„Scharnow“, Bela B Felsenheimer, Leipzig, 21.03.2019

Wenn Meister Felsenheimer ruft, um aus seinem Werk „Scharnow“ vorzulesen, dann muss man natürlich folgen, was manchmal gar nicht so einfach ist, denn natürlich war die Lesung hier in Leipzig im Werk 2 ausverkauft, dafür gab es allerdings bereits eine Zusatzlesung in Dresden.
Weil ich aber clever bin, hab ich erstmal im Werk2 nachgefragt, ob da noch etwas geplant ist, bevor ich mein Ticket für Dresden gekauft habe und, nun ja, ne halbe Stunde später stand die Zusatzlesung hier, dumm gelaufen, aber ich hatte mein Ticket und eins für Dresden, dass ich nun nicht mehr brauchte, aber was tut man nicht alles…
Lange Rede, kurzer Sinn, es ging also schon chaotisch los, wobei, wann reagiert bei mir mal nicht das Chaos?

Da ich mal wieder mit Menschenaufläufen und kreischenden Weibsen noch und nöcher rechnete, waren wir zeitig da und erstmal die einzigen, drinnen lief noch die erste Lesung, also hieß es warten, warten und warten, zum Glück spielte ja das Wetter mit.
Es füllte sich nur langsam, dann mit einem Schlag aber richtig und während wir uns draußen noch die Beine in den Bauch standen, signierte der Meister keine 10 Meter von uns entfernt eine gefühlte Ewigkeit seine Bücher.
Da wir die ersten waren, hatten wir freie Platzwahl, also landeten wir ganz vorne in der Mitte und mussten noch eine Stunde lang die Zeit totschlagen, bevor Bela in roten Schlappen und Bademantel die Bühne betrat, nicht wirklich sexy, aber hey, einen schönen Menschen entstellt bekanntlich nichts.
Er nahm am Tisch platz und begann erstmal zu lesen, bevor er irgendwann aufsprang und laut schreiend das Publikum begrüßte.
Und auch wenn er dank Platz 2 auf der Spiegelbestsellerliste ab sofort gesiezt werden wollte, hatte er sofort alle Sympathien auf seiner Seite, na ja, man muss den Kerl halt einfach lieben, ich zumindest tue das seit 30 Jahren und das muss man sich erstmal verdienen.
Zur Untermalung der Lesung mit verschiedenen Stimmen und Tonlagen gab es außerdem eine Leinwand mit Bildern, zum Glück, denn manche Dinge, zum Beispiel, wie sich Kotze verteilt, wenn man nackt eine Papiertüte auf dem Kopf trägt, mussten natürlich ausführlicher erörtert werden, an diesem Abend nicht ganz mein Thema, da sich kurz vorher jemand neben mir in der überfüllten Straßenbahn übergeben hatte, aber wie heißt es doch so schön?
Nur die Harten komm‘ in den Garten…
Auch Rülpsen während dem Vorlesen wurde thematisiert, ein wichtiges Problem, wer hat sich darüber nicht schon Gedanken gemacht.
„Tief in mir drin bin ich eben immer noch 12…“, gut, das erklärt dann doch einiges, aber eben nicht alles.^^
Nach diesen tiefschürfenden Ergüssen gab es zur Entspannung endlich was zu trinken, nämlich großzügig Klaren mit Fanta, besonderer Wert wurde auf das Mischverhältnis gelegt, nur nicht zu viel Blubberbrause, nur die Harten und so, ne…
Während wir noch rätselten, ob in der Flasche wirklich Schnaps war, kam uns unser Platz in der erste Reihe zugute, denn die Gläser landeten bei uns und was soll ich sagen, es war definitiv kein Wasser.
Sollte jemand vor einer Lesung hierauf stoßen ein guter Tipp am Rande: Nein, auch wenn es euch der Onkel anbietet, lasst die Finger davon, es könnte böse enden.
Notiz an mich selbst: Vormerken für das nächste Mal (sollte es je dazu kommen), denn ich habe es natürlich trotzdem getrunken, weil, nur die Harten… na, ihr wisst schon.

Es war ein lustiger, sehr gelungener Abend, ich hab mich köstlich amüsiert, aber vielleicht lag es ja auch am Alkoholpegel.
Zwischendurch gab es auf der Leinwand noch Blut und explodierende Köpfe zu bewundern und als Zugabe ein paar Textstellen, die es nicht ins Buch geschafft hatten, danach war signieren angesagt.
Die Schlange war lang, wir zum Glück weit vorn und eins muss man Herrn Felsenheimer ja lassen, auch wenn er ab jetzt zur High Society gehört, fürsorglich ist er, immerhin hat er sich erkundigt, ob es mir noch gut geht, als ob ich die Flasche alleine gesoffen hätte…
Und ja, es ging mir fantastisch, ich glaube, ein leichtes Dauergrinsen hab ich immer noch im Gesicht und das lag nicht am Klaren.

Wer also die Chance hat, „Scharnow“ live zu erleben, sollte sie unbedingt nutzen, von all den überlebensnotwendigen Dingen, die man lernt mal abgesehen, Bela rockt das Ganze einfach.
Meister, wo auch immer du wahrscheinlich jetzt gerade vorm Schlafengehen deine eigene kleine La-Ola-Welle machst, danke für diesen spritzigen, unterhaltsamen Abend und die kostenlose Getränkeversorgung natürlich.

PS: Faszinierenderweise hat Bela am nächsten Tag auf der Buchmesse gleich noch 2x meinen Weg gekreuzt, diesmal allerdings schick im Anzug.
Ich habe wohl doch ein sehr anziehendes Wesen, irgendwo ganz tief in mir drin.^^

 

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Monatsrückblick März 2019

Ach ja, inzwischen ist auch der März um und ich muss sagen, ich war ganz schön fleißig.
Zugesagt haben mir auch in diesen Monat natürlich nicht alle Bücher, bis auf „Folterpalast“ war ich aber mit keinem wirklich unzufrieden.
„Scharnow“ war bekloppt und durchgeknallt wie erwartet und mit „The Silence“ von Tim Lebbon gab es ein kleines Schätzchen fürs Regal, was will man mehr.
Schauen wir mal, was der nächste Monat so bringt, auf jeden Fall werde ich mit „In Flammen“ von Stefanie Maucher in den April starten und das ist kein Scherz.^^

„Der Pakt“ – Michelle Richmond ( 4 / 5)
„Ein Blick in die Hölle 5“ – Wade H. Garrett ( 4 / 5)
„Denn zum Fressen sind sie da“ – A. C. Hurts ( 3,5 / 5)
„Scharnow“ – Bela B Felsenheimer ( 4 / 5)
„Shining in the dark“ – Hans-Åke Lilja ( 3,5 / 5)
„Folterpalast“ – Gerwalt Richardson ( 2 / 5)
„The Gas“ – Charles Platt ( 3,5 / 5)
„Homali Sagina“ – Marie Wigand ( 3,5 / 5)
„Code Genesis“ – Andreas Gruber ( 4 / 5 )
„The Silence“ – Tim Lebbon ( 5 / 5)
„Ungeheuer“ – J. F. Gonzalez, Wrath James White ( 4 / 5 )
„Bad Family“ – Simone Trojahn (4 / 5 )
„Das Insekt“ – Rebekah Stoke ( 4 / 5 )
„Rachewinter“ – Andreas Gruber ( 4 / 5 )

