„Wild & Free: The Wildlife Art of Timo Wuerz“ – Timo Wuerz

Jetzt kommt die Olle auch noch mit nem Bildband an…

Ja, das tut sie tatsächlich.Und bevor irgendwer schreit, es gibt sogar ein bisschen Text dazu, also nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch fürs Hirn.^^

Einigen wird der Name Timo Wuerz sicherlich etwas sagen, ist er doch schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr und arbeite unter anderem für Disney, Marvel, Lamborghini, die Deutsche Post und ja, auch für Festa.^^

„Was wir Wildnis nennen, ist eine Zivilisation anders als unsere.“

Dieser eine Satz sagt eigentlich schon alles, denn natürlich geht es in diesem Buch  um die Wunder der Natur, um Tiere, vor allem um Katzen, in all ihren Facetten und darum, das wir uns ein paar Gedanken darüber machen müssen, wie wir mit unserer Umwelt umgehen und umgehen sollten.
Ich bin bekanntlich kein Freund von erhobenen Zeigefingern, das macht mehr schlechte Stimmung als das es hilfreich ist und zum Glück verzichtet Timo darauf und erzählt stattdessen von seinen Reisen und Begegnungen mit Mensch und Tier, allerdings kurz und knapp, denn eigentlich geht es ja auch um die Bilder.
Und ich muss zugeben, Timo schafft es immer wieder, mich zu begeistern, sei es der Tiger oder die stinknormale Hauskatze, selbst auf Papier gebannt strotzen sie nur so vor Leben und manchmal muss man echt zweimal hinschauen, ob er uns da nicht doch ein Foto untergejubelt hat…

Lange Rede, kurzer Sinn, für Tierfreunde ein Highlight, dass der normale Leser dafür allerdings 30 Euro ausgibt, wage ich zu bezweifeln.
Ich jedenfalls habe keinen Cent bereut und freue mich, eines der nur 1.000 Exemplare im Regal zu haben und das auch noch signiert.
Timos Engagement unterstütze ich so immer wieder gern und mal ganz ehrlich, wer kann dem Blick aus den Augen der großen kuscheligen Miezekatzen schon widerstehen?
Das schaffe ich ja nicht mal bei meinen eigenen kleinen pelzigen Mistviechern.^^
Was also bleibt mir da anderes übrig, als 4,5 von 5 Miezetatzen zu vergeben?

• Titel:                                      „Wild & Free: The Wildlife Art of Timo Wuerz“

• Autor:                                     Timo Wuerz

• Verlag:                                   /

• Format:                                  Hardcover

• Seitenzahl:                            112 Seiten

• ISBN:                                     /

• Genre:                                     Bildband

• Bewertung:

Veröffentlicht unter Rezensionen, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

„Der Weihnachtsmann“ – Jasper Lee Johnes

• Titel:                                      „Der Weihnachtsmann – Recycling im Jahre 2121“

• Autor:                                     Jasper Lee Johnes

• Verlag:                                   Books on Demand

• Format:                                  eBook

• Seitenzahl:                            /

• ISBN:                                     ASIN: B0813VCQ3R

• Genre:                                     Horror

• Bewertung:

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

„Basar der bösen Träume“ – Stephen King

Für jeden Geschmack etwas …

„Basar der bösen Träume“ stand bei mir verhältnismäßig lange ungelesen im Regal, allein schon, weil mich Kings Kurzgeschichten selten packen.
Ich liebe den Autor, nicht umsonst begleiten mich seine Werke inzwischen seit mehr als 30 Jahren, ich liebe seine ausschweifende Art zu erzählen und vielleicht bin ich genau deshalb mit seinen Short Storys nie so richtig warm geworden.
Natürlich gibt es auch da wirklich gute, das will ich überhaupt nicht bestreiten, aber die meisten lese ich und habe sie nach zehn Minuten wieder vergessen, es bleibt einfach nichts hängen.
Außerdem hat sich King dem Horror ja etwas abgewandt, ich muss sagen, was mich da bei seinen Romanen stört, finde ich bei den Kurzgeschichten durchaus gut, merkwürdig, oder?
Auf jeden Fall sind die Themen im Buch wieder sehr breit gefächert, mit „Die Knochenkirche“ gibt es sogar ein Gedicht, (für mich allerdings… na ja, egal, es gehört halt dazu…^^), auch die obligatorische Sportgeschichte ist wieder vorhanden, aber eben auch einige, die zum Nachdenken anregen, wie „Feuerwerksrausch“, eine kleine aber feine Geschichte, die uns zeigt, was dabei herauskommt, wenn man einander um jeden Preis übertrumpfen will.
Das Ganze erfolgt ohne den moralisch erhobenen Zeigefinger, nicht jeder beherrscht das.
Auch „Die Keksdose“ geht in diese Richtung, übrigens einer meiner Favoriten, neben „Nachrufe“ und „Moral“, Stephen King beherrscht es eben nach wie vor, einen „Normalbürger“ vor eine Entscheidung zu stellen und sich dann mit deren Auswirkungen auseinanderzusetzen, meist endet das ja nicht so gut, aber wem sage ich das …
Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die vielen kleinen „Vorworte“, also die Einleitungen zu den einzelnen Geschichten, sowas mag ich ja total, allein zu wissen, wie sich der Autor in dem Moment gefühlt hat, was ihn bewogen hat, dies zu Papier zu bringen, ich finde es toll, wenn man auf dem Weg daran teilhaben kann, irgendwie fühlt man sich dann immer so ein bisschen mit einbezogen.

