Geschützt: „Blood Season“

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Falkenberg, Erfurt, 21.09.2019

Setlist:
Im leisen Verschwinden der Landschaft
Geliebtes Leben
Die Apathie der Sterne
Menschen auf Brücken
Masken werden Gesichter
Vollmond Federn und Sand
Ich bin frei
In den Vororten meiner Gedanken
Wetter
Die Kontinente

Vor den Kathedralen
Fallen oder fliegen
Nichts
Da ist die Angst
Immer bei mir
Wunderland
Regenbogen
Piraten
Dein Herz
Freiheit

Mann im Mond
Eine Nacht
(Zugabe)

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Geschützt: „Rose von Eastend: MAD-MIX #3“ – Mari März

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„Todesmal“- Andreas Gruber, Leipzig, 13.09.2019

Nach drei Seiten waren alle tot…

Meine Tickets für die Lesung hatte ich ja schon länger, umso mehr freute ich mich nach einem Arbeitstag mit einigen Macken darauf, na ja, es war halt Freitag der 13., entweder läufts oder eben nicht…^^
Bei Lehmanns jedenfalls lief es dann, als wir eintrudelten, waren noch nicht viele Zuhörer da, so dass wir das Geschehen live und in Farbe aus der ersten Reihe verfolgen konnten.

Dafür erschien Andreas mit leichter Verspätung und das trotz kürzlichem Bandscheibenvorfall und Problemen am Flughafen, dafür schon mal ein fettes Daumen hoch.
Wer zu einer seiner Lesungen geht, sollte sich einer Sache vorher bewusst sein, gelesen wird relativ wenig, dafür sehr viel erzählt.
Über erste Schreiberfahrungen als Kind (ich sage nur:“Nach drei Seiten waren alle tot“) und Kurzgeschichten bis hin zum ersten eigenen Buch, über Verlage und Literaturagenten, Lesungen…, wer also erwartet, die Story von „Todesmal“ auf einem Silbertablett serviert zu bekommen, wird wohl eher etwas enttäuscht sein.
Ich persönlich mag diese Herangehensweise allerdings sehr gerne, weil man sich ein Bild vom Menschen hinter dem Buch machen kann.

Gut, das konnte ich schon nach dem Interview zur Buchmesse, trotzdem gibt es doch immer wieder was Neues zu erfahren und so gab es diesmal für alle Neueinsteiger eine kleine Einführung in die fünf Bände der Todes-Reihe.
Natürlich nahm Maarten S. Sneijder die meiste Zeit für sich in Anspruch, wen wundert’s, ist er doch von Hause aus ein kleiner Egomane.
Doch auch Sabine Nemez hatte ihren Auftritt, sowie alle anderen Teammitglieder aus dem neuen Teil, auch in die Verfilmung von Band eins, „Todesfrist“, gab es einen kleinen Einblick, laufen soll das Ganze dann im Oktober in SAT1.

A propos Fernsehen, ich weiß noch nicht so richtig, was ich davon halten soll, mit den meisten deutschen Produktionen stehe ich ja eher auf Kriegsfuß und in Sachen Fitzek wurde ja nun schon ein paar Mal bewiesen, dass es mächtig nach hinten losgehen kann und meistens sind Buchverfilmungen eher mau.

Außerdem verbinde ich Josefine Preuß seit eher mit Komödien wie „Türkisch für Anfänger“, so gar nicht mein Ding.
Lange Rede, kurzer Sinn, ich werde mich einfach überraschen lassen (müssen)…

Aber auch der unterhaltsamste Abend findet einmal ein Ende und so ging es nach ein paar Fragen aus dem Publikum zum Schluß ans Signieren.
Jeder bekam neben seiner Widmung ein kleines Bild ins Buch gezeichnet, wieder etwas, wofür sich Andreas viel Zeit nahm und ein weiterer dicker Pluspunkt auf meiner Liste.
Nach einer kurzen Umarmung gings es voller Neugier auf das Buch zurück nach Hause.

Ja, ich muss gestehen, zum ersten Mal bin ich gänzlich unvoreingenommen zu einer Lesung gegangen, ich habe von „Todesmal“ nicht eine einzige Seite gelesen, so funktioniert das also tatsächlich auch und jetzt bin ich umso gespannter auf das Buch.
Alles in allem also ein sehr gelungener Abend, bei dem nur die tierisch unbequemen Stühle bei Lehmanns etwas genervt haben.
Andreas Gruber ist und bleibt ein sehr sympathischer Autor, dem ich schon allein aufgrund seines österreichischen Dialekts sehr gerne lausche und der außerdem einige sehr einprägsameme Charaaktere erschaffen hat, ich sage nur Maarten S…., okay, ich höre schon auf.^^
Außerdem erscheint im Oktober der zweite Band seines Jugendbuches „Codes Genesis“, den ich hier besonders Frettchenliebhabern ans Herz legen möchte.
Wenn er bei euch in der Nähe ist, nutzt die Chance und geht hin, ihr werdet es nicht bereuen.