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„Das Insekt“ – Rebekah Stoke

Sarah Thompson ist Autorin, gleich ihr erstes Buch „Das Insekt“ war ein Bestseller, nun hofft sie, bisher allerdings vergebens, an den Erfolg anzuknüpfen.
Zusammen mit ihrem Mann Matthew ist sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause, denn sie fühlt sich verfolgt und da sind diese Zeichen.
Zeichen, die sie an früher erinnern, an eine Zeit, die sie nur zu gerne aus ihrem Gedächtnis löschen würde, denn sie ist schuldig und aus diesem Grund hat sie Angst, dass er nach all den Jahren zurückkehrt.
Er wird sie nicht am Leben lassen, dass weiß sie, aber vorher muss sie leiden, so wie er damals…

„Das Insekt“ von Rebekah Stoke katapultiert einen ohne Umwege mitten in die Handlung und beginnt gleich mit dem brutalen Mord an einem alten Ehepaar.
Was es damit auf sich hat, erfährt man jedoch erst später, denn zunächst einmal lernen wir Sarah kennen.
Irgendetwas stimmt mit ihr nicht, das merkt man recht schnell und es scheint mit dem Buch zusammenzuhängen, das sie bekannt gemacht hat.
Sie leidet unter Verfolgungswahn, bricht auf einer Lesung zusammen und will unbedingt in ein abgelegenes, altes Haus ziehen.
Kurzum, ihr Mann sieht sie leiden, will immer wieder wissen, was los ist, sie jedoch weiht ihn nicht ein und so dümpelt die Beziehung vor sich hin.
Nur Sarahs Bruder Micah scheint ihr Geheimnis zu kennen und auch er macht sich Gedanken, während seine Frau mit dem Aushilfsarbeiter flirtet und sein Sohn Gavin darüber philosophiert, ob seine Freundin Therese tatsächlich die Richtige für ihn ist.
Dann überschlagen sich die Ereignisse, Sarah findet ein totes Insekt in ihrem Briefkasten, Micahs Frau wird ihre „offenherzige“ Art zum Verhängnis und Therese wird in ihrem Haus überfallen.
Sarahs schlimmste Befürchtungen werden wahr, er ist zurück und er will spielen…

Ich muss gestehen, es hat eine ganze Weile gedauert, bis ich die Beziehung der Figuren untereinander verstanden habe, doch spätestens dann dämmerte es mir so langsam, da hat es wer auf die Familie abgesehen, irgendwas muss in der Vergangenheit geschehen sein, etwas schreckliches, an dem Sarah mitschuldig ist, der Prolog vermittelt ja schon einen kleinen Eindruck, lässt einen aber dann mit einem großen Fragezeichen im Kopf zurück.
Im Laufe der Zeit setzt sich das Puzzle jedoch Schritt für Schritt zusammen und die Protagonisten erscheinen plötzlich in einem anderen Licht und ja, für mich haben sie definitiv an Sympathie eingebüßt, zumindest einige, andere geraten schuldlos in diesen Strudel, der sie einfach mitreißt.

Auch wenn man relativ früh im Buch erfährt, was damals passiert ist, kommen die wahren Ausmaße erst später ans Licht und es wird schonungslos darüber berichtet, für Leute mit einem eher schwachen Magen ist „Das Insekt“ wirklich nichts, alleine die Vorstellung lässt einen erschaudern…
In jedem Kapitel bekommt man Einblick in das Leben eines der Charaktere, wobei der große Unbekannte durch seine Ich-Erzählung heraussticht, immerhin hält er ja auch alle Fäden in der Hand…
Das düstere Cover mit den Kinderhänden in Ketten passt perfekt zum Inhalt und auch die Libelle spielt eine wichtige Rolle, man erkennt sofort, dass das hier wohl eher kein Ausflug auf den Ponyhof wird.
Lange Rede, kurzer Sinn, Rebekah Stoke hat mir mit „Das Insekt“ einige Gänsehautmomente beschert und bekommt dafür 4 von 5 Blutlachen, wer also keine Panik vor Krabbeltierchen hat, sollte hier unbedingt mal einen Blick riskieren…

• Autor:                                    Rebekah Stoke

• Verlag:                                  Independently published

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           388 Seiten

• ISBN:                                      978-1790479856

 Genre:                                   Psychothriller

• Bewertung:

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„Bad Family“ – Simone Trojahn

We are Family…

Seine Familie kann man sich nicht aussuchen, so ist das nun einmal im Leben.
Wer denkt, er hat mit seiner nicht unbedingt das große Los gezogen, kennt die von Phillip, kurz Fips noch nicht, denn die ist ein wahrer Albtraum.
Fips ist 17 und weiß schon sein ganzes Leben lang, dass er eigentlich nicht wirklich dazugehört.
Seine Familie ist etwas ganz besonderes, allerdings weniger im positiven Sinne, solange er sich erinnern kann, waren da schon immer Frauen, die wie Vieh gehalten, gequält und am Ende sogar verspeist wurden.
Im Gegensatz zu allen anderen hat Fips jedoch Mitleid mit den Gefangenen, musste allerdings schon als Kind lernen, das Helfen nur harte Strafen nach sich zieht, denn der Vater führt ein strenges Regiment.
Seine beiden älteren Brüder sind willige Foltermeister, die Mutter so abgestumpft, dass ihr alles egal zu sein scheint und die beiden Schwestern sind zwar grundverschieden, haben aber als Frauen nicht wirklich etwas zu melden.
Zu Fanny, seiner älteren Schwester, hat er eine besondere Beziehung und auch bei ihr scheint ab und an mal so etwas Mitleid durchzublitzen, Mitzi hingegen, das Nesthäkchen, steht ihren großen Brüdern in Sachen Brutalität in nichts nach.
Als zwei neue Opfer den Weg zur Horrorfamilie finden, weiß Fips endgültig, dass sich etwas ändern muss…

Wenn man den Namen Simone Trojahn liest, weiß man schon, was einen erwartet, zimperlich darf man auf alle Fälle nicht sein.
Immer wieder gelingt es ihr, inmitten all der Brutalität Figuren zu erschaffen, mit denen man mitfühlt, auch wenn die sich nicht immer vorbildlich verhalten, so wie in diesem Falle Fips.
Er ist die tragische Figur in „Bad Family“, als einziger empfindet er keine Freude bei dem, was er immer wieder tun muss, um zu überleben, denn was ihn erwartet, sollte er sich weigern, ahnt er schon seit langem.
Seine Familie ist total verkorkst, keines der Kinder hat Freunde oder gar ein Hobby, in der Welt da draußen sind sie die Freaks, die Ausgestoßenen, was sich in ihren vier Wänden abspielt, wagt niemand auch nur zu denken.
Der Vater ist der Familientyrann vor dem alle katzbuckeln, er regiert mit eiserner Hand, lässt kein noch so geringes Vergehen ungestraft.
Die Mutter hingegen hat durchaus Gefühle für Fips, lässt sich das aber nicht anmerken und hat sich mit ihrer Rolle als willenlose Hausfrau am Herd längst abgefunden.