Inhalt:
♦ Raststätte Mile 81
♦ Premium Harmony
♦ Batman und Robin haben einen Disput
♦ Die Düne
♦ Böser kleiner Junge
♦ Ein Tod
♦ Die Knochenkirche
♦ Moral
♦ Leben nach dem Tod
♦ Ur
♦ Herman Wouk lebt noch
♦ Ein bisschen angeschlagen
♦ Blockade Billy
♦ Mister Sahneschnitte
♦ Tommy
♦ Der kleine grüne Gott der Qual
♦ Die Keksdose
♦ Jener Bus ist eine andere Welt
♦ Nachrufe
♦ Feuerwerksrausch
♦ Sommerdonner

Kurzgeschichten und ich, wir sind ja bekanntlich kein gutes Team, allerdings muss ich gestehen, dass King mich diesmal doch etwas überrascht hat.
Nach „Sunset“, das mich nicht wirklich überzeugen konnte, (die meisten Geschichten hab ich inzwischen schon wieder vergessen, lediglich zwei fallen mir noch ein) bin ich diesmal durchaus etwas milder gestimmt.
Gut, so richtig gruselig war keine der Storys, aber wenigstens hat sich mir der Sinn erschlossen, bei manchen alten Kurzgeschichten saß ich manchmal echt ratlos überm Buch und hab mich gefragt, was zum Geier der gute Stephen mir damit sagen will.
Das ist diesmal ganz ausgeblieben, zum Glück, und zu Kings Schreibstil muss ich ebenfalls nicht viel sagen, ich liebe ihn, auch wenn er hier hin und wieder etwas experimentiert.
Für den vollen Ladenpreis hatte ich mir das Buch wahrscheinlich auch nicht gekauft, ich muss gestehen, ich habe mein Exemplar vom Wühltisch und bei 3,99 € kann man da ja nichts falsch machen.
Das Cover ist halt typisch Heyne, der Titel etwas lieblos auf einen schwarzen Hintergrund geklatscht und ein paar Schmetterlinge drumrum drapiert, ich persönlich finde vor allem die von King in den letzten Jahre furchtbar und das geht schon bei der Schriftart los, Gott sei Dank bin ich kein Coverkäufer…^^
Dafür hat mich diesmal der Inhalt überzeugt, für mich bisher die beste seiner Kurzgeschichtensammlungen, 4 von 5 Blutlachen.

• Titel:                                      „Basar der bösen Träume“

• Autor:                                     Stephen King

• Verlag:                                   Heyne

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            816 Seiten

• ISBN:                                     978-3-453-43892-7

• Genre:                                     Anthologie

• Bewertung:

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Fröhliche Weihnachten und so…

Weihnachten, jedes Jahr derselbe Spaß, hurra…Wer mich kennt, der weiß, ich bin ein kleiner Grinch.
Gut, als das Kind noch klein war, wurde immer das volle Programm aufgefahren.
Inzwischen gehe ich die ganze Sache etwas ruhiger an, der Weihnachtsbaum fällt seit einigen Jahren auch aus Katzengründen flach.
Allerdings habe ich mich noch nie so unweihnachtlich gefühlt wie in diesem Jahr.
Draußen ist es, als wäre der Frühling ausgebrochen, daran ändern auch ein paar flackernde Lichterketten nichts, Weihnachtsstimmung am Arsch…
Ich sag ja, ich bin ein kleiner Grinch.
Aber egal, ich werde das Beste aus den freien Tagen machen und mich mit einem Stapel Bücher und heißem Kakao (ja, auch wenn es draußen nicht wirklich kalt ist, der schmeckt
trotzdem) auf meiner Couch häuslich einrichten.