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Geschützt: „Down“ – Nate Southard

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Falkenberg, Record Release, 07.09.2019

„Im leisen Verschwinden der Landschaft“ …

Ein neues Album ist doch irgendwie immer wieder etwas Besonderes und so war ich natürlich besonders gespannt auf Falkenbergs Konzert in Halle.
Vorher ging es alllerdings erstmal Pizza essen und die war nicht nur groß, sondern auch sehr lecker und der Grund dafür, dass wir mal nicht die ersten an der Tür waren, sondern da schon ein Grüppchen stand…
Auch das Publikum war diesmal sehr gemischt, von Kindern bis hin zu älteren Herrschaften war alles vertreten und zur Abwechslung gab es mal keine Sitzplätze, dafür aber ein neugieriges Publikum, immerhin war die Veranstaltung komplett ausverkauft.

Das Konzert startete um Punkt 20 Uhr mit „Geliebtes Leben“.
So recht weiß man ja nie, was einem an einem solchen Abend erwartet, ein odeer 2 Songs vom neuen Album kannte ich ja bereits, außerdem ist es mit Band auch immer etwas anders als Solo.
Lange Rede, kurzer Sinn, es gab für jeden Geschmack etwas, erst ein paar Stücke am Keyboard und dann etwas rockiger an der Gitarre, laute und leise Songs, alte und neue, schnelle und langsamere, eine wirklich gelungene Mischung zum Mitsingen, zum Zuhören, zum Nachdenken…

Für die Nostalgiker gab es „Monn im Mond“, „Dein Herz“ und „Wunderland“, Lieder, die auch nach all den Jahren noch wunderbar funktionieren und das sagt ja schon einiges aus.
Textlich ist Falkenberg ohne Frage ein Poet, wer sich allerdings nur berieseln lassen möchte, wird an der Musik keine große Freude haben.

Nach 2,5 Stunden (mit Pause) gab es noch ein kurzes „Meet & Greet“ mit einem sichtlich gut gelaunten Gastgeber, der erstmal voller Elan unser Geschenk auf dem Fußboden verteilte, bevor es mit dem neuen Album in der Tasche und der immerhin fast mitternächtlichen S-Bahn zurück nach Hause ging.
Zur CD selbst werde ich mich die Tage wohl auch nochmal kurz auslassen, wenn ich dazu komme, also seid vorbereitet.^^

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Geschützt: „Adolf im Wunderland“ – Carlton Mellick III

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„Rose von Mallorca: MAD-MIX #2“ – Mari März

Ja, Rose ist zurück, endlich.
Und es hat sie in wärmere Gefilde verschlagen, genauer gesagt nach Mallorca, der Insel der Schönen und Reichen, denn auch da lässt sich mit Abfallbeseitigung eine Menge Geld verdienen, nebenbei arbeitet sie noch als Tatortreinigerin, gar nicht mal so dumm, hat sie doch Erfahrungen mit der Leichenbeseitigung und Spurenvernichtung.
Die Geschäfte in Deutschland hat sie einem Angestellten übergeben, gegen angemessenen Bezahlung natürlich und wer Rose kennt, weiß, dass diese nicht nur aus Bargeld besteht…
Durch ihre Verbindungen fühlt sie sich auf der Insel recht bald zu Hause, das Geschäft boomt und dann trifft sie ihn, Robert und alles gerät irgendwie aus dem Ruder.

Ach ja, die gute Rose, man kann sie nur lieben, obwohl sie doch eigentlich ein abgebrühtes egoistischen Miststück ist, aber steckt das nicht in jeder Frau?
Vielleicht sollten wir alle ein bisschen mehr so sein, was natürlich nicht bedeutet, dass jeder, der uns nicht passt im Häcksler landen sollte, lach.
Wobei, das wäre mal ein Anfang…
Ich gebe es zu, ich mag Rose, sie hat das Zeug zur Romanheldin, schade, dass es soweit wohl nicht kommen wird.
Aber auch ihre kurzen Auftritte weiß ich natürlich zu genießen, man muss halt nehmen, was man kriegt.
Und für Sarkasmus, eine große Klappe und schwarzen Humor bin ich immer zu haben.
Deswegen, lesen, Leute, lesen, 4 von 5 Blutlachen…

• Titel:                                     „Rose von Mallorca: MAD-MIX #2“

• Autor:                                    Mari März

• Verlag:                                  /

• Format:                                 eBook

• Seitenzahl:                           24 Seiten

• ISBN:                                    ASIN: B07X8NZHYB

 Genre:                                  Kurzgeschichte

• Bewertung:

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Geschützt: „Profiling Murder 5 – Riskantes Spiel“ – Dania Dicken

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Vorpremiere „Es 2“, 02.09.2019

Auch wenn er vielen zu unblutig war, ich persönlich fand den ersten Teil der Neuverfilmung toll, denn im Original hatte ich schon als Kind so meine Probleme mit der Besetzung, außer Tim Curry fand ich den Rest ziemlich daneben.
Wahrscheinlich habe ich mich auch deswegen so darauf gefreut, immerhin ist „Es“ neben „The Stand“ mein Lieblingswerk von King.
Und mal ehrlich, wer wie ich in dieser Zeit aufgewachsen ist, in der der erste Teil spielt, fühlt sich irgendwie in die eigene Kindheit zurückversetzt.
Gut, New Kids on the Block kann man mögen oder eben nicht, aber man kam damals definitiv nicht an den Jungs vorbei.
Meinem Beuteschema entsprachen sie nicht so ganz, wobei Donnie doch ganz schnuckelig war, in „Dreamcatcher“ dann allerdings nicht mehr …^^
Damit wären wir schon mal wieder beim Thema King, also auch zurück zu „Es 2“.