Wie aber reagiert man in so einer Situation?
Lohnt es sich wirklich, aufzugbegehren und für Fremde das eigene Leben zu riskieren?
Was ist, wenn Verbündete sich zurückziehen, man aber dafür plötzlich Unterstützung von ganz unerwarteter Seite erfährt?
Und die Frage aller Fragen: Wie gut kennt man die eigene Familie wirklich?

„Bad Family“ ist mal wieder ein Buch, das bis an die Grenzen geht, für den einen oder anderen mag das mit Sicherheit zu viel sein, man sollte also vorher schon wissen, dass einen eben kein Ausflug auf den Ponyhof erwartet.
Stattdessen begegnet man zutiefst gestörten Persönlichkeiten, die mehr als nur Gänsehaut hervorrufen.
Ich persönlich mag diese Art von Unterhaltung ja und finde auch das Cover, dass mich irgendwie an „Er ist böse“ von Moe Teratos erinnert, schon allein wegen der Figuren, sehr gelungen.
Es nimmt nichts vorweg, man sieht halt lediglich eine Gruppe von Leuten, eine Familie, der Rest bleibt erstmal der eigenen Fantasie überlassen, ein kluger Schachzug…

Für alle, die es etwas härter lieben, ist „Bad Family“ eine unbedingte Leseempfehlung, der Rest sollte vielleicht besser die Finger davon lassen,
Fips und sein durchgeknallter Anhang bekommen von mir jedenfalls 4 von 5 Blutlachen.

• Autor:                                    Simone Trojahn

• Verlag:                                  Redrum

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           299 Seiten

• ISBN:                                      978-3959579001

 Genre:                                   Horror, Thriller

• Bewertung:

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Interview Tim Lebbon und Daniele Serra, Leipziger Buchmesse, 23.03.2019

Die wunderschön aufgemachte Sammlerausgabe von „The Silence“ aus dem Buchheim Verlag habe ich ja bereits vorgestellt, zur Buchmesse hatte ich nun die Gelegenheit mit Autor Tim Lebbon  und Illustrator Daniele Serra über das Werk und einige andere Dinge zu philosophieren.
An dieser Stelle natürlich erstmal ein dickes Dankeschön an Olaf von Buchheim, der das Treffen mit den beiden sympathischen Herren möglich gemacht hat, die mich kurzerhand nach draußen auf den Parkplatz entführten, weil es drinnen in der Halle einfach viel zu laut war.
Aber als Vorwarnung für alle, die das Buch noch nicht gelesen haben, ein paar Fragen könnten etwas spoilern.

  • Hallo Daniele, hallo Tim, ich freue mich, dass ihr euch Zeit für mich genommen habt, fangen wir an.
    Kanntet ihr beiden euch vor der Zusammenarbeit an „The Silence“ und habt ihr euch wegen der Zeichnungen abgesprochen?

Tim: Wir kannten uns schon und ich finde Danieles Arbeiten toll, deswegen habe ich ihm freie Hand gelassen, es gab keinerlei Vorgaben.
Ich finde es besser, wenn man dem Illustrator freie Hand lässt und bei Daniele habe ich mir da keine Gedanken gemacht.

Daniele: Nein, ich hatte keinerlei Vorgaben und konnte mich austoben.

  • Daniele, du hast schon viel gezeichnet, ich muss immer an Pinhead denken. Woran arbeitest du gerade?

Daniele: Ich widme mich gerade E. T. A. Hoffmann, kennst du ihn?

  • Natürlich, er war ein deutscher Autor.
    (womit wir die Themen Allgemeinbildung und Geschichte abgearbeitet hätten^^)
    Tim, du hast über 40 Bücher und Geschichten geschrieben, aber nur ein Bruchteil davon ist in Deutschland erschienen. Können wir uns bald auf einige mehr freuen?

Tim: Ich denke schon, ich habe mit Olaf darüber geredet. Es gibt zwar noch keine genaueren Pläne, aber es würde mich natürlich sehr freuen.

  • Du hast ja auch einige Alien und Predator Bücher geschrieben, welches ist dein Lieblingsmonster?

Tim: Alien natürlich, eine großartige Schöpfung von Giger, was für eine Frage.

Daniele: Von mir wird es übrigens bald einen Alien Comic geben.

(Beide grinsen wie 2 kleine zufriedene Jungs, Alien scheint ein Thema zu sein, das allgemein immer wieder gut ankommt, muss ich mir merken…)

  • Du hast schon mit einigen Autoren zusammengearbeitet, ich sage nur, Christopher Golden. Gibt es noch jemanden, der auf deiner Wunschliste steht?

Tim: Tatsächlich schreibe ich schon wieder gemeinsam mit Christopher an einer Kurzgeschichtensammlung und es ist schon eine ganze Menge fertig.

Wie muss ich mir das vorstellen, schreibt ihr abwechselnd?

Tim: Jeder schreibt ein Kapitel und dann überarbeiten wir das Ganze.

Zurück zu „The Silence“, wie bist du auf die Idee gekommen?

Tim: Das kann ich gar nicht mehr sagen, sie spukte mir vor ungefähr 5 Jahren im Kopf herum.

Hast du von Anfang an geplant, die Geschichte aus der Sicht eines Teenagers zu schreiben und war es schwer für dich, dich in ein Mädchen hineinzuversetzen?

Tim: Mit dem Teenager an sich hatte ich keine Probleme, aber Ally ist ja auch noch taub, was die Sache um einiges schwerer machte, denn damit kannte ich mich überhaupt nicht aus und musste viel recherchieren.

  • Ich persönlich mochte ja Lynne sehr gerne, sie war eine toughe Frau.
    War es schwer für dich, sie sterben zu lassen?

Tim: Als Autor ist es immer schwer, einen Charakter gehen zu lassen, aber schlimmer als Lynne war…

  • Lass mich raten, der Hund^^

Tim: Genau, der Hund, ich bin ein großer Tierfreund und hatte selbst einen Hund, so war das wirklich hart für mich.

  • Ja, ich kenne das. Chris Carter hat mir vor einiger Zeit erzählt, er kann die Leute in seinen Büchern auf die grausamste Art und Weise ermorden lassen, es ist okay, aber dann ist in einem Buch eine Katze getötet worden und die Leute sind Sturm gelaufen…

Tim: Ja, so ist das bei Tieren, aber es war wichtig für die Handlung.
Genauso wie die Beziehung zwischen den Geschwistern.
Die beiden lieben sich, necken sie aber eben auch immer wieder.

  • Eine normale Bruder-Schwester-Beziehung eben.

