Diskussionsrunde, aber das ist einfach kein schöner Titel.^^
Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es dann auch schon mitten rein ins Geschehen und natürlich waren auch Fritz Honka und Markus Mundo ein Thema.
Wir haben in ein Verhör reingehört, es kamen einige psychologische Aspekte zur Sprache und auch ein paar Tipps, wie man sich verhalten soll, wenn man tatsächlich mal zum Opfer wird, aber natürlich gibt es auch dazu keine allgemeingültigen Fakten, denn jeder tickt ja bekanntlich anders.

Trotzdem war es natürlich interessant, zumindest einen kleinen Einblick in den Kopf von Tätern zu bekommen und so vielleicht zukünftig auf ein paar Dinge mehr zu achten, auch wenn es kein Patentrezept gibt.
Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend, der nur eins hätte sein können: etwas länger.
Ich persönlich bevorzuge ja eh kleinere Veranstaltungen, sie sind einfach komplett anders als irgendwelche Massenaufläufe, wo immer wieder dieselben Fragen gestellt werden…

Stephan hat uns einen etwas anderen Einblick in seine Arbeit gewährt, über Dreharbeiten, Kollegen und Ermittlungen gesprochen und sich unseren Fragen gestellt, dafür nochmal ein dickes fettes Dankeschön und auf das Angebot für eine erneute Zusammenkunft kommen wir gerne zurück, sobald sich die Gelegenheit bietet, denn selbst mal ein bisschen Ermittler zu spielen, hört sich durchaus verlockend an und vielleicht zieht ja dann der eine oder andere sogar einen Jobwechsel in Betracht.^^

Und liebe Leute da draußen, wenn ihr die Chance auf eine Lesung in eurer Nähe habt, (immer vorausgesetzt natürlich, dass ihr mit den Thema Verbrechen und Verbrechern auch etwas anfangen könnt) dann nutzt sie und sei es nur, um dem Onkel aus dem Fernsehen mal persönlich hallo zu sagen, der freut sich nämlich darüber.

Ach ja und bevor ich es vergesse, Stephan hat mir ein signiertes Exemplar von „Blut schweigt niemals“ und eine Autogrammkarte zum Verlosen dagelassen, also hinterlasst mir bei Interesse bitte wie üblich einen Kommentar hier unter dem Originalpost und ich werde wie üblich einen Gewinner auslosen.
Diesmal habt ihr bis zum 30.03.2020 um 20 Uhr Zeit in den Lostopf zu hüpfen.
Ich drücke euch allen ganz fest die Daumen.

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7 Antworten zu Wohnzimmerlesung Stephan Harbort, 11.03.2020

  1. Claudia sagt:

    Da mach ich gleich noch mit.

  2. Susi Swyzyena sagt:

    Das ist ein klasse Artikel und eine tolle Aktion. Da möchte ich bitte gerne dabei sein… LG Susi

  3. Sylvia sagt:

    Da wäre ich auch gerne dabei gewesen. Finde sowas immer sehr interessant.

    Danke für Deinen Beitrag. 🙂

  4. Diana sagt:

    Toller Beitrag

  5. Gut gemachter Beitrag. 🙂

  6. Mary PostMortem sagt:

    Da bin ich doch gern dabei ☘️

  7. Sina Göring sagt:

    Dann hüpfe ich mal wieder rein toller Beitrag

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