„Trackers – Buch Drei“ – Nicholas Sansbury Smith

Soll der Sturm kommen ...

Verteidigungsministerin Charlize Montgomery verschafft sich vor Ort einen Überblick über die sogenannten Überlebenslager und stößt dort auf katastrophale Zustände, die Menschen sind krank, verletzt, die Lebensmittel gehen zur Neige, ständig erfolgen Übergriffe und Soldaten sind nicht besonders hoch angesehen.
Jenes Lager hat sie jedoch nicht zufällig ausgewählt, denn Albersts Schwester wurde dort gesehen und so macht er sich mit der Unterstützung von zwei Soldaten auf die Suche nach ihr.
Keine leichte Aufgabe, denn außerhalb des Lagers haben brutale Banden die Macht übernommen…
Doch auch Estes Park bleibt von Übergriffen nicht verschont, Sheriff Colton ist klar, dass sie Unterstützung brauchen und so macht er sich auf den Weg ins Nachbarstädtchen, um dort mit seinem „Kollegen“ zu verhandeln, während Raven und Lindsey bei den Preppern in der Nähe Hilfe suchen sollen …

Während die übriggebliebene Regierung versucht, das Chaos so gut wie möglich in den Griff zu bekommen, streifen plündernde und mordende Banden durch das Land, Fenix und seine Sons of Liberty sind nicht die einzige Bedrohung.
Außerhalb von Estes Park herrscht Krieg und der rückt immer näher.
Zwischen den Fronten steht wie üblich Raven Spears mit seinem treuen Hund Creek, inzwischen ist er zu Coltons rechter Hand geworden, bereit, alles für seine Heimatstadt und deren Bewohner zu tun.
Ja, ich hab Raven ins Herz geschlossen, gerade weil er eigen ist, nicht der umgänglichste, von seinen eigenen Dämonen gejagt, aber gerade das macht ihn zu einer interessanten Persönlichkeit, ein weiterer Pluspunkt ist natürlich die tiefe Verbundenheit zu seinem Hund, auf den er sich immer verlassen kann.
Im Gegensatz dazu ist Colton ein Mensch, der eher auf sein Herz, als auf seinen Verstand hört, nicht immer ist das gut, gerade, wenn die Feinde in den eigenen Reihen lauern.
Zusammen ergeben die Beiden allerdings ein fast perfektes Gespann.
Fenix und Redford, die Bösewichte, sind mir fast ein wenig zu klischeehaft.
Der Nazi und der Brutalo, der Menschen häuten lässt, hier wird, finde ich, ein bisschen zu dick aufgetragen, aber natürlich trägt das dazu bei, die richtig zu hassen und beide haben noch eine Rechnung mit Raven offen…

Der dritte Teil von „Trackers“ schließt nahtlos an den Vorgänger an und lässt vermuten, dass es im vierten und letzten Band zum großen Kampf um Estes Park kommen wird, die Vorbereitungen werden hier bereits getroffen.
Es gibt wieder Verluste zu beklagen, Rettungen und Verrat und eventuell bahnt sich sogar eine kleine Lovestory an, mal schauen.^^
Auf jeden Fall hat mich das Buch überzeugt und ich bin gespannt, wer bis zum Ende noch auf der Strecke bleibt, wobei ich da natürlich so meine Vermutungen habe …
Mit dem blau gehaltenen Hintergrund und den Bäumen passt das Cover zu den anderen, man erkennt sofort, dass es sich um eine Reihe handelt, diesmal ist eine Indianerin mit Gewehr im Vordergrund zu sehen, auf den ersten Blick hab ich natürlich an Raven gedacht, aber ich geh mal stark davon aus, dass der keinen Lippenstift trägt …^^
Mal abgesehen davon, dass mir hier und da etwas zu tief in die Klischeekiste gegriffen wurde, überzeugt auch dieses Buch auf ganzer Linie und macht neugierig auf das große Finale, 4 von 5 Blutlachen für Sheriff und Indianer …

• Titel:                                      „Trackers – Buch Drei“

• Autor:                                    Nicholas Sansbury Smith

• Verlag:                                   Festa

• Format:                                   Taschenbuch

• Seitenzahl:                           340 Seiten

• ISBN:                                      978-3-86552-745-5

• Genre:                                    Thriller

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