Tim: Ja genau, ich habe meine beiden Kinder als Vorbilder genommen, genauso wie den Rest der Familie.
Als meine Frau dann das Buch gelesen hat, meinte sie nur: „Hey, das sind ja wir.“

  • Gut, eigentlich wollte ich als nächstes fragen, ob deine Protagonisten auf Freunden oder Familie beruhen, das hätten wir damit bereits geklärt, also weiter im Text.
    Der Film kommt im Mai in die Kinos, hattest du ein Mitspracherecht bei der Besetzung oder dem Aussehen der Vesps?

Tim: Bei der Besetzung hatte ich nichts zu sagen und auch beim Aussehen nicht, aber ich kann dir schon mal ein Bild zeigen. (kramt nach seinem Handy)
Es gab allerdings ein paar Probleme mit dem Drehbuch, der Regisseur mich angerufen und wir haben darüber geredet.
Ich habe übrigens auch einen Cameo-Auftritt.

(Tim zeigt mir stolz ein Bild und ich muss lachen, okay, irgendwie habe ich nichts anderes erwartet, denn natürlich liegt er in einer Ecke als Leiche rum.^^)

  • Kommen wir zum Ende, wie gefällt euch beiden die deutsche Ausgabe zu „The Silence“, seid ihr zufrieden damit?

Tim: Olaf hat einen wundervollen Job gemacht, auch die Idee mit den Farben, ich liebe es, für mich bisher mein schönstes Buch.

Daniele: Ich bin sehr zufrieden damit.

  • Ich danke euch beiden für das Interview, natürlich werde ich ins Kino gehen und mir den Film ansehen.
    Und Tim, ich werde nach dir Ausschau halten.^^
    Ich wünsche euch noch viel Spaß auf der Buchmesse und bin gespannt, was wir von euch beiden noch erwarten können.

PS: Das Foto erinnert mich irgendwie an die typischen Schnappschüsse auf dem Polizeirevier, aber sie waren ganz brav, wirklich.
Und während Daniele eher der schüchterne Typ ist, dafür aber in Windeseile wahre Kunstwerke erschaffen kann, ist Tim sehr mitteilsam und hat einfach eine tolle Erzählstimme, ich hätte ihm ewig weiter zuhören können.
Zwei wirklich liebenswürdige Zeitgenossen, denen ich hier auch weiterhin viel Erfolg wünsche, aber ich denke, darüber brauchen sich beide keine Gedanken zu machen…

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Lieblingscharaktere

In der Bookaholics Listenaktion dreht sich dieses Jahr alles um Lieblingscharaktere und da ich in ein paar Tagen an der Reihe bin, habe ich mir natürlich schon mal ein paar Gedanken gemacht.
Einige Chars bzw. Bücher fehlen, ganz einfach, weil sie schon genannt wurden, Cronins Passage-Trilogie zum Beispiel, dafür ist dann halt wer anders nachgerückt.

Aber mit wem fange ich an?
Am besten mit meinen beiden Lieblingspsychos.^^

Seth aus der „Ein Blick in die Hölle“ Reihe von Wade H. Garrett.
Die meisten werden ihn wahrscheinlich nicht kennen, denn die Bände gehören zur Festa Extrem Reihe und dürften damit auch nichts für jedermann sein.
Seth hingegen muss man einfach lieben, ich tue es zumindest, denn als selbsterklärter Rächer zieht er durch Amerika und übt blutige Rache an Mördern, Tierquälern, Kinderschändern, das geht zwar sehr böse und blutig zu, trotzdem kann man sich ab und an ein Grinsen nicht verkneifen, Humor ist halt, wenn man trotzdem lacht…

Womit ich gleich zum zweiten Psychopathen komme, nämlich dem guten Joe aus Paul Cleaves „Der siebte Tod“ und einigen der Folgewerken.
Joe, der als unterbemittelter Putzmann Polizeibüros schrubbt, seiner Mutter mit Rattengift nach dem Leben trachtet, aber seine Fische abgöttisch liebt, halt der nette Killer von nebenan.
Als man eine Leiche findet und die dem Schlächter von Christchurch anlastet, wird Joe sauer, immerhin hat er nur 6 Frauen umgebracht und so macht er sich auf die Suche nach dem wahren Mörder.
Ich liebe dieses Buch, es ist einfach so geschrieben, dass man immer wieder grinsen muss und auch Joe ist irgendwie gar nicht so böse, also für einen Mörder zumindest, immer wieder ertappt man sich dabei, dass man ihn doch eigentlich für einen sympathischen Kerl hält.

Natürlich muss immer auch ein Tier mit von der Partie sein, mein Tierliebhaberbonus geht an Apollo aus der „Extinction Cycle Reihe“ von Nicholas Sansbury Smith, den ich einfach ins Herz geschlossen habe.
Ich denke, diese 7-bändige Weltuntergangsreihe werden auch die wenigsten kennen, wer sich allerdings für dieses Thema interessiert, dem kann ich sie nur wärmstens ans Herz legen.
Apollo ist immer an vorderster Front im Kampf gegen die Mutanten dabei, zu denen sich die Menschen entwickeln, ob in Amerika mit Herrchen Beckham oder später in Europa mit Fitz, der treue Hund riskiert sein Leben für seine Lieben und rettet denen so nicht nur einmal sprichwörtlich den Arsch…

„M-O-N-D, das bedeutet Tom…“, ach wer liebt ihn nicht, das etwas zurückgebliebene Riesenbaby mit den großen Herzen aus Kings „The Stand“.
Und auch wenn Tom sicherlich nicht der cleverste ist, so spielt er doch eine große Rolle bei der Erfüllung eines sehr wichtigen Auftrages.
Ich jedenfalls hab ihn sofort ins Herz geschlossen und jeder, der das Buch liest, wird das wohl auch tun.

Und da wir schon mal bei Stephen King sind, ein weiterer meiner Favoriten ist Jud Crandall, der Nachbar der Familie Creed aus „Friedhof der Kuscheltiere“.
Der alte Mann hat das Herz am rechten Fleck und es im Leben auch nicht leicht gehabt.
Jud wird zu Louis Ersatzvater und kennt natürlich alle Geschichten über dessen neue Heimat, er ist es aber auch, der ihm von dem alten Indianerfriedhof tief in den Wäldern erzählt…

Genug zu King, kommen wir zu Rick Yancey und dessen „Monstrumologen“, aber nicht der hat einen Stein bei mir im Brett, sondern sein kleiner Handlanger Will Henry, der als 12-jähriger nach dem Tod seiner Eltern zu ihm kommt und in einer für ihn zunächst völlig fremden Welt landet, denn sein Arbeitgeber jagt die realen Monster, die es da draußen tatsächlich gibt, egal ob Wendigos oder Menschenfresser, er kennt sie alle.
Vier Bände lang habe ich mit Will Henry gebangt und gezittert und dabei ist mir der Waisenjunge sehr ans Herz gewachsen.

Bekanntlich liebe ich ja Chris Carters Hunter und Garcia Reihe, aber nicht an Hunter habe ich mein Herz verloren, sondern an seinen langhaarigen, verheirateten, irgendwie immer die Ruhe bewahrenden Partner.
Während Genie Hunter immer irgendwo zumindest einen kleinen Anhaltspunkt findet, ist Garcia der ruhende Pol des Gespannes und eigentlich ziemlich langweilig, aber eben nicht auf den Mund gefallen, ich mag sarkastische Menschen einfach …^^

Schon als Kind habe ich „Wer die Nachtigall stört“ geliebt und ich tue es immer noch, besonders angetan hat es mir da Atticus Finch, der Vater von Jem und Scout.
Als Anwalt tritt er für die ein, die sich nicht mehr selbst helfen können und er lehrt seinen beiden Kindern sehr wichtige Lektionen, die manchmal eben auch wehtun.
Bis heute habe ich es nicht fertiggebracht, die Fortsetzung zu lesen, weil ich mein Bild vom Atticus einfach nicht zerstören will…

Auch Maarten S. Sneijder aus Andreas Grubers „Todes-Reihe“ hat es auf meine Liste geschafft, aber der niederländische Ermittler ist auch einfach ein verdammt schräger Vogel, er ist schwul, raucht Marihuana, trägt immer und überall seine Akkupunkturnadeln mit sich herum, klaut Bücher in einer bestimmten Ladenkette und ist alles andere als ein Menschenfreund.
Doch er ist eben auch ein Genie und so lassen ihn seine Vorgesetzten mehr oder weniger gewähren, denn schließlich kommt es ja immer auf die Ermittlungsergebnisse an.
Über Sneijder habe ich vor einigen Tagen zur Buchmesse gerade erst mit seinem Schöpfer diskutiert und erfahren, dass da noch einige Bände auf uns zukommen…

Und last but not least ist da noch Handyman Jack, der seinen ersten Auftritt in F. Paul Wilsons „Die Gruft“ hat.
Jack ist der Mann fürs Grobe und wird eingeschaltet, wenn man sich nicht mehr anders zu helfen weiß, Empfehlung erfolgt fast ausschließlich durch Mundpropaganda und keiner weiß so wirklich, was er treibt.
Jack ist ein guter Ermittler und friedliebender Zeitgenosse, kann, wenn es sein muss auch grob werden.
Er bemerkt allerdings schon bald, dass es zwischen Himmel und Erde auch noch andere Dinge als Verbrechen gibt und er eine wichtige Rolle in einem ewig währenden Kampf zu spielen scheint.
So sehr er sich auch dagegen wehrt, immer wieder wird er mit hineingezogen und erkennt  Schritt für Schritt, was seine Bestimmung ist.

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Leipziger Buchmesse 2019

Nach der Messe ist vor der Messe…

So, nach einem leckeren Steak, ein paar Stunden Schlaf, einer heißen Badewanne und einem Machtkampf mit meinem PC, den ich dann am Ende doch gewonnen habe, bin nun auch ich bereit, mich ein bisschen über die gerade zu Ende gegangene Buchmesse auszulassen.
Nachdem ich letztes Jahr gleich am Montag wieder in die Frühschicht gestartet bin, war ich diesmal schlauer und hab noch ein paar zusätzliche Tage Urlaub angehängt.
Veranstaltungsmäßig hatte ich dieses Jahr gar nicht so viel, zwei Lesungen und drei Interviews, dazwischen jede Menge bekannte und auch ein paar noch unbekannte Gesichter.

Am Donnerstag war es ja noch relativ ruhig und entspannt, die Messe war jedenfalls noch total leer als ich morgens ankam, der Festa Stand schon aufgebaut, also gabs erstmal ein großes Hallo, denn immerhin hatte man sich ja inzwischen eine ganze Weile nicht gesehen.
Für den Messestart waren dennoch viele blut- und gedärmsüchtige Leser unterwegs, langweilig wurde es auf jeden Fall nicht und auch die erste Autogrammstunde von Wrath James White war recht gut besucht.
Zwischenzeitlich hab ich echt überlegt, ob es wirklich schon wieder 2 Jahre her ist, dass Tammy und er zum ersten Mal hier waren und ich finde die beiden zusammen ja nach wie vor total goldig.
Abends ging es dann zur doch sehr alkohollastigen Lesung von Bela B Felsenheimer, dazu aber an anderer Stelle mehr, hier nur so viel: es war genial…

Nachdem ich am Freitagmorgen erst gegen 2 Uhr zu Hause war, fiel das Aufstehen am zweiten Tag schon etwas schwerer, aber um 11 Uhr stand das Interview gemeinsam mit den Büchergnomen und Wrath auf dem Programm, ein ganz liebes „rüberwink“ an dieser Stelle.
Und ja, ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber ich mag Wrath und Tammy immer noch total gern und der große böse ehemalige Kickboxer rezitierte sogar eines seiner Gedichte für uns, ich kann euch sagen, der Mann hat ne Stimme, die geht runter wie Öl.
Was hatte der zweite Tag sonst noch zu bieten?
Erneut Bela B, hechel, einen einsamen Herrn Fitzek, den die gute Natascha mit ihren geschulten Augen sofort erspäht hat und Elli Wintersun, die durchgeknallte Nudel.
Das unbestreitbare Highlight des Tages war jedoch die Prämierung verschiedener Gartenbücher beim MDR Kultur.
Eigentlich wollten wie uns nur einen guten Platz für das Radiointerview mit Herrn Felsenheimer sichern, aber außer uns war irgendwie keiner da, dafür bekamen wir die Show des Tages geboten, angefangen von altertümlichen Staudengewächsen über den Staudenpapst bis hin zu den kostenlosen Samenproben, die doch bitte keiner vergessen sollte, da konnte einfach kein anderer Mithalten.
Ja Herr Festa, der Horrorpapst ist out, hoch lebe der Staudenpapst.
Diese Veranstaltung ist definitiv Pflicht für nächstes Jahr…

Der dritte und zugleich anstrengendste Tag begann gleich mit einem Highlight, der Lese-Tramfahrt mit Wrath James White.
Nun ja, die Textauswahl war etwas gewöhnungsbedürftig und die gute Simona Turini, die Wraths Texte auf Deutsch vorgelesen hat, tat mir bei den heftigen Stellen doch schon ein bisschen leid, wenn Wrath sie mit einem süffisanten Lächeln übernehmen ließ, genau wie der Straßenbahnfahrer, der das Ganze aber erstaunlich gut wegsteckte und auf Nachfrage nur meinte, wir wüssten ja nicht, was er in seiner Freizeit so treibt.
Diese Fahrt wird allen wohl noch lange im Gedächtnis bleiben, eine geniale Idee übrigens…
Samstags ist der Andrang ja bekanntlich immer am Größten, dementsprechend war es sehr mühsam, sich zwischen den Hallen fortzubewegen und auch die Frischluftversorgung blieb dabei etwas auf der Strecke.
Am Nachmittag hatte ich noch ein Interview mit Tim Lebbon und Daniele Serra, Autor und Illustrator von „The Silence“ aus dem Buchheimverlag, auch dazu später mehr und der Abend stand dann ganz im Zeichen von Michael Tsokos und seinem Buch „Abgeschlagen“.
Hach ja, es geht doch nichts über Bilder von zerhackstückelten Leichen aus der Gerichtsmedizin und einem fröhlichen: „Darauf hoch die Tassen“, Humor ist halt, wenn man trotzdem lacht, auch auf diese tolle Lesung werde ich noch genauer eingehen.