Angeschaut hätte ich mir den Film auf alle Fälle, erfreulicherweise hatte meine Freundin zwei Freikarten zur Vorpremiere hier in Leipzig gewonnen und gespannt darauf waren wir beide.
Den Weg zum EscapeRoom-Truck wiesen uns diese lustigen Aufkleber und natürlich holten wir uns gleich den Termin für ein kleines Spielchen.
19.10 Uhr sollten wir an der Reihe sein, da machte ich mir schon das erste Mal Gedanken, immer hin war um 19 Uhr Einlass und der Film sollte Punkt 20.00 Uhr starten.
19.40 Uhr waren wir dann endlich dran und was soll ich sagen, ja, wir haben es ganz schön verkackt, aber es war nicht allein unsere Schuld.
Das Ganze begann am Tisch im China-Restaurant mit den Glückskeksen auf den Tellern, jeder, der Buch oder Film kennt, wird sich daran erinnern.
Mehr möchte ich hier allerdings gar nicht verraten, denn vielleicht wird ja der eine oder andere noch in den Genuss kommen, aber man ahnt vielleicht, dass auch rote Luftballons eine Rolle spielten und genau da ist bei uns etwas schiefgelaufen…
Lange Rede, kurzer Sinn, als wir unser Spiel beendet hatten, lief der Film bereits und es gab keine Sitzplätze mehr, dafür aber noch ein Freigetränk und Popcorn.
Nun ja, das Popcorn etwas ist, von dessem Geruch allein mir schon schlecht wird, dafür konnte allerdings keiner was.^^
Vor dem Eingang zum Kinosaal stand eine lebensgroße Pennywise-Figur, ein echter Augenschmaus, das perfekte Fotomotiv, gerade für mich, wo ich mich doch so gerne mit meinen Traummännern für die Sammlung ablichten lasse…^^
Leider hatten wir keine Zeit zum Knipsen und nach der Vorstellung war bereits alles wieder verschwunden, für mich definitiv der ärgerlichste Punkt an diesem Abend.
Wie bereits erwähnt, der Film lief schon, das Kino war rappelvoll, jeder verspachtelte sein Popcorn und erstmal wollte man uns nicht mal auf die Treppen setzen lassen, glücklicherweise klappte das doch noch, wäre sonst aber ein winziges bisschen gemeingewesen, wenn man Tickets gewinnt, den Film nicht sehen können, grins.
Da die Schrift noch durchs Bild schwebte, schienen wir nicht allzu viel verpasst zu haben.
Zum Film selbst versuche ich mich kurz zu fassen, ich will ja nicht spoilern, wobei, eigentlich doch.
Also, wer es nicht wissen will, Achtung, Spoiler.^^

Den Auftritt von King fand ich super, vor allem, den einen Satz, den er sagt, (wer es gesehen hat, weiß, was ich meine) denn genau das Problem habe ich doch mit einigen seiner Bücher.
Ich finde den Mann einfach nur genial, vor allem, wenn er sich selbst auf die Schippe nimmt…
Bis zum Abstieg in die Kanalisation fand ich den Film richtig gut, die erwachsenen Loser waren perfekt besetzt und auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, den ich im ersten Teil so vermisst hatte, war gut gelungen, mein Kritikpunkt bleibt jedoch Pennywise, ich kann mit seiner flapsigen Art einfach nichts anfangen.
Gut, verschiedene (nennen wir sie mal) Manifestationen von „Es“ wirkten eher belustigend und nein, ich habe nichts gegen ein paar Gags, ich musste ein paar Mal herzhaft lachen, aber die meisten Kreaturen waren doch eher unfreiwillig komisch…
Und nun zum dicken Ende, das hat man meiner Meinung nach viel zu sehr ausgewalzt.
Während ich den ersten 2/3 locker einen Daumen hoch geben kann, habe ich mich da bloß noch gefragt: Warum?
Langezogen und lächerlich, wenn ich es beschreiben müsste, schade…
Ich hab die Botschaft dahinter schon verstanden, aber irgendwie wirkte das alles für mich etwas krampfhaft auf Belehrung getrimmt und hier unpassend.

Und für alle die, die sich jetzt denken, man, die Alte ist echt nur am Meckern, ja, es ist auch alles schiefgelaufen, was schieflaufen konnte.
Trotzdem hatten wir einen sehr lustigen, unterhaltsamen Abend und einen richtigen Escape Room muss ich mir unbedingt auch mal gönnen, denn es hat irre viel Spaß gemacht, auch wenn es nur ein kurzes Vergnügen war und nicht ganz nach Plan verlief.
Mädels, das müssen wir auf unsere Liste setzen^^

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