Und ehe ich es vergesse, euch allen da draußen und euren Lieben wünsche ich natürlich trotzdem ein frohes Fest und bleibt mir auch weiterhin gewogen.
In diesem Sinne:

Veröffentlicht unter Me, myself and I | Schreib einen Kommentar

Man gönnt sich ja sonst nichts…^^

Wenn man eher Feierabend hat und sich noch nen Abstecher zu Kaufland gönnt…
Eigentlich hab ich ja mit Chaos pur und Menschen über Menschen gerechnet, aber nein, man konnte vollkommen entspannt und in Ruhe einkaufen, an der Kasse stand ein ganzer Mann vor mir, ja ein ganzer. ^^
Sogar dem Wühltisch konnte ich mich widmen und auch wenn die Auswahl für meinen Geschmack eher bescheiden ist, so finde ich doch trotzdem immer wieder was.
Die Flasche Amarula hab ich übrigens auch gefunden, oder sie mich?
Wie auch immer, heute Abend sind wir unzertrennlich.
In diesem Sinne, haut rein…

Veröffentlicht unter Me, myself and I | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

„Caught“ – André Wegmann

• Titel:                                      „Caught“

• Autor:                                     André Wegmann

• Verlag:                                   CreateSpace Independent Publishing

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            308 Seiten

• ISBN:                                     978-1536991055

• Genre:                                     Thriller

• Bewertung:

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Mein „Weihnachtsprojekt“

Nachdem inzwischen ja nun bereits der dritte Band der „Hell Divers“ Reihe erschienen ist und ich mich immer noch nicht herangewagt habe, wird das jetzt wohl mein persönliches Weihnachtsprojekt.
Zumindest ist es so geplant, aber man weiß ja bekanntlich nie, was kommt… ^^.
Oder wie weit man kommt, denn die drei Bücher sind doch ziemliche Klopper, aber nein, ich lasse mich nicht abschrecken.

Gibt es noch mehr Irre da draußen, die sich über die Feiertage etwas ähnliches vorgenommen haben?
Immerhin dürften die Meisten dann ja mal etwas Zeit haben und die wird bei mir natürlich zum Lesen genutzt, in den letzten Tagen ist das doch etwas zu kurz gekommen.
Und vielleicht bekommen wir ja tatsächlich mal etwas Schnee, so dass man es sich mit Kuscheldecke und heißem Kakao auf der Couch gemütlich machen kann.
Ja ich weiß, das geht auch so, aber irgendwie fehlt das Winterfeeling…^^

Veröffentlicht unter Me, myself and I | Verschlagwortet mit , , , , , | Schreib einen Kommentar

„Like“ – Andrew Holland

• Titel:                                      „Like“

• Autor:                                     Andrew Holland

• Verlag:                                   Independently published

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            294 Seiten

• ISBN:                                     978-1687117991

• Genre:                                     Thriller

• Bewertung:

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

Was Neues fürs Regal

Kuschelige Miezekatzen

Ja, ich hab mir mal einen Bildband gegönnt.
Viele Bilder und wenig Text, eigentlich doch eher untypisch für mich.
Aber wer mich kennt, weiß, dass Tiere schon immer eine besondere Rolle in meinem Leben gespielt haben, ich bin mit ihnen aufgewachsen und teile mein Zuhause ja auch heute noch mit pelzigen Mitbewohnern.
Also ist es eigentlich gar nicht so ungewöhnlich, dass mich Timos Bilder immer wieder aufs Neue begeistern, manchmal muss man echt genau hinschauen, um zu sehen, dass es eben kein Foto ist.
Außerdem muss man sich ab und an auch mal selbst was gönnen, grad, wenn man so wenige Bücher zu Hause hat.^^
Ein bisschen was zu lesen gibt es immerhin auch, Timo mag vielleicht kein Meister großer Worte sein, dafür beherrscht er Stifte, Pinsel und Farben perfekt…

Veröffentlicht unter Me, myself and I | Verschlagwortet mit , , , , , , | Schreib einen Kommentar

„Bonsai“ – Chuck Palahniuk

Schweinehundbruder und Katzenschwester …

Agent 67 ist ein dreizehnjähriger Schläfer, der getarnt als Gastschüler in die USA einreist, um die verdorbene westliche Kultur zu Fall zu bringen.
„Operation Chaos“ heißt die Mission, auf der ihn noch andere Teenager begleiten und sie alle haben nur ein Ziel.
Der Hass auf das Land und seine Menschen wurde ihm von Kindesbeinen an eingeimpft, er ist ein erfahrener Nahkämpfer und kennt sich auch mit chemischen Kampfstoffen bestens aus.
Und dann kommt der große Augenblick, die Ankunft im Feindesland und das Treffen mit den Gasteltern.
Die sind ihm natürlich von Anfang an alles andere als sympathisch.