Damit wären wir schon beim letzten Tag, an dem es dann wieder etwas ruhiger zuging, man konnte ohne Probleme fröhlich durch die Gänge hüpfen (so man denn noch hüpfen konnte, nach drei Tagen Messe^^) und auch die Warteschlangen am Klo waren endlich überschaubar.
Während rundherum schon Aufbruchstimmung herrschte, hatte ich zusammen mit Ramona von „Geheimnisvolle Bücherwelten“ die Ehre, ein Interview mit Andreas Gruber führen zu dürfen.
Was soll ich sagen, der österreichische Dialekt ist einfach genial, ich sag nur schnackseln, und auch Andreas war ein dufter Typ, so dass wir selbst nach dem Interview noch eine ganze Weile dasaßen und über Bücher philosophierten.
Und das war sie dann eigentlich auch schon, die Leipziger Buchmesse 2019, nach dem Standabbau ging es lecker Steak essen, danke übrigens nochmal dafür und danach kaputt oder besser halb tot ins Bett.

Und auch wenn es jedes Jahr wieder anstrengend ist und ich danach erstmal ein paar Tage Erholung brauche, ich möchte die Messe nicht missen, allein schon, weil man dort wenigstens einmal im Jahr all die Leute trifft, die einfach viel zu weit weg wohnen, um mal kurz vorbeizuschauen.
Übrigens gab es zum Abschied einen wunderschönen Abendhimmel hier in Leipzig, den ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

In diesem Sinne einen ganz lieben Gruß an das gesamte Festa-Team, das mich ertragen hat, Tammy und Wrath James White, Andreas Gruber, Tim Lebbon und Daniele Sierra, Sebastian Fitzek, der dieses Jahr gleich 2x fällig war, Michael Tsokos, Herrn Felsenheimer
(seufz…), Michael Merhi, Stefanie Maucher, Moe Teratos (ach wie freue ich mich darauf, für dich zu sterben^^), Natscha Köck, Ramona Wegener, Silvia Vogt, Natascha Schimanski, die Büchergnomen, Creepy Creature Reviews, Anja We, Nici Hope, Herberth Dietmar, Janine Renner, Elli Wintersun, Alegra Cassano, Dave Anscheit, Sandy Bo, Eva Mirschel, Arndt Drechsler, Olaf Buchheim, Toby Be, Ethan Kink / Michael Barth, Kerstin Barth, Katrin Schnicke, Daniela Körbel, Markus Lawo, Phoebe Miller und alle, die ich vergessen habe, ich weiß, das werden einige sein, aber ich schiebe es mal auf das fortgeschrittene Alter.

Bis zum nächsten Jahr, ihr Verrückten und Durchgeknallten^^

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„The Silence“ – Tim Lebbon

Ein paar Leute meinten gleich nach dem Lesen des Klappentextes: „Hey, das klingt ja wie „A quiet Place“…“, da der Film zwar schon ewig auf meiner Liste steht, ich ihn aber bis heute nicht gesehen habe, vermag ich nicht zu sagen, ob beide tatsächlich mehr als das Stille-Thema verbindet.

Fest steht, das Tim Lebbon seine Hauptprotagonistin von Anfang an am Untergang der Welt, so wie wir sie kennen, teilhaben lässt.
Ally lebt mit ihrer Familie, bestehend aus Vater Huw, Mutter Kelly, Oma Lynne und dem kleinen Bruder Jude, sowie Familienhund Otis in England.
Gespannt verfolgt sie einen Live-Bericht über Forscher, die ein neues Höhlensystem in Moldavien entdeckt haben und nun erkunden wollen (dass es selten gutgeht, wenn man in unentdeckte, in sich abgeschlossene Ökosysteme eindringt, wissen wir ja spätestens seit „The Descent“).
Als sie vom Abendessen zurückkommt, läuft die Live-Schaltung immer noch, aber etwas hat sich verändert, es gibt Leichen und Blut.
Die toten Höhlenforscher sind das Thema des Tages, bis es eine neue Schreckensmeldung gibt, immer mehr Berichte über seltsame Flugwesen, die Menschen angreifen, töten und fressen tauchen aus Rumänien auf und Huw, der als Ingenieur auswärts arbeitet, macht sich besorgt auf den Rückweg zu seiner Familie, denn irgendetwas scheint da draußen vorzugehen, auf den Straßen beginnt sich das Chaos auszubreiten, weil die Leute abgelenkt durch die neuesten Berichts auf dem Handy die Kontrolle über ihre Fahrzeuge verlieren.

„… Er überlegte, ob er den Notruf wählen sollte. Nicht mein Problem, dachte er und war schockiert über sich selbst, denn an jedem anderen Tag hätte er es zu seinem Problem gemacht. Heute war aber nicht jeder andere Tag. …“ (Seite 77)

Die fledermausartigen Wesen, kurz Vesps genannt, breiten sich immer schneller immer weiter aus, aus Großstädten kommt es zu wahren Horrormeldungen, aber noch glaubt man, dass man auf der Insel sicher ist.
Als die Monster jedoch weiter nach Frankreich und Österreich vordringen, macht sich langsam auch Panik in der Familie breit.
Man weiß nicht viel über die neue Bedrohung, außer, dass sie Menschenfleisch lieben, blind sind und auf Geräusche zu reagieren scheinen, da Huws Eltern einmal ein Haus in der Abgeschiedenheit Schottlands besaßen, beschließt man kurzerhand, sich dorthin auf den Weg zu machen.

… Es war ein altes Zimmer, angefüllt mit Dingen, die auf einmal nicht mehr wichtig schienen. Meine CDs, meine Bücher, meine Schminksachen, meine Poster, die Trophäen, die ich errungen hatte.
Nichts davon spielte länger eine Rolle.
Ich hatte gerade im Fernsehen verfolgt, wie Menschen gestorben waren. Wozu brauchte ich Schminke? Wie konnte ich nur in Erwägung ziehen, ein Buch mitzunehmen? …“ (Seite 125)

Kurz vor dem Aufbruch kommt die Nachricht herein, dass die Flatterwasen nun auch England erreicht haben, die Leute drehen durch, es kommt zu Plünderungen, gewalttätigen Übergriffen das Chaos bricht aus und dann kommen sie, die ersten Vesps…

„The Silence“ von Tim Lebbon ist als signierte Vorzugsausgabe im Buchheim Verlag erschienen, begrenzt auf 777 Exemplare.
Der Preis von 69,99 Euro mag zunächst abschrecken, (ich muss gestehen, es ist auch das teuerste Buch, dass ich mir bisher geleistet habe) allerdings bekommt man dafür auch einiges geboten.
Angefangen beim geprägtem Cover, dass ein Mädchen zeigt, welches den Zeigfinger an die Lippen hält, die Aufforderung zu schweigen, wie passend…
Auch die Illustrationen von Daniele Serra sind eine Augenweide und es sind einige.
Was ich allerdings total faszinierend fand, einfach, weil ich es vorher in noch keinem anderen Buch gesehen habe, sind die farbigen Aufzeichnungen der Geschehnisse, alles, was irgendwer niedergeschrieben hat, erscheint farbig und nein, das allein ist nichts neues, aber die Farben ändern sich, im ersten Teil („Lärm“) ist es Rot, die Signalfarbe schlechthin, im zweiten („Stille“) wechselt es zu einem Gelbton und schließlich am Ende („Grau“) zu Graublau.
Doch nicht nur die Aufmachung an sich weiß zu überzeugen, auch die Geschichte hat es in sich.
Ally, die vor Jahren bei einem Autounfall ihr Gehör verloren hat, kennt die Stille, die nun sie alle umgibt.
Durch das gehandicapte Mädchen beherrschen die Familienmitglieder die Zeichensprache und sind so den anderen gegenüber etwas im Vorteil.
Andererseits haben sie Otis und wie zum Teufel bringt man einem Hund bei, dass er nicht bellen darf, wenn man überleben will?
Wie frustrierend ist es, wenn man erkennen muss, dass man allein am Besten aufgehoben ist, da jeder zusätzliche Begleiter die Gefahr eines unbeabsichtigten Geräusches erhöht?
Dass es keinen Zusammenhalt mehr gibt und jeder für sich selbst kämpfen muss?
Der Mensch ist ein Herdentier, ständig umgeben von Unterhaltungen, Handys, Musik, aber genau das bringt jetzt den Tod.

Huw ist eben kein Superman, tut trotzdem alles, um seine Familie zu beschützen und muss dabei einige unschöne Entscheidungen treffen und auch der
10-jährige Jude, der anfangs noch ein übermütiges Kind ist, muss quasi über Nacht erwachsen werden.
Meine persönliche Lieblingsfigur ist jedoch Großmutter Lynne, eine toughe alte Dame, die sich trotz fortschreitender Krebserkrankung zu wehren weiß.
Alles in allem ist mir jedoch die gesamte Familie ans Herz gewachsen, ich habe mit ihnen gelitten und mich mit ihnen gefürchtet, so bleibt mir gar nichts anderes, als volle Punktzahl, also 5 von 5 Fliegenklatschen, zu vergeben.
PS: Im Mai kommt übrigens die Verfilmung ins Kino, auf die ich jetzt sehr gespannt bin…

• Autor:                                    Tim Lebbon

• Verlag:                                  Buchheim

• Format:                                 Hardcover

• Seitenzahl:                           431 Seiten

• ISBN:                                      / Vorzugsausgabe

 Genre:                                   Horror

• Bewertung:

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„Code Genesis – Sie werden dich finden“ – Andreas Gruber

Alle Mann unter Deck…

Stell die vor, du bist 14 (einhalb) und lebst mit deinem Cousin, deinem Onkel, einem „Angestellten“ und deinem Frettchen auf einem U-Boot, oh man, was tun sich da für ungeahnte Möglichkeiten auf.
Kein Schulbesuch, dafür ein immerwährender Trip rund um die Welt…

So, oder zumindest ähnlich ergeht es Terry West, ihr Onkel Simon ist Wissenschaftler, gemeinsam mit seinem Assistenten Johann, einem ehemaligen Ganoven und Cousin Ethan, einem 3 Jahre älteren Computernerd, durchquert sie die Meere, Frettchen Charlie immer an ihrer Seite.
Charlie ist ein Überbleibsel aus dem alten Leben mit ihrer Mutter, ebenfalls Wissenschaftlerin, die vor 10 Jahren ertrank.
Als das U-Boot in Miami anlegt, um die Vorräte aufzufüllen, nutzen Terry und Charlie die Zeit zu einem Ausflug zu dem Haus, in dem sie früher gelebt hat.
Natürlich ist es inzwischen verkauft und eine Familie lebt darin, als die das Mädchen bemerkt und erfahren, wer sie ist, bitten sie sie herein.
Alle sind freundlich, doch Terry beschleicht von Anfang an ein merkwürdiges Gefühl, dass sie jedoch nicht einzuordnen vermag.
Alles scheint so leer, irgendwie unbewohnt.
Vater und Tochter verabschieden sich recht bald und Terry bleibt mit der Dame des Hauses zurück, um sich noch etwas umzusehen und in Erinnerungen zu schwelgen.
Als die in der Küche zu tun hat, öffnet sich vor Terry im Boden der Zugang zum Keller, in den sie einen kurzen Blick werfen kann, tatsächlich scheinen da noch die Sachen ihrer Mutter zu stehen, völlig unberührt.
So kehrt Terry in der Nacht zurück, inzwischen hat sie herausgefunden, dass das Medaillon, dass sie um den Hals trägt, den geheimen Zugang öffnet.
Tatsächlich ist niemand im Haus, alles ist wie ausgestorben und so schaut sich das Mädchen im Keller um.
Obwohl alles seit zehn Jahren unbenutzt ist, läuft selbst der Computer noch, allerdings lässt sich darauf nicht wirklich viel finden.
In der Hoffnung auf ein paar Fotos zieht Terry alles auf einen Stick, den sie gerade einstecken will, als hinter ihr die Hauseigentümer auftauchen.
Geistesgegenwärtig klemmt sie den Stick unter Charlies Halsband, der fliehen kann und zurück zum Schiff läuft.
Mit der Freundlichkeit ist es vorbei, sie wollen Informationen über die Arbeit und die Projekte von Terrys Mutter.
Sie wird an einen Stuhl gefesselt und mit einem Elektroschocker bedroht, aber sie weiß von nichts.
Schließlich rettet Johann sie aus dieser unschönen Situation.
Auf der Polizeistation wollen sie das Ganze zur Anzeige bringen, erfahren dort jedoch zufällig, dass sie gesucht werden, weil sie ins Haus eingebrochen sind und die Bewohner verletzt haben und so endet der Ausflug nach Miami mit einer Flucht aus dem Hafen und das ist erst der Anfang, denn nirgendwo scheinen sie mehr sicher zu sein, jemand ist hinter ihnen her, aber wer und warum?
Woran hat Terrys Mutter geforscht, dass es bestimmten Leuten so wichtig ist, dass sie dafür über Leichen gehen?