„Gastvater gleichwertig dicke Schnaufkuh, ausbläst Verwesungsgeruch von Verzehr von Schlachthausgfleisch, auspustet Stinkatem von Viagra als Kuhvater Agent Ich Hand reicht zu schütteln…“ (Seite 10)

Hier erkennt man ziemlich deutlich mein Problem mit dem Buch.
Eigentlich ist die Idee, den „Gastschüler“ anhand von Zusammenfassungen der Geschehnisse Bericht erstatten zu lassen ja ganz witzig, aber nach 10 Seiten in dieser Schreibweise hab ich wirklich überlegt, ob ich das Buch nicht besser weglege, denn es ist furchtbar anstrengend, diese Ergüsse zu lesen.
Klar muss man immer wieder über Beschreibungen lachen oder nachdenken, was der Gute denn jetzt eigentlich genau meint.
Die Mutter ist für ihn eine gackernde Huhnmutter, der Sohn ein Schweinehundbruder, die Tochter eine verschlagene Katze, bereits bei der ersten Begegnung plant er die Ermordung der gesamten Familie, zumal sie ihm aufgrund seiner geringen Körpergröße sofort einen Spitznamen verpassen: Bonsai…

Man muss sagen, die Geschichte an sich ist wirklich gut, und wer auf schwarzen Humor steht, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten, aber die grammatikalischen Fehlschläge und Wortschöpfungen bremsen den Lesefluss enorm und ja, das nervt, auch wenn man es irgendwann nicht mehr ganz so störend wahrnimmt, man kann sich eben an alles gewöhnen, auch an eine furchtbare Schreibweise, auch wenn die natürlich beabsichtigt ist.
Aber auch die ständigen Überlegungen, wen man am Liebsten mit welchem tödlichen Supermove um die Ecke bringen könnte, fand ich persönlich eher einschläfernd, außerdem stelle ich mir immer noch die Frage, woher ein 13-jähriger weiß, wie Viagra riecht, aber gut, das werde ich wohl niemals erfahren…
Und obwohl die Geschichte verläuft, wie erwartet, ist sie dennoch unterhaltsam, denn natürlich erkennt der gedrillte Killer, dass auch in der großen bösen kapitalistischen Welt nur ganz normale Menschen leben, die mit ihren alltäglichen Sorgen und Problemen zu kämpfen haben, was also tun?

Das man bei Palahniuk immer auf eine Überraschung gefasst sein muss, ist ja nichts Neues, hier verstehe ich allerdings die Leute, die das Buch entnervt zur Seite gelegt haben voll und ganz, wie gesagt, ich war auch kurz davor und bin der felsenfesten Überzeugung, dass es „normal“ besser angekommen wäre, denn auch ohne den verqueren Schreibstil ist es immer noch witzig und gleichzeitig garstig genug.
Obwohl Agent 67 keinerlei Ahnung vom wirklichen Leben da draußen hat, trifft er immer wieder den Nagel auf den Kopf und muss schließlich auch seine eigene Einstellung in Frage stellen.
Leider spricht mich das Cover überhaupt nicht an, aber die Palahniuk-Cover von Goldmann sind irgendwie alle sehr gewöhnungsbedürftig.
Wirklich empfehlen kann ich „Bonsai“ nur Leuten mit viel Geduld, man muss halt vorher wissen, dass es anders ist, dann kann man auch in die Story eintauchen, mehr als 3 von 5 Blutlachen sind deshalb von mir leider nicht drin.

• Titel:                                      „Bonsai“

• Autor:                                     Chuck Palahniuk

• Verlag:                                   Goldmann

• Format:                                  Taschenbuch

• Seitenzahl:                            255 Seiten

• ISBN:                                     978-3-442-47523-0

• Genre:                                     Roman

• Bewertung:

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Schreib einen Kommentar