Das Cover von „Code Genesis – Sie werden dich finden“ ist schon mal toll gelungen, es zeigt Terry und Ethan und natürlich das U-Boot, außerdem gibt es eine Karte vom inneren des Bootes, sowie eine Weltkarte, die die verschiedenen Stationen der Reise anzeigt, der geprägte Titel verleiht dem Ganzen noch ein edles Aussehen.
Aber, was viel wichtiger ist, kann Andreas Gruber auch Jugendbücher schreiben?
Und warum zum Teufel muss das Haustier unbedingt ein Frettchen sein?
Klar, die Kids finden Charlie bestimmt saucool (ich übrigens auch), aber ich sehe schon entnervte Eltern böse Briefe schreiben, weil die Hauptfigur sich nicht mit Hund oder Katze zufrieden gibt, sondern stattdessen einen Begleiter hat, der etwas müffelt und ganz gern mal die Wohnungseinrichtung zerlegt.
Wie soll man denn dem Nachwuchs beibringen, dass ein Frettchen doch eine etwas eigentümliche Wahl ist?
Vielleicht bleiben die Beschwerden ja auch aus, ich werde bei Gelegenheit mal nachfragen…^^
Zurück zum Thema: Ja, er kann es, selbst ich mit meinem inzwischen doch nicht mehr ganz jugendlichem Alter habe mich gut unterhalten gefühlt.
Die Figuren sind gut gezeichnet, allem voran natürlich Terry, mit der sich jeder Teenager identifizieren kann.
Sie ist schnippisch, hat es nicht so mit den Regeln im Gegensatz zu ihrem Cousin, der so ein bisschen der ruhigere Gegenpol ist.
Hinzu kommt natürlich noch, dass sie mit ihrem Onkel und auch mit Johann zwei ziemlich lockere Typen an ihrer Seite hat, wer würde da nicht gerne tauschen?
Auch die Gegenspielerin mit ihrer Crew ist zeitig bekannt und prima ausgearbeitet, Valerie De Boes ist eine Konzernchefin, die für den Erfolg ihrer Firma eiskalte Entscheidungen trifft und wenn da der eine oder andere ins Gras beißen muss, dann ist es eben so…

Lange Rede, kurzer Sinn, für Terry und die restliche U-Bootbesatzung gibt es von mir 4 von 5 Sauerstoffflaschen und ich freu mich auf Band 2 im Oktober, das Cover dazu find ich übrigens wieder klasse.

• Autor:                                    Andreas Gruber

• Verlag:                                  cbj

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           323 Seiten

• ISBN:                                      978-3-570-16535-3

 Genre:                                   Jugendbuch

• Bewertung:

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„Homali Sagina – Menschenexperimente“ – Marie Wigand

Linda ist Krankenschwester und nicht sonderlich zufrieden mit ihrem Leben, ihr Freund geht nicht arbeiten und verbringt seine gesamte Freizeit vor dem Rechner, so dass sie das Geld für den Lebensunterhalt verdienen muss.
Ihr Job bringt ihr allerdings wenig Freude, denn die anderen Schwestern machen sich einen Spaß daraus, sie immer wieder bloßzustellen, nur Doktor Knopp, ihn den sie heimlich verknallt ist, hält sie von der Kündigung ab.
In ihrer Stadt verschwinden immer mehr Menschen und als schließlich auch Lindas Mutter nicht von der Arbeit nach Hause kommt, versucht sie, mehr darüber herauszufinden.
Ein Freund erzählt ihr von einer Gruppe, die sich in einer Gartenlaube trifft und ihre eigenen Ermittlungen anstellt, Linda jedoch kommt dort nie an, sondern erwacht später in einer Kiste.
Als sie diese verlässt, trifft sie auf seltsame Wesen, die sie in einen großen Käfig bringen, in dem schon eine Menge Menschen sitzen und es gibt nicht nur einen Käfig…
Nach und nach dämmert ihr, dass sie sich nicht mehr auf der Erde befindet und schon bald besteht ihr Leben aus Essen zu festgelegten Zeiten und arbeiten im Steinbruch.
Doch dabei allein bleibt es nicht, denn für die Außerirdischen sind die Gefangenen nicht besser als Vieh…

Ich muss zu meiner Schande gestehen, ich hab eine Weile gebraucht, bis ich gerafft habe, wie der Hase läuft.
Menschen in Käfigen auf Gittern, durch die die Fäkalien nach unten fallen, da hat es dann irgendwann Klick gemacht, na ja, manchmal brauch ich halt etwas länger…^^
Marie Wigand nimmt sich hier eines sehr wichtigen Themas an und obwohl ich sowohl Fleisch esse, als auch Milch trinke, bin ich dennoch der Meinung, dass wir vor allem unserem „Nutzvieh“ etwas mehr Respekt schulden, aber darüber will ich hier an dieser Stelle gar nicht diskutieren.

Achtung, für alle, die das Buch nicht gelesen haben, könnte der folgende Text Spoiler enthalten.
Auf jeden Fall bekommen wir in „Homali Sagina“ vorgeführt, was passiert, wenn der Mensch plötzlich das Vieh ist, in Käfigen gehalten, als Nahrung oder Milchkuh missbraucht, gemästet oder zwangskastriert wird und das von Aliens, die keinerlei Mitgefühl kennen.
Für sie sind die Männer, Frauen und Kinder einfach eine Ware, die man auf ihrem kargen Planeten vielseitig nutzen kann, da wäre das Haar, um Kleidung daraus zu machen, die Arbeitskraft natürlich und nicht zu vergessen das leckere Fleisch…
Wie schon gesagt (oder besser geschrieben), das Thema an sich hat mich sehr angesprochen, leider hatte ich mit den Charakteren so ein bisschen meine Probleme und das geht schon im Prolog los.
Dort lernt man den kleinen Michael kennen, der gerne Tiere zerschnipselt.
Dann springt die Handlung jedoch zu Linda und zunächst einmal dreht sich alles um sie.
Gut, auch Michael taucht später auf dem fremden Planeten auf, aber nach der Einführung dachte ich mir, er wird eine wichtige Rolle spielen, gerade, weil man ja anfangs so auf seine Fähigkeiten eingegangen ist, die ganze Zeit habe ich darauf gewartet, dass sich zeigt, welche Verbindung er wohl zu der ganzen Sache hat…
Auch mit Linda konnte ich leider nicht so wirklich mitfiebern und manche Dinge waren für mich einfach nicht nachvollziehbar.
Warum zum Beispiel will man schwanger werden um den Aliens noch einen leckeren Babybraten zu schenken?
Wo man doch weiß oder zumindest ahnt was mit den kleinen Wesen passiert?
Weil man ihnen damit eins auswischt?
Hm, nee, sorry, für mich absolut nicht nachvollziehbar.
Und keine Ahnung ob es nur mir so ging, aber bei der Beschreibung des Planeten und der Konsistenz der Dinge dort musste ich permanent an die Sezierschale und Michael denken und habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass irgendwas in der Richtung kommt…

Am Schreibstil habe ich nichts zu bemängeln, das Buch liest sich flüssig und spart auch nicht an einigen unschönen Beschreibungen, das Cover mit der Dame ist stimmig, aber nicht ganz passend, immerhin hatten die außerirdischen Wesen es aufgrund ihrer Fähigkeiten ja nicht nötig, jemanden zu fesseln.
Alles in allem gibt es für „Homali Sagina“ von mir 3,5 von 5 Blutlachen und eine Leseempfehlung für alle, die keine Scheu davor haben, sich mit diesem doch recht brisanten Thema auseinanderzusetzen.

• Autor:                                    Marie Wigand

• Verlag:                                  Redrum

• Format:                                 Taschenbuch

• Seitenzahl:                           375 Seiten

• ISBN:                                      978-3-959570800

 Genre:                                   Horror

• Bewertung:

